Argentinien

Verband will Meisterschaft nach Kriegsschiff benennen

14. Februar 2012, 20:48

Die "General Belgrano" wurde im Falkland-Krieg versenkt - FIFA droht mit Sanktionen

Zürich/Buenos Aires - Dem argentinischen Verband (AFA) drohen wegen einer umstrittenen, geplanten Namensänderung seiner Liga Sanktionen vom Fußball-Weltverband (FIFA). Die Argentinier wollen ihre Clausura-Meisterschaft laut Medienangaben nach einem im Falkland-Krieg 1982 versenkten Kriegsschiff in "Crucero General Belgrano" umbenennen.

Die FIFA hat bei der AFA am Dienstag genauere Informationen eingefordert und soll die mögliche Umbenennung als "klare Übertretung der Normen" bezeichnet haben. Der Weltverband verbietet ausdrücklich die Diskriminierung von Ländern, Einzelpersonen oder Personengruppen in Bezug auf ethnische Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion oder Politik.

Der Falkland-Krieg hat 1982 zehn Wochen gedauert, nachdem die Argentinier Soldaten auf die zu Großbritannien gehörenden Inseln im Südatlantik entsandt hatten. Der Untergang der "Belgrano" kostete 323 argentinischen Marinesoldaten das Leben und war ein Wendepunkt zugunsten der britischen Armee.

Im Vorfeld des 30. Jahrestages des Beginns des Falkland-Krieges im April hatten sich die Spannungen zwischen beiden Ländern in den vergangenen Wochen erhöht. (APA/Reuters)

Kommentar posten
18 Postings
Galileo Ratio
00
21.2.2012, 19:04

Ich dachte dass man ainer Liga einen Namen gibt, auf den man stolz ist. Anders in Argentinien: Liga des Untergehers. Ein Omen fuer den argentinischen Fussball?

Wurzelsepp101
00
15.2.2012, 19:58

Hallo wir sind hier beim Fußball, die einzigen "Kriegschiffe" sollten eigentlich die Offensivspieler sein, wo aber die Assoziation dann auch nicht wieder ganz passt, da es beim Fußball regeln gibt, beim Krieg nicht.

Galileo Ratio
00
19.2.2012, 16:06

Doch, auch dort.

WolvesInTheThroneRoom
00
15.2.2012, 17:46

Geh bitte, die trollen doch nur rum.

Galileo Ratio
00
21.2.2012, 19:05

Anderer Vorschlag: Zu Ehren Diego Armando's: KoksLiga

sadfkjkjsh8237
00
15.2.2012, 14:51
laut Medienangaben

Die Story hat auch einen Namen: Ente.

El Vez
31
15.2.2012, 13:01

die argentinier sind schlechte verlierer ähnlich den türken!

Hannes Kartnig
15
15.2.2012, 09:47

die ticken jetzt offenbar komplett aus...

-O ||||||| O-
00
15.2.2012, 08:35

werden tevez und die übrigen argentinischen spieler aus england zurückbeordert oder bleiben sie als agents provokatör im land?

brachliegende Werbefläche
02
15.2.2012, 01:30
tipp 3 Bundesliga powered by T-mobile

da wär mir noch die Viribus-Unitis-Liga lieber

Earl of Pembroke
00
15.2.2012, 08:58
Oder

der Szent Istvan Cup :-)

Javert
14
14.2.2012, 22:50

was soll daran DISKRIMINIEREND sein?

Verstoßener Silberrücken
01
15.2.2012, 16:04

Der Weltverband verbietet ausdrücklich die Diskriminierung von Ländern, Einzelpersonen oder Personengruppen in Bezug auf ethnische Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion oder Politik.

Da es hier wohl sehr um Politik geht finde ich es nicht schlecht das sich die FIFA einmischt.
Wenn die FPÖ an die Absolute hat und unsere Liga in die Adolf-Hilter-Heimatliga umbenennt wird es hoffentlich auch Proteste geben xD

Javert
01
17.2.2012, 23:33

seit wann ist die benennung nach einem nationalen helden DISKRIMINIEREND?

ich behaupte ja nicht, daß diese namensgebung eine gute idee wäre, aber DISKRIMINIERT wird da niemand.

Harald Fasching
01
15.2.2012, 13:56

Den Aufschrei möcht' ich hören, wenn die Premier League "Atlantic Conveyor", "HMS Sheffield" oder "Battle of Goose Green" genannt wird!

Seria
10
14.2.2012, 22:22

Argentinien wollte im Krieg um die Malvinas von internen Problemen ablenken und so das Regime festigen

Kater Tom
00
15.2.2012, 13:42

Ich würde es eher so nennen: Das Regime - allen voran der Junta-Chef Galtieri - wollte sich duch den Krieg um die Malvinas festigen und die Argentinier von internen Problemen ablenken.

Christ Kind
00
15.2.2012, 12:17
jo eh,

und?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.