Schuldenkrise

Auch Chinas Zentralbank verspricht Europa Hilfe

15. Februar 2012, 06:47

Nach der Regierung in Peking hat auch die chinesische Zentralbank Bereitschaft für ein stärkeres Engagement bekräftigt

Peking - Nach der Regierung in Peking hat auch die chinesische Zentralbank ihre Bereitschaft für ein stärkeres Engagement im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise bekräftigt. China werde über den Internationalen Währungsfonds und den Euro-Rettungsschirm EFSF eine größere Rolle bei der Lösung der Probleme in Europa spielen, sagte Zentralbank-Gouverneur Zhou Xiaochuan am Mittwoch anlässlich des EU-China-Gipfels in Peking. Zudem unterstütze die chinesische Notenbank die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihren Bemühungen zur Eindämmung der Schuldenkrise.

Zugleich bekräftigte Zhou seine Überzeugung, dass die Staats- und Regierungschefs in Europa die Schuldenprobleme in den Griff bekommen würden. Als Beispiel führte er den jüngst vereinbarten Fiskalpakt an, der die Haushaltsdisziplin erheblich verbessern werde. Der Vertrag sei ein großer Schritt hin zu einer Wirtschafts- und Fiskalunion.

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hatte Europa zuvor Hilfe bei der Lösung der Schuldenkrise zugesichert. Wie diese konkret aussehen soll, ließ Wen am Dienstag beim EU-China-Gipfel in Peking aber offen. Am Montag hatte der chinesische Staatsfonds CIC erklärt, er wolle zwar in europäische Firmen investieren, jedoch nicht in europäische Staatsanleihen. China besitzt die weltweit größten Devisenreserven. Das kommunistische Land hat mehrfach seine prinzipielle Bereitschaft zu Hilfen signalisiert, hat aber auch stets betont, dass Europa zunächst selbst aktiv werden müsse, um die Schuldenkrise beizulegen. (APA/Reuters)

Neb O' Chant
11
Raus aus dem Dollar, rein in den Yuan!

Das würd die Amis kräftig giften! Ist erst der Status als Leitwährung weg, werden die Schuldenprobleme des Weltsheriffs so richtig schlagend!

Zusätzlich noch ein, zwei Rohstoffbörsen, die nicht in Dollar notieren. Das wars!

Und dann können wir ja zusehen, ob Moody's, Fitch und Standard & Poors bei den Amis auch so strenge Maßstäbe anlegen wie bei den Europäern!

J R
02
25.2.2012, 10:02

rofl, die Hilfe in Form von Technologietransfer und billigem Aufkauf von Firmen und Infrastruktur. Ich hau mich weg. Die Chinesen werden an diesem Untergang des europäischen Sozialstaats prächtig verdienen und in Zukunft wird der Gewinn des Frondiensts eben an chinesische Milliardäre gehen.

sigurd
00
22.2.2012, 08:43
wahnsinnsideen

Leitl würde vielleicht auch seine Großmutter verkaufen.
Aber die ist keine Touristenattraktion.

Was mich bei den Griechen stört: sie sind angeblich seit der Antike ein Handelsvolk. Womit handeln sie heute?
Der Ideenreichtum von dazumal und die Initiative und der Mut, den sie bewiesen haben, der ist anscheinend völlig verschüttet.
Sie brauchen wahrscheinlich ein Pythia, die im Rausch die Ideen äußert. Und eine Helena, die die Männer mit Schwung zu Taten bringt. Hallo, wo seid Ihr?

BetterWorld
 
00
24.2.2012, 16:59

"Leitl würde vielleicht auch seine Großmutter verkaufen.", geht nimma, wurden schon verumsatzt:)

Lukas Chen
00
15.2.2012, 16:03
Europaeische Firmen statt Staatsanleihen

Bei Investieren in den europaischen Firmen, kann China die Firmen retten, zugleich auch neue Technologie lernen. Bei Kaufen der Staatsanleihen ist es zu passiv, China hat gar keine Kontrolle ueber diese Staaten.

sigurd
00
22.2.2012, 09:16
Joint ventures?

China hilft?
Nach den Erfahrungen mit China ist dieses mehr ein Volk von sturen Beamten und rücksichtslosen Geldgebern ohne fachliche und soziale Kompetenz. Oder gibt es andere, bessere Beispiele?

Hermine Berg
 
00
15.2.2012, 12:49
das ist das ende

jo scho
 
04
15.2.2012, 08:02
So schlägt der Osten den Westen mit seinen eigenen Waffen!

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