Löcher stopfen statt Weichen stellen

Kommentar | Andreas Schnauder, 14. Februar 2012, 17:59

Während Reformen vertagt werden, sinkt die Bonität Österreichs weiter

Wer hätte das gedacht: Die Regierung rettet die Republik vor den Finanzhaien, verlangt allen möglichen Bevölkerungsschichten große Opfer ab, und die zum 26,5 Milliarden Euro schweren Aderlass vergatterten Gruppen stimmen den Maßnahmen auch noch - wenngleich zähneknirschend - zu. Kaum Querschüsse, Proteste oder gar Streiks.

Für dieses sensationelle Ergebnis gibt es nur zwei Erklärungsmöglichkeiten: Entweder wurden Regierungschef Faymann und Vizekanzler Spindelegger bisher maßlos unterschätzt; oder es stimmt etwas nicht mit dem Sparpaket. Auf Letzteres deuten leider sehr viele Anzeichen hin, während sich die Genialität der Regierung im Wesentlichen auf die Vermarktungsstrategie beschränkt.

In der Kommunikation wurde der neue Budgetfahrplan mit Superlativen gespickt, bei den Inhalten dominiert Mittelmaß. Allein schon bei der Größenordnung: Die 26,5 Milliarden stellen eine ziemlich willkürliche Addition der jährlichen Konsolidierungsmaßnahmen dar. De facto sinkt das Defizit gegenüber dem ursprünglichen Plan um neun Milliarden, was auch den ursprünglich angestellten Planungen entspricht. Die künstliche Vermehrung dient wohl dazu, die bescheidenen Ambitionen zu kaschieren. Zum Vergleich: 1996 senkten Viktor Klima und Wolfgang Schüssel binnen zweier Jahre das Defizit um 3,5 Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts, während nun 2,5 Prozent in fünf Jahren angepeilt sind (inklusive aller bereits ausführlich beschriebenen Wackelkandidaten wie Finanztransaktionssteuer, Steuerabkommen mit der Schweiz usw.).

Nicht einmal die Vorgaben der EU werden eingehalten: Für Defizitsünder gilt die Auflage, das strukturelle Defizit pro Jahr um 0,75 Prozent zu senken, was heuer klar verfehlt wird. Damit ist die von der Regierung getätigte Ansage, Österreich löse sich mit dem Paket rasch vom europäischen Schuldenpranger, gewagt.

Noch schwerer wiegt der Mangel an Strukturreformen, ohne die keine Ausgabendynamik in den Griff zu bekommen ist. An der Einnahmenseite liegt es nicht: Allein der Bund hat im Vorjahr mehr als vier Milliarden zusätzlich aus den Bürgern und Unternehmen gepresst. Gesamtstaatlich sprudelten 2011 um zwölf Milliarden Euro mehr in die öffentlichen Kassen als 2009, dennoch wird munter mit der Finanzkrise argumentiert, die dem Staatshaushalt zu schaffen mache.

Tatsächlich sind die Kosten explodiert, und das wird sich mangels echter Einschnitte nicht ändern. Ebenso wie Bankenabgabe, höhere Mineralölsteuer und Energieabgabe lediglich zum Stopfen neuer Löcher verwendet wurden, werden Solidarbeitrag, Immobiliensteuer und höhere Sozialbeiträge versickern. Ohne Bundesstaatsreform und weit höhere Abschläge für Frühpensionen wird keine echte Trendwende eingeleitet, dafür die Bonität des Landes immer stärker nach unten revidiert.

Während die Regierung ihr Werk preist, werden Weichenstellungen auf den St. Nimmerleinstag verschoben: Die von Maria Fekter vollmundig verkündete Vereinfachung des Abgabensystems (Stichwort: Einheitstarif); eine Ökologisierung des Steuersystems sowie die Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuer, die zur Senkung der lohnabhängigen Abgaben und für Investitionen in Bildung und Forschung verwendet werden sollten - all das sind Themen für den nächsten Wahlkampf. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 15.2.2012)

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täglich ALLES1
00
15.2.2012, 17:40
bis nach der Wahlich

ich denke das Ganze soll halten bis nach der Wahl, bzw. die einzige Sinnhaftigkeit dieser Sinnlosigkeit besteht darin die Positionen für die nächste Periode mit möglichst wenig Schaden zu sichern... Bringen tut es nicht.
In der Zwischenzeit weiß jeder Bauer, dass man mehr Milch nur bekommen kann, wenn man die Kuh ordentlich füttert. Also Strukturen ändern, statt beim Futter zu sparen.
Mit dieser einfachen Wahrheit scheinen unsere Politiker überfordert zu sein.
Na dann - prost!!!

max ritz
00
15.2.2012, 17:17
die Kürzung der Parteienförderung

auf EU-durchschnitt und völlige Offenlegung der Parteispenden, das wäre oberstes Gebot

speckerl
01
15.2.2012, 16:46
Kein Problem.

Ich kenn viele 'gestopfte' Löcher!

Alpha17
00
15.2.2012, 15:36
Bankgeheimnis&Stiftungen&Steueroasen -

dort ist das Geld. Die Steuerhinterzieher wurden super verteidigt!

Nutze den Tag
01
15.2.2012, 15:26
Permalobbying von Bankern und Beamten

vom NR bis zum Gemeinderat.
Was soll dabei anderes herauskommen als neue Schulden und satte Priviliegien?

Moodbürgerin
01
15.2.2012, 14:35
gehts nur mir so ...

... oder ist da echt kein einziger vorschlag drinnen, was denn jetzt eine strukturreform unbedingt beinhalten müsste?!

Abodroc
00
15.2.2012, 14:22
herr schnauder fängt mit den peanuts an

wenn das ziel tatsächlich die hebung der bonität wäre müsste er zunächst mal das thema diskutieren welches die bonität am höchsten bedroht (banken). tut er aber nicht.
im grunde ist es völlig egal was welche regierung auch immer für sparmaßnahmen oder strukturänderungen setzen würde: solange das bankenproblem nicht gelöst wird sind alle obigen vorschläge wertlos.
strukturreform ist ein schönes wort. es bedeutet weniger geld für leistungen für die staatsbürger auszugeben.
egal ob man struktur reformiert oder steuern macht: man nimmt immer jemandem was weg.
WEM wird im welchen fall WAS weggenommen, WAS sind die konsequenzen?
die wörter "struktur" und "reform" gaukeln vor man könne irgendwie sparen ohne wen bluten zu lassen.

Immanuel
00
15.2.2012, 18:18

Bildungsreform, die Liste ließe sich noch fortsetzen.

Zugegeben, auch die Rolle der Banken in unserer Gesellschaft ist Teil dieser Struktur, aber nur ein Teil, und nicht der größte. Und zugegeben: mit einer Strukturreform alleine werden wir nicht (mehr) aus dem Schlamassel kommen.

Schauen Sie sich einmal um: welche Krise (egal in welcher Disziplin, egal wann und wo) konnte rein quantitativ, also ohne eine Verbesserung der Strukturen bewältigt werden? Na also.

In den derzeit kolportierten Schlagworten unserer Bundesregierung ist zwar von Einnahmensteigerungen, Ausgabenkürzungen und fromme Wünschen zu lesen, von Spuren einer Strukturreform ist jedoch nichts, aber schon gar nichts zu finden.

„Nachdem wir das Ziel endgültig aus den

Abodroc
00
15.2.2012, 22:39
das beispiel war natürlich überspitzt und hinkt was es aber zeigen soll: es gibt immer viele verlierer denen man etwas "wegnimmt".

in einer diktatur sind strukturreformen ganz einfach. alle überflüssigen oder nicht anpassungsfähigen zu staatsfeinden erklärt und an die wand. in jeder firma funktioniert das so.

in einem gemeinwesen, einem staat funktioniert das nicht und um so weniger je mehr verlierer eine strukturreform erzeugt ( sie werden es an griechenland erleben, mark my words)

ich möchte damit keinesfalls die letzten taten der regierung entschuldigen denn ohne zweifel ändern auch diese nichts am bankenproblem und der schwäche der länder in die wir exportieren.

um noch einen vergleich zu bringen: die strukturschwächen und schulden könnten den Ö einen festen tritt in den magen verpassen. aber das bankenproblem wird uns unter einer tonne stein zermalmen.

Immanuel
10
16.2.2012, 10:16
Strukturreform

„in einer diktatur sind strukturreformen ganz einfach. alle überflüssigen oder nicht anpassungsfähigen zu staatsfeinden erklärt und an die wand. in jeder firma funktioniert das so.“

Naja, so einfach funktioniert das weder in Diktaturen noch in Firmen, letzteres habe ich selbst vielfach aktiv und passiv miterlebt. Und Griechenland wird ohne Strukturreform und auch Kulturwandel (Stichwort Steuerehrlichkeit) nie auf die Beine kommen.

„strukturschwächen“ halte ich für den Zustand unseres Staates für einen Euphemismus. Wenn Österreich in Richtung Griechenland driftet, dann wegen unserer versteinerten Strukturen, die von parasitären Eliten verteidigt werden. Das Bankenproblem dagegen halte ich für lösbar (und ich bin KEIN Banker).

Imman

walter zizelsberger
00
28.2.2012, 02:55
Zahltag in spe für Nichtbanker...

Ja, richtig - das Bankenproblem wird gerade durch ein Supergeschäftsmodell gelöst:

die Schulden, Fehlinvestitionen, gehebelte Spekulationsverluste, die Casino-Wettverluste (meist unkontroliert abgewickelt, außerhalb der Börse; über Zweckgesellschaften in Steueroasen, völlig legal außerhalb der Bankbilanzen - geschätzt auf ein Volumen von 730 Billionen (730 000 000 000 000) US-Dollar) werden vom Staat übernommen und auf die Bürger schmerzlos überwälzt.

Die größte friedliche Vermögensumverteilung der Geschichte findet statt und keiner merkts - Hut ab, genial aus der Sicht der Erfinder.

Und das soll die Bürger nicht tangieren? Verwirrung der Gedanken, Umprogrammierung des Hirns gelungen? Welch Fortschritt der propagandistischen Steuerung..

Immanuel
01
15.2.2012, 18:13
Strukturreform

„strukturreform ist ein schönes wort. es bedeutet weniger geld für leistungen für die staatsbürger auszugeben. egal ob man struktur reformiert oder steuern macht: man nimmt immer jemandem was weg.“

Falsch. Weniger Geld nennt man „Ausgabenkürzung“ und nicht „Strukturreform“!

Eine sinnvolle Strukturreform bewirkt, dass zwischen den Einnahmen und den Ausgaben bei gleicher oder gar besserer Leistung weniger Geld in der Struktur (in dem System) versickert. Konkrete Vorschläge dazu sind z. B. in „Vorschläge des Rechnungshofes zur Verwaltungsreform“ (www.rechnungshof.gv.at) nachzulesen. Eine Unzahl anderer Quellen zum gleichen Thema ist leicht zu finden. Verwaltungsreform, Bundesstaatsreform, Rentenreform, Gesundheitsreform, Bildungsreform,

Abodroc
00
15.2.2012, 22:16
nehmen wir mal so eine strukturreform an

alle bürgerinteraktionen mit dem staat sind voll über EDV machbar. (ist nur ein gedankenspiel das natürlich in der realität zum zeitpunkz scheitern würde)

alle notwendigen bedienstete verlieren ihren job. dafür werden neue leute eingestellt welche die EDV warten und neuerungen von einer zentralstelle aus einbringen, alles so als nullsummenspiel, kostet am ende gleich viel...

funktioniert in einer firma (= diktatur) blendend. in einem staat (sofern demokratisch!) funktioniert das nicht. sie müssen sich um die gefeuerten leute kümmern. sie müssen für zusätzliche ausbildung im IT sektor sorgen da sie der wirtschaft enorm viele leute entziehen. es gibt hunderte solcher querverbindungen und nebeneffekte die sie alle zusätzlich(!) etwas kosten

Immanuel
01
16.2.2012, 10:36

„nehmen wir mal so eine strukturreform an alle bürgerinteraktionen mit dem staat sind voll über EDV machbar.“

Das wäre mir als „Strukturreform“ viel zu kurz gegriffen. Bei Strukturreform denke ich z.B. an die verworrenen Entscheidungs-, Geld- und Leistungswege im Gesundheitswesen, an das populistische Ignorieren unserer Demographie, an die vorwiegend ständische Betrachtung unseres Bildungsproblems, an dem zum Futtertrog pervertierten Föderalismus, die institutionalisierte Korruption.

Die Diskussionen sind geführt, die Verbesserungsmöglichkeiten sind unübersehbar aufgezeigt. Und es geschieht (jetzt sind wir wieder beim Sparpaket) NICHTS.

Immanuel

Wolfgang Pimminger
 
00
20.2.2012, 16:17
Strukturreformen sind Augenauswischereien.

Was wir tatsächlich brauchen würden, wäre eine Systemreform.

Eine Strukturreform zielt darauf ab, innerhalb eines bestehenden Systems die Effizienz zu steigern. Ist machbar, aber nicht unendlich lange. Und was tut man, wenn sich's am Ende der Möglichkeiten, immer noch nicht ausgeht? Hilflos in die Luft gucken. Strukturreformen basteln immer am Symptom herum. Das ist so lange in Ordnung, solange das nicht das System selbst Problemverursacher ist.

Genau das ist aber der Fall. Wir haben:
- ein Demokratiesystem unter Ausschluss der Bürger
- ein Politsystem, das Korruption fördert
- ein Wirtschaftssystem, das Erfolg bestraft
- ein Steuersystem, das von unten nach oben verteilt
- ein Finanzsystem, das uns den letzten Tropfen Blut aussaugt

Immanuel
00
20.2.2012, 16:59
keine Systemänderung ohne Strukturänderung

Ui, eine Diskussion der Abgrenzung von Struktur und System ist mir für ein Posting zu komplex. Doch in der Praxis (also NICHT bei Soziologen und Politologen) wird da ohnehin kein Unterschied sein. Jedes System ist durch seine Struktur bestimmt (d.h. durch seine Elemente und deren Wechselwirkungen). Eine Ansammlung von Elementen ohne Struktur wäre kein System sondern nur ein Aggregat. Änderungen von Struktur oder System werden in der Praxis nie unabhängig voneinader sein.

Die Struktur definiert das System.

Also, von mir aus, wir brauchen eine Systemänderung (auch wenn ich Sie in Verdacht habe mit dem Begriff „System“ vor allem ideologische Ziele zu verfolgen). Aber – siehe oben – keine Systemänderung ohne Strukturänderung.

Immanuel

Wolfgang Pimminger
 
00
20.2.2012, 17:47
Ich diskutiere das mit Ihnen auch gerne per Mail aus.

Mein Mailadresse ist bekannt.

Grundsätzlich jedoch dazu:

"System" beschreibt den Handlungsrahmen innerhalb dessen sich Demokratie, Politik, Wirtschaft, Steuer, Finanz etc. bewegen.

"Struktur" hingegen bezieht sich auf die organisatorische Umsetzung.

Ein und dieselbe Strukturform ist in unterschiedlichsten Systemen möglich, wiewohl unterschiedliche Systeme durchaus bestimmte Strukturformen präferieren.

Unterschiedliche Begriffe synonym zu verwenden ist gerade dann bedenklich, wenn es darum geht Probleme transparent zu machen.

der schwitzbär der schwitzt sehr
01
15.2.2012, 14:02
Österreichss Problem ist das Ostrisiko der Banken

das hat S&P bei der Abstufung klar gesagt - und vor "Gesundsparen" sogar gewarnt

Was ist passiert? - Die Pensionen wurden gekürzt!

Eigentlich müßte die Regierung jetzt in die Volksschule zur Nachschulung

Doch die Zielsetzung des ganzen Tamtam IST die Sozialkürzung

quer durch die EU

Spanien stellt die Lage sogar schlimmer dar als sie ist

genau UM Sozialkürzungen durchzusetzen

Das ist die Zielsetzung.

"Kontrollierter Niedergang" hieß das bei Margret Thatcher

Das ist nun auch in Kontinentaleuropa angekommen.

Peter Sichrovsky
00
15.2.2012, 13:48
Alte Socken

Was wollen sie machen mit einer Regierung, die in alten, loeckrigen Socken daherkommt, Stopfen ermoeglicht wenigstens ein kurzfristiges Weitergehen, wenn man sich keine neuen leisten kann.

TT1
00
15.2.2012, 13:03
Faymann und Spindelegger

haben sich dermaßen von der Wirklichkeit verabschiedet und übergeben dieses Land in einem Jahr an einen tiefbraunen Zahntechniker ohne dem Ansatz von Qualifikation. Und DAS ist neben der katastrophalen Fiskalpolitik der wirkliche Skandal.

Menschen gegen Menschen
03
15.2.2012, 12:05

Herr Schnauder hat Recht. Wobei er die Rolle der österreichischen Banken und ihrer Manager des Jahres zu wenig betont.

Aber überraschend ist das alles nicht, was er schreibt.

Entfesselter Prometheus
13
15.2.2012, 11:56
Was nützt die beste Reform im schlechtesten System?

Das ist und bleibt Placebo nach dem Motto: Seht her, wir tun was!

Das ist es was die Politik in der "Demokratie" unentwegt unternimmt, dem Volk die Wahl lassen zwischen Not und Elend.

Einzige Lösung: Nicht mehr mitspielen!

was ist real?
02
15.2.2012, 11:13
die schließung des globalen..

..finazcasinos ist der erste notwendige schritt zur rettung aus dem brennenden haus!!

Peter Lustig2
46
15.2.2012, 11:03
Ö hat ein Banken- und kein Schuldenproblem!

Bei Herrn Schnauder muss ich leider immer wieder feststellen, dass er einer der inkompetentesten Wirtschaftsredakteure Österreichs ist. Anstatt sich einmal die Mühe zu machen, die Berichte der Ratingagenturen durchzulesen, knüpft er wieder einmal eine Verbindung zwischen Bonität und der Verschuldung der öffentl. Hand. Für Griechenland ist diese Verbindung richtig; Für Österreich aber keineswegs, denn Österreich hat ein Bankenproblem! Erste, Raiffeisen und Co haben auf Teufel komm raus in Osteuropa expandiert und nun beläuft sich das Exposure der Banken auf über 100 %/BIP. Das ist der Grund, warum uns die Agenturen kritisieren. Die Staatsschulden sind laut Agenturen ein wesentlich geringeres Problem - sonst hätte ja D auch kein AAA mehr...

fatal sozial
00
15.2.2012, 12:06
denke, das kann nicht getrennt werden ...

... denn wer fängt die banken wieder auf wenn sie statt einem positiven steueraufkommen ein negatives erzeugen? die ratingagenturen rechnen damit das dies der staat tut und deshalb rechnen sie die risken des "bankensektors" gegen die bonität des staates auf, was in deren welt vermutlich total schlüssig ist?

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