EU-Vertretung in Madrid mit Paradeisern beworfen

14. Februar 2012, 17:21
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    foto: apa/epa/rodrigo

    Paradeiser-Protest in Madrid

Bauern protestieren gegen neues Handelsabkommen mit Marokko

Madrid - Spanische Bauern haben am Dienstag 200 Kilo Paradeiser auf die Vertretung des Europaparlaments in Madrid geworfen. Die rund 100 Landwirte protestierten damit gegen eine für Donnerstag geplante Abstimmung der EU-Parlamentarier über ein neues Handelsabkommen mit Marokko. Dieses würde für den nordafrikanischen Staat Exporte in die EU einfacher machen als bisher. Die aus Andalusien angereisten protestierenden Bauern riefen die Abgeordneten auf, die spanische Landwirtschaft nicht zu "hintergehen".

"Die Neufassung des Abkommens wird tausende Stellen zerstören in den Produktionsgebieten, die auch schon jetzt leiden", sagte ein Vertreter des Bauernverbandes COAG. "Mit Tomaten beworfen zu werden, ist alles, was die Europäische Kommission verdient." Andalusien, ein sehr wichtiger Standort der spanischen Landwirtschaft, dürfte von dem neuen Abkommen mit Marokko tatsächlich am stärksten betroffen sein. Die Region hat bereits jetzt eine Arbeitslosenrate von über 30 Prozent. (APA)

r41|\|3r
04
14.2.2012, 20:39

hoffentlich haben die paradeiser der eu norm entsprochen, sonst müssen die bauern noch mit strafen rechnen wenn sie die falschen tomaten in verkehr bringen

weiterführende informationen:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriSer... 701:DE:PDF

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