Darabos sorgt sich um UNO-Soldaten am Golan

14. Februar 2012, 20:04

Verteidigungsminister erörtert UNDOF-Mission bei Treffen mit Ban Ki-moon

Wien - "Ich bin äußerst besorgt über die Vorgänge in Syrien." Das sagt Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) zum "Kurier" (Mittwochs-Ausgabe). Er fürchte um die Sicherheit der österreichischen Soldaten auf dem Golan. Mit dem Kommandanten der Truppe steht er nach eigenen Angaben im permanenten Telefonkontakt. "Ich trage Verantwortung für die Soldaten."

Ein UNO-Vertreter bestätigte: "Wir sind in hoher Alarmbereitschaft." Die Truppensteller beschäftigt eine Frage: Was passiert mit dem Einsatz auf den Golan-Höhen? Das Gebiet wurde 1967 von der israelischen Armee erobert und 1981 annektiert, rund 20.000 Siedler leben hier. Seit 1974 überwachen Blauhelme eine Truppentrennungszone zwischen Israel und Syrien.

Über die Sicherheit der Soldaten und die Zukunft der UNDOF-Mission am Golan geht es Donnerstagvormittag bei einem Gespräch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, Bundespräsident Heinz Fischer und dem Verteidigungsminister. Darabos will von Ban wissen, was die UNO bei einer Gewalteskalation in Syrien plant und wie sie die Mission fortführen will.

Österreich ist derzeit mit 380 Soldaten größter Truppensteller auf dem Golan, wo insgesamt etwas mehr als 1.000 UNO-Blauhelme ihren Dienst verrichten. Zuletzt hat Österreich die Soldaten mit besserer Ausrüstung und gepanzerten Fahrzeugen versorgt. Die UNO hat ihre Positionen baulich verstärkt.

Auf internationaler und EU-Ebene nimmt der politische Druck zu, eine UNO-Beobachtermission nach Syrien zu entsenden. "Das könnte zur Deeskalation der Lage beitragen", sagt Darabos. Voraussetzung ist die Zustimmung aller fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. China ist dagegen, Russland abwartend. Ausgeschlossen ist derzeit auch eine friedenserzwingende Mission (Artikel VII). Syrien lehnt jede Einflussnahme ab.

Überlegt wird, die UNO-Präsenz im Libanon (hier hat Österreich 160 Soldaten) zu verstärken. Im Umfeld der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton befürchtet man neue Gewalt und Flüchtlingsströme aus Syrien. (APA)

Mostbluzza
00
15.2.2012, 16:27
na sowas,

das tu ich nachweislich schon fast ein jahr.

unser darabos der friedensengel, schickt noch leute in libanon, dass es sich auszahlt.

für unsern pazifisten, der blick übers burgenland hinaus:

http://www.spiegel.de/wissensch... 88,00.html

Die Argumentation der israelischen Regierung für einen Angriff auf Irans Atomanlagen lässt sich derzeit in drei Worten zusammenfassen: jetzt oder nie.

das timinig bestimmt wohl israel, die können kaum mehr warten auf den 3. us träger .... wenn assad einlenkt, der iran sich ruhig verhält ist das momentum vorbei und der immens teure us aufmarsch is für ...ar*** und dann der letzte vor der wahl.

die israelis müssen, ich glaube, die warten stündlich auf den richtigen moment, auslöser.

MySinn.at
00
15.2.2012, 15:04
Flüchtlingsschutzzone ...

um das "Camp Faouar" einrichten !!!

Mostbluzza
00
15.2.2012, 16:31
menschliche schutzschilder

das könnte helfen gegen beschuss aus israel.

wer weiss.

tief eingraben würd ich sagen jungs.
gscheite waffen (mobile luftabwehr) gibts keine, hamma net.
flucht - wohin? jordanien evtl. in libanon durchschlagen gilt nicht - zu heiss.

alles gute, der minister macht das schon, der hat schon mal eine waffe gesehen.

1.Kp / EW 74
 
11
16.2.2012, 00:08
Ab in den Shelter, die Inzersdorfer Rundumverpflegung auspacken

und warten, bis alles vorbei ist.

So wie immer.
Den Auftrag durchführen.

Man wird ja auch nicht sooo schlecht bezahlt dafür...

Mostbluzza
01
17.2.2012, 14:14
aber so einen chef hat keiner verdient

was wollens mit einem pazifisten wenns kracht?

mit einem, dessen stabschef (noch) der grösste feind ist ... da kann man nur hoffen, dass entacher geht bevors kracht, obwohl er gut wäre, ... typ. österreichisch.

es ist eh wurscht, geht eh um nix mehr.
aber die jungs vorort sind dann alleine auf der blutwiesen oder glaubens, die nato erzählt ihm was, oder hilft, die israelis bomben wieder unsere bunker nieder ...

1.Kp / EW 74
 
02
17.2.2012, 15:05
Den Chef kann man sich in den seltensten Fällen

selber aussuchen, schon gar nicht beim Militär...
Aber gottlob spielt der vor Ort so gut wie keine Rolle.
Ich nehme an, Sie kennen die Pläne betreffend Alarm Orange und Rot.
Dort ist genau festgelegt, wer wann, mit wem, womit und wohin abzurücken hat. Beide Seiten, A und B, sind informiert, um die Verluste gering zu halten.
Im Kriegsfall sind dann die Jungs vor Ort tatsächlich allein auf der "Blutwiesen", und weder die Nato noch sonstwer wird sie rausholen können oder wollen.Es gibt KEINE Garantie auf eine unversehrte Heimkehr, sodern nur eine Lebensversicherung (immerhin).
Das steht sozusagen alles im "Kleingedruckten", und
ob ein anderer Minister daran was ändern könnte, bezweifle ich sehr stark...

bahnsteig 1
11
15.2.2012, 14:46
Noch ein Jahr

dann wird Darabos abgewählt!
Wenigsten können wir noch wählen.

diamant
03
15.2.2012, 08:43
Die Oesterreicher waeren geradezu praedestiniert bei einer eventuellen Blauhelmtruppe in Syrien einen wichtigen Beitrag zu liefern!

bahnsteig 1
21
15.2.2012, 08:08
Darabos: Ich trage Verantwortung...

Bitte, bitte, bloß das nicht.

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