Frankreich um Unterstützung bei Ermittlungen gegen Breivik ersucht

14. Februar 2012, 17:09

Auch Facebook soll Daten liefern

Oslo - Bei der Aufklärung des Massakers, das der Attentäter Anders Behring Breivik im Juli verübte, hat die norwegische Polizei in Frankreich und den USA um Unterstützung gebeten. Von den französischen Behörden erhofften sich die Ermittler Mithilfe bei der Anhörung von Behring Breiviks in Frankreich lebendem Vater, sagte Polizeistaatsanwalt Paal-Fredrik Hjort Kraby am Dienstag.

Der Vater des Attentäters, ein pensionierter Diplomat, weigert sich, nach Norwegen oder in eine norwegische Vertretung in Frankreich zu kommen, um über seinen Sohn auszusagen. Deshalb setzen die norwegischen Ermittler nun darauf, bei einem Verhör durch die französische Polizei dabeisein zu können. In einem Interview mit dem "Stern" hatte Jens Breivik seinen Sohn, den er seit Jahren nicht sah, als "schlimmsten Terroristen seit dem Zweiten Weltkrieg" bezeichnet.

In den USA erhoffen sich die norwegischen Ermittler Angaben des sozialen Netzwerkes Facebook zu Konten, die Behring Breivik eröffnete und dann wieder löschte. Die Internet-Kontakte sollen Aufschluss über mögliche Freunde und Unterstützer geben.

Behring Breivik hatte am 22. Juli zunächst im Regierungsviertel von Oslo eine Autobombe gezündet und damit acht Menschen getötet. Anschließend eröffnete er in einem Sommerlager der regierenden Arbeiterpartei auf der Insel Utöya das Feuer und erschoss 69 überwiegend jugendliche Teilnehmer. Der Prozess gegen ihn soll am 16. April beginnen. (APA)

Persönlich halte ich die offizielle Darstellung nicht für glaubhaft.
Das Thema Mind Control könnte hier eine Rolle gespielt haben.
Eine schwedische Internetseite, Artikel auch teilweise in Englisch: http://www.whitetv.se/en

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.