Konsolidierungspaket

Budgetsanierung: Der Schildbürger als Sparefroh

Kommentar der anderen | Werner Doralt, 14. Februar 2012, 20:01
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    foto: apa/schlager

    Gürtel enger schnallen, aber wie? - Kanzler Faymann beim Selbstversuch in der Nationalratssitzung zum Thema "Schuldenbremse".

Das Konsolidierungspaket der Bundesregierung folgt dem Prinzip "Glauben und Hoffen" und schreibt gleichzeitig in zentralen Bereichen der Fiskalpolitik milliardenschwere Versäumnisse der Vergangenheit fort

Die Finanzministerin hat es auf den Punkt gebracht: Das Konsolidierungspaket ist von Glauben und Hoffen geprägt. - Es wird schon nicht so schlimm kommen, meint sie. Daher können wir das Budget auch mit einer Finanztransaktionssteuer sanieren, die es vielleicht nie oder noch lange nicht geben wird, weil wir dazu auf die EU warten müssen.

Das Konsolidierungspaket verrät aber noch mehr: die milliardenschweren Versäumnisse dieser und der vergangenen Regierungen.

Umwidmungsabgabe: Seit Jahrzehnten haben sich einige wenige Landwirte mit in der Summe sagenhaften milliardenschweren Umgründungsgewinnen bereichert, steuerfrei, gedeckt von Politikern, die sich geweigert haben zu handeln. Nicht Einsicht, sondern erst die budgetäre Notlage hat sie jetzt zum Handeln gezwungen, im Übrigen mit lächerlichen 25 Prozent Steuern. Denn zum Unterschied von anderen Grundstücken, die vor allem durch Geldentwertung und geänderte Marktverhältnisse an Wert gewonnen haben, führen Umwidmungsgewinne zu einer Wertsteigerung um ein Vielfaches, buchstäblich über Nacht, ausschließlich aufgrund eines Hoheitsaktes. - In Deutschland werden derartige Wertsteigerungen im Betriebsvermögen seit jeher selbstverständlich zum Normalsteuertarif versteuert und nicht bloß mit 25 Prozent. Nach den derzeitigen Schätzungen sind dem Fiskus damit allein in der Vergangenheit eine Milliarde Euro jährlich entgangen.

Rein rechnerisch hätten wir kein Budgetproblem, wenn wir die Umwidmungsgewinne und Wertsteigerungen im Betriebsvermögen - vollkommen sachgerecht - schon immer zum Normaltarif versteuert hätten. Ein Geschenk bleibt die Umwidmung auch bei einer Besteuerung von 50 %, mit einer bloß 25-prozentigen Besteuerung wird in Wahrheit ein Landwirteprivileg auf vergleichsweise niedrigem Steuerniveau auf die nächsten 100 Jahre einbetoniert.

Mehr als 30 Jahre steuerfreien Umwidmungsgewinnen stehen 30 Jahre fehlende Milliarden in der Bildungspolitik gegenüber. - Jeder wusste es, nur unsere Politiker wussten es nicht.

Vorsteuermissbrauch: Unvorstellbare 250 Millionen Euro Vorsteuerbeträge haben Banken und Gemeinden jahrzehntelang vor den Augen der Politiker mit legalen Missbrauchskonstruktionen Jahr für Jahr lukriert, indem sie ihre Gebäude durch Leasinggesellschaften errichten ließen. Hätten sie selbst die Gebäude errichtet, dann hätten sie keinen Vorsteuerabzug gehabt.

Jeder in der Branche, jeder Finanzbeamte hat es gewusst und war zu Recht empört, aber die Finanzminister haben auch diesen Missbrauch jahrzehntelang gedeckt. Wer glaubt, dass zumindest bei den Gemeinden der Vorteil in der öffentlichen Hand geblieben ist, der irrt. - Hauptnutznießer waren die Rechtsberater und Konstrukteure dieser Firmengeflechte, die auch am Leben erhalten werden mussten; der Gemeinde blieb oft nur wenig, der Bund hatte das Nachsehen. - Wo blieb hier die Verantwortung des Finanzministers?

Gruppenbesteuerung: Ein anderes Thema der vergangenen Wochen war die Gruppenbesteuerung. Konkret die Verrechnung der Gewinne mit ausländischen Verlusten. - Was hier geändert wird, ist keine substanzielle Änderung, sondern bloß eine Einschränkung, die auf jeden Fall notwendig gewesen wäre, die aber immerhin mit 75 Millionen Euro pro Jahr angegeben ist. Das lässt das Gesamtvolumen der Begünstigung erahnen. Eine Halbierung der Verlustverrechnung wäre sachgerecht gewesen. Unerwähnt bleibt dabei die Firmenwertabschreibung, mit der der Fiskus - absolut systemwidrig - den Kauf von Beteiligungen mit bis zu 12,5 % der Kaufsumme subventioniert. - Schildbürger hätten es nicht besser können: Wir fördern das Aufkaufen von Konkurrenzunternehmen, damit wir Arbeitsplätze vernichten - weltweit nahezu einzigartig. Im Übrigen: Die Fachleute im BMF haben vor der Firmenwertabschreibung ausdrücklich gewarnt; man hörte damals nicht auf sie, und auch daran hat sich nichts geändert.

Solidarabgabe: Schlimmer geht es nicht mehr: Minister Hundstorfer und Kammerpräsident Leitl halten die befristete Solidarabgabe für Einkommen ab rund 180.000 Euro jährlich mit einem erhöhten Steuersatz für ausgewogen gegenüber Angestellten und Unternehmern. Dem Minister kann man diese Aussage eventuell verzeihen (allerdings hätte auch er sich besser beraten lassen können); dem Präsidenten der Bundeswirtschaftskammer kann man sie nicht verzeihen, weil sie wider besseres Wissen erfolgt: Die meisten Unternehmungen mit derartigen Gewinnen werden in Form von Kapitalgesellschaften geführt und dort ändert sich gar nichts, weder bei der Besteuerung der Gesellschaft, noch bei der Besteuerung der Gewinnausschüttung an den Gesellschafter.

Ungelöst bleibt die Grundsteuer, ein denkwürdiges Ergebnis: Die Sozialisten beklagen, dass wir zu wenig Vermögenssteuern haben. - Da gibt es eine, wir müssten sie nicht neu erfinden, allerdings reformieren. Seit rund 40 Jahren nahezu unverändert, war sie damals eine Bagatellsteuer, und niemand würde heute darüber auch nur ein Wort verlieren, hätten wir sie inzwischen bloß jährlich der Geldentwertung angepasst. Das hätte den Gemeinden jährlich eine halbe Milliarde mehr Einnahmen gebracht, die sie dringend benötigen; nicht einmal jetzt fängt man mit der Valorisierung an, obwohl wir die Diskussion schon seit Jahren haben. Gleichzeitig hätte man die Grundsteuer bei den Ertragssteuern zur nichtabzugsfähigen Steuer erklären und damit auch dort das Aufkommen um rund 100 Millionen erhöhen können. - Kein Unternehmer hätte darunter gelitten, und um die Mieten nicht zu verteuern, hätte man - längst überfällig - die Grundsteuer nur aus den Betriebskosten streichen brauchen. - Aber das will die SPÖ in Wien nicht.

Alles in allem: Budgetkonsolidierung auf österreichisch, in Wahrheit aber ein Offenbarungseid über die Versäumnisse in den vergangenen Jahrzehnten und die mangelnde Bereitschaft, zumindest heute die notwendigen Reformen in Angriff zu nehmen.

Man wartet, bis der Verfassungsgerichtshof ein Machtwort spricht. Aus eigener Kraft sind die Politiker dazu offenkundig nicht in der Lage. (Werner Doralt, DER STANDARD, Printausgabe, 15.2.2012)

Autor

Werner Doralt, Jg. 1942, ist emeritierter Vorstand des Instituts für Finanzrecht an der Universität Wien.

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sitharta
00
25.2.2012, 19:39

Heißt das Prinzip, dem sie folgen nicht eher "Roßtäuscher spielen Blinde Kuh"?

Max Arnstein III.
 
00
19.2.2012, 09:07
Umwidmungsgewinne mit Förderungen verrechnen

Erich Hametner
 
00
17.2.2012, 13:21
Ein weiteres Versäumnis ist, dass pauschalierte Landwirte

immer noch nicht als Unternehmer gelten, sie dürfen daher auf Eigen-Produkte ihres landwirtschaftlichen Haupterwerbes 12 % Mwst. aufschlagen, die sie nicht abführen müssen.
Das ist die eine Seite, andererseits sind sie daher auch nicht vorsteuerabzugsfähig, was mich als Unternehmer jedesmal wahnsinnig ärgert, wenn ich einem Landwirt ein Produkt anbiete:
Egal was, fast jeder Landwirt will das Produkt schwarz erwerben, er will die Mwst nicht bezahlen, weil er keinen Vorsteuerabzug geltend machen kann!

Landwirte sind zur Schwarzmafia förmlich gezwungen!

Ich würde auch gern so ein Unternehmer sein, der die einkassierte Mwst nicht abführen muss! Kann ich das nicht im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes vom Verfassungsgerichtshof prüfen lassen?

Der Geist der Ahnung
 
00
16.2.2012, 13:32
Man darf auch Doralt kritisieren – ich versuch's mal (2):

• Ist die iZm der Gruppenbesteuerung eingeschränkt eingeführte Firmenwertabschreibung bei Anteilserwerben wirklich 'absolut systemwidrig'? Man könnte es umgekehrt auch als unsystematisch ansehen, dass die FW-Abschreibung bei solchen share deals (im Unterschied zu jener bei asset deals) grundsätzlich nicht gestattet ist – und daher ihre wenigstens für Unternehmensgruppen ermöglichte Absetzbarkeit im Gegenteil als einen (Teil-)Schritt in Richtung einer einheitlichen steuerlichen Beachtlichkeit von derivativen Firmenwerten sehen. Warum soll eine FW-Abschreibung zustehen, wenn 100 % des Betriebsvermögens aus einer GmbH erworben werden, nicht aber bei Kauf von 100 % der Anteile an dieser GmbH? Ist das systematisch?

Firmian Maierhofer
00
18.2.2012, 10:00

Theoretisch hat der Landwirt ja schon Vorsteuerabzug.

Nur wird halt fingiert, die Vorsteuer sei genauso hoch wie die Umsatzsteuer. So ist der Trick.

Wenn man bedenkt, daß die Vorleistungen großteils 20% Vorsteuer enthalten und die Ausgangssteuer nur 12% sind, könnte das ja sogar wirklich so sein...

(...aber ich stimme Ihnen völlig zu: Wenn's im Einzelfall so ist, dann käme ja auch bei Echtkosten so was raus.)

Der Geist der Ahnung
 
00
16.2.2012, 13:15
Man darf auch Doralt kritisieren – ich versuch's mal (1):

• Der 'unvorstellbare VSt-Missbrauch' durch Gemeinden, der angeblich die Finanzbeamten so empört, wurde vom BMF ausdrücklich als akzeptierte steuerliche Gestaltung in die USt-Richtlinien aufgenommen (welche wiederum für die Finanzbeamten die Qualität einer zu beachtenden Dienstanweisung haben). Den hier vermittelten Eindruck, hier wäre von findigen Beratern Zwielichtiges bis Illegales ersonnen worden und beim BMF inkl nachgeordneten Dienststellen (Finanzämter) hätte man geflissentlich darüber hinweggesehen, kann ich daher so nicht teilen. Es wurde im Gegenteil von der Finanzverwaltung ausdrücklich erlassmäßig der Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen diese Gestaltungen anerkannt werden.

Braunes Österreich Du bist in Gefahr!
00
16.2.2012, 06:50
Man weis nur eines es wird alles immer ins lächerliche gezogen

und gerade von denen, die noch überhaupt nichts geleistet haben!
Sie brauchen ja nicht zu regieren, blöd daher reden genügt!
Besser wäre es dass verschwundene Geld käme wieder zurück, dann bräuchten wir nicht sparen!
Genau dass wird jetzt der U Ausschuss klären wer es hat!
http://tvthek.orf.at/programs/... 179-CLUB-2

Rhea
01
15.2.2012, 19:22
Wir bescheißen uns um die eigenen Steuern,

wenn wir als Gemeinde (vom Land erzwungen!) eine KG gründen, um bei Bauten die Vorsteuer abziehen zu können. Die Steuerersparnis der Gemeinde ist ein Einnahmensverlust des Bundes. Da wir aber auch BürgerInnen des Bundes sind, bescheißen wir uns um unsere eigenen Steuern. Ich verweigere als Gemeindevorstand seit Jahren eine KG- Gründung in Aschach/ Donau. www.bit.ly/kgmodell Das Land OÖ hat die Überweisung von zugesagten Bedarfszuweisungsmitteln für die Amtshaussanierung ausschließlich deshalb zurückgehalten, weil Aschach diese "Missbrauchskonstruktion" (Zitat Prof.Doralt) nicht mitgemacht hat. Ich hoffe, dass der Spuk jetzt ein Ende hat.
DANKE für die eindeutige Stellungnahme.
Dr. Judith Wassermair,
Gemeindevorst. Aschach/Donau.

Der mit der Glaskugel spricht
00
15.2.2012, 17:59
Wie ich schon in einem vorangegangenen Artikel sagte:

Das Sparpaket ist bestenfalls für Bullshit-Bingo geeignet.

Danke Prof. Doralt für die Watschn an die bledn Buam.

17+4
00
15.2.2012, 17:48
es bleibt dabei: Grundsteuer ist Substanzbesteuerung

und daher eine stille Enteignung. Scjhließlich muss der Steuerzahler für alle Kosten, die aus dem Eigentum eines Grundstückes entstehen, extra bezahlen.

Alles andere kann ich nachvollziehen, aber da ist Doralt der Populismus durchgegangen.

hack in den sack
 
02
15.2.2012, 17:06
Haider wußte, warum er sich vor dem Doralt gefürchtet hat

jono
02
15.2.2012, 17:04
Die Tragik ist ...

... dass wir großteils von Dilettanten regiert werden, die wenig Ahnung von der Materie haben und leider auch resistent gegen Fachleute sind, die ihnen den Weg weisen könnten. Aber es ist ja klar, ein halbwegs intelligenter und wissender Mensch geht nicht in die Politik. Es wird leider ein Weiterwurschteln geben, bis wir auf dem Level von Griechenland sein werden, dank unserer unfähigen Politiker.

Tschoff
31
15.2.2012, 17:42
Niveau der Politiker

Leider fehlt vielen österreichischen Politikern die richtige Ausbildung um vor allem die wirtschaftliche Situation richtig einschätzen und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. So ein Fall ist unter anderen Maria Fekter.
Befähigt die Leitung eines kleinen oder mittleren Unternehmens ein Unternehmen mit einem Umsatz von über 300 Milliarden als Finanzvorstand zu leiten?

carbo1
03
15.2.2012, 16:07
wie schwarz rote Gemeinden mit Bürgern verfahren teil2

Unter Vorgehaltener Hand die Aussagen einiger Gemeindepolitiker; bei Ersteigerung durch eine Privatperson währe die Grundstücksfläche nie zu Bauland umgewidmet worden. So gehts in einer kleinen Gemeinde bis in die obersten Etagen der Politik. Selbst alles kasieren aber für den einzelnen Bürger nichts übrig. So schauts aus in Österreich, traurig aber wahr.

carbo1
04
15.2.2012, 15:59
wie schwarz rote Gemeinden mit Bürgern verfahren teil1

Wie Gemeindepolitiker schwarz/rot besetzt, mit dem dummen Wählern umgeht zeigt ein Beispiel aus dem Salzburgerland vor ein paar Jahren. Ein Grundbesitzer hat warum auch immer, einiges an Schulden angehäuft. Nach Ansuchen an die Gemeindepoliker um Umwidmung für ein paar Baugründe von Grünland in Bauland wurde milde lächelnd natürlich der Antrag einstimmig abgelehnt. Die Folge, der Grund wurde versteigert zum Grünlandpreis von ca. € 8.- pro m2 und zufälligerweise von einer Salzburgland Invest für die Gemeinde ersteigert. Natürlich wurde danach von der Gemeidevertetung sofort die gesamte ersteigerte Fläche in Bauland umgewidmet. Jetzt kostet der Grund 180 bis über 200.- pro m2. Super Wertsteigerung für die Gemeinde.

grimsvotn eyjafjallajökull
01
15.2.2012, 16:42

Gauner allerorten. Die Politik ist einfach ein windiges Gechäft.

leser 4712
01
15.2.2012, 15:22
wie sollen die leute

die zuerst schulden machen, diese dann bereinigen können. dazu bedarf es anderer!

sumsi63
21
15.2.2012, 14:40
Vermögenszuwachs

Das Problem ist, das Vermögenszuwächse nur dort entdeckt werden können, wo sie irgendwann einmal über eine Behörde oder über eine Bank abgewickelt werden - z.B. Wertpapiere und Grundstücke.
Wo aber bleibt eine Steuer, die Zuwächse bei Kunstwerken, Antiquitäten, Goldmünzen und ähnlichem in gleicher Art und Weise schmälert?
Diese Dinge sind nicht "aktenkundig" und damit können sie auch nicht dingfest gemacht werden. Für mich bedeutet das, raus aus den "sicheren" Veranlagungen (Immobilien, Wertpapiere) und rein in die Gold- und Kunstspekulation. Vielleicht habe ich ja Glück?

Besserwisser
01
15.2.2012, 14:34
Doralt spricht Klartext.

Bei der Umwidmungssteuer, ob es nur 25 % sind oder mehr, sehe ich aber auch einen großen Haken.
Ein Landwirt hat ihn letzten Sonntag "im Zentrum" offen angesprochen und lächelnd gesagt, dass die Bauern natürlich versuchen werden, diese Steuer beim Grundstücksverkauf "wieder hereinzubringen".

Anders Dänken
 
00
16.2.2012, 16:27
So einfach ist das nicht, ...

... wie sie das darstellen. Es geht ja um die UMWIDMUNGSGEWINNE, und da gibt es politisch einige Steuerungsmöglichkeiten. Der Gemeinderat kann eine Umwidmung, also etwa von Grün- auf Bauland, an etliche Bedingungen knüpfen - also z.B. an eine Baulandmobilisierungsklausel oder auch mit einer Preisbindung belegen. Das ist höchstens ein politisches "Problem", aber kein rechtliches. Das heißt im Kurztext, wenn Grünland in Bauland umgewidmet werden soll, MUSS es innerhalb von fünf bis zehn Jahren bebaut werden und darf im Verkauf nicht mehr als z.b. 80 Euro pro qm kosten. Soll heißen, Umwidmungsgewinn 70 Euro pro qm abzüglich aller Kosten und Spesen, davon 25% Steuer - dann bleibt auch dem Verkäufer noch genug ...

sumsi63
02
15.2.2012, 14:51
Offen gesagt ....

Diese Handlung ist für einen wirtschaftlich denkenden Menschen logisch. Logisch für einen wirtschaftlich denkenden Menschen ist aber auch, dass er überhaupt für seine tatsächlichen Einkünfte Steuern und auch Sozialabgaben bezahlt.
An diese Seite der "Wirtschaft" denken die wenigsten Bauern.
Jede Person, die ein Einkommen hat, muss dieses deklarieren, und wenn es in einer einfachen Einnahmen/Ausgabenrechnung ist. Alle Pauschalierungen gehören abgeschafft! Dadurch könnte das Steueraufkommen durchaus belebt werden!

MAXIMA
02
15.2.2012, 14:28
... ich hoffe auch jede Woche, auf einen Lottosechser ...

... welchem Kasperletheater ist dieses Duo entlaufen. Einfangen und her mit dem Krokodil.

Tom Schaffer
00
15.2.2012, 17:03

Wieso Duo? Betrifft doch alle Regierungen der letzten Jahrzehnte als Ganzes.

Sidlo
00
15.2.2012, 12:53
Das Versagen ist offensichtlich für jeden und

schreit zum Himmel, und doch passiert rein gar nichts, außer, wenn halt wieder einmal aufgrund eines massiven äußeren Problems ein Riesenwirbel entsteht, wie zb. jetzt durch den Verlust des Tripple A. Es scheint als ob nur Katastrophen die Erstarrung der Politik merkbar auflockern können!

smea_gol
15
15.2.2012, 12:50

Doralt wäre der bessere Staatsführer.
Der hat trotz juristisch - wirtschaftlichem Hintergrund einen gesunden und klaren Geist.

Der Mann ist ein Phänomen.
Bitte weiter öffentlich bleiben!!

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