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Es gibt Neuerungen, die sind aus Sicht von Experten völlig plausibel. Die Vereinheitlichung der europäischen Zahlungssysteme ist ein hehres Ziel. Deshalb soll es in Zukunft keinen Unterschied machen, ob man eine Überweisung von einer Bank in Wien nach Linz, Passau oder Dublin macht. Und dafür benötigt man Kontonummern, die es in der EU jeweils nur einmal gibt. Dazu dient der IBAN: eine 20-stellige Nummer, die Land, Bank und Konto eindeutig identifiziert. In vier Jahren wird er auch bei allen Inlandsüberweisungen verpflichtend sein.
Und hier trennt sich die Experten- von der Nutzersicht: Der IBAN ist nicht nur länger als die gewohnte Verbindung von Kontonummer und Bankleitzahl, er ist auch unübersichtlicher. Er macht für viele Menschen das Überweisen komplizierter - vor allem jene, die kein Online-Banking verwenden und Zahlscheine mit der Hand ausfüllen. Gerade für Ältere sind Geldgeschäfte oft mit Unsicherheit und Angst behaftet. Und sie überweisen selten ins Ausland.
Die Folgen sind absehbar: Bei jedem Bankgeschäft werden sich Leute ärgern und dabei auf die EU schimpfen, die ihnen das Problem eingebrockt hat. Und sie haben dabei nicht unrecht. Dabei gäbe es eine Lösung: Wenn bei Inlandstransfers die alten Kontonummern noch bis 2016 verwendet werden können, warum nicht auch danach? Die Computer der Banken werden mit dem doppelten System zurechtkommen - besser als ihre Kunden mit dem IBAN. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 15.2.2012)
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Die IBAN sind heiße _zwei_ Ziffern mehr, die sich von Ihnen beschworene stereotype Omi auf ein Zetterl schreiben kann und dann isses eigentlich gar nimmer so wild, oder? Da braucht man dann auch nicht "auf die EU schimpfen", wovon ich sowieso in diesem Fall nicht ausgehe.
Oder sind "die Leute" und "die Älteren" eher Pseudonyme für Sie und Ihnen gefällt das System einfach nicht? Schimpfen auf die EU haben Sie ja schon mal ganz gut drauf.
Mein Gott Hr. Frey!
Das einzige was Sie sich da zusätzlich merken müssen, sind die zwei Prüfziffern. Und das alte System parallel bis zum St. Nimmerleinstag in den EDV Systemen zu führen und in allen Schnittstellen zwischen den Systemen, wird wohl kaum Kosten sparen. Man kann über vieles raunzen, aber das hier hat eher das Niveau der Zeitungen Österreich und Krone.
ich kenne ja ihre bank und kontonummer nicht. in meinem fall ist 60.000 etwas praktischer als OPSKATWW. vor allem aber praktischer als AT und die übersichtliche zahl von 96600000000 (96.600.000.000 falls sie es nicht lesen können) vor die kontonummer zu packen. die zahl der nullen lässt sich ja superleicht abzählen und ist bei jedem konto anders, führende nullen müssen ja nicht geschrieben werden.
aber immerhin kann die psk jedem kunden im neuen system 100mio neue konten einrichten, ohne dass die nummern ausgehen. keine änderung ohne vorteile!
Kontonummern haben in Österreich schon seit etlichen Jahren (20+?) immer 11 Stellen. Wenn Sie auf eine kürzere Kontonummer treffen, dann liegt das daran, dass bei dieser einfach die führenden Nullen weggelassen wurden.
In Ihrem Fall hatten Sie bisher das Glück, dass die PSK trotz einem großen Kundenstamm schon vor Jahrzehnten bei der Einführung der Prüfzifferberechnung sehr geschickt war und deswegen lange Jahre nur "siebenstellige" Kontonummern produziert hat. Neueröffnete Produkte bekommen bei der PSK schon länger elfstellige Nummern.
Für Inlandsüberweiungen benötigen Sie nur den IBAN und nicht den von Ihnen angeführten BIC. Meine Kontonummer bei der easybank (also nicht gerade eine sehr große Bank) hat bereits 11 Stellen. Da kommen außer AT am Anfang und die zwei Prüfziffern nichts dazu.
derselben Bank und da sind die IBAN nur bedingt in der Weise zusammengesetzt wie sie schreiben.
Anders gesagt: die Bank hat mehrere BLZ was sich aber scheints nur intern auswirkt und neben dem AT noch unterschiedliche zweistellige Kennzahlen.
Die Prüfziffer ist immer anders. Sie gilt ja nur für ein Konto.
Wenn Sie jetzt mehrere Konten haben, dann werdens auch jetzt schon mehrere BLZ haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Bank extra neue Zahlen für die IBAN einfallen lässt.
Und wenn, dann ist das ein internes Problem Ihrer Bank. Bei mir wird die Nummer exakt nach dem hier oftmals dargestellten System generiert.
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