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Am 1. Mai 2011 im Spiel gegen RB Salzburg war die Rapid-Welt noch halbwegs in Ordnung.
Am Samstag steigt das 300. Wiener Derby zwischen Rapid und Austria, das infolge des Platzsturms im 297. Duell am 22. Mai 2011 von Hütteldorf in das Ernst-Happel-Stadion verlegt wurde. Nicht für Stimmung sorgen werden die Rapid-Ultras, die "ein Zeichen setzen", gegen die Verlegung protestieren und auf Transparente, Vorsänger und Fahnen verzichten wollen.
Im Mai vergangenen Jahres stürmten beim Stand von 2:0 für die Austria zahlreiche Rapid-Fans auf den Rasen des Hanappi-Stadions und provozierten so einen Spielabbruch. Die Konsequenz war eine 0:3-Strafverifizierung, eine Geldstrafe von 50.000 Euro und ein Spiel vor leeren Rängen.
Um derartige Eklats fortan zu vermeiden, beschlossen die Hütteldorfer, "bis auf weiteres" die Derbys ins Happel-Stadion zu verlegen, weil dort "eine bessere Sicherheit gegeben" sei, so Rapid-Präsident Rudolf Edlinger damals.
Die Ultras schreiben nun auf ihrer Website, dass sie schon letztes Jahr beschlossen hätten, "die beiden von den Verantwortlichen des SK Rapid in den Prater verlegten Spiele zu bestreiken, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass wir Rapid langfristig nur in Hütteldorf sehen wollen". Daran ändere auch Tabellenplatz eins nichts, denn "der Ärger über die freiwillige Verlegung der wichtigsten Spiele der Saison ist nicht einfach so verflogen", argumentieren die Ultras, die versichern, "nach dem Derby endgültig wieder Gas geben" und ihren Verein umfassend unterstützen zu wollen. (red, derStandard.at, 14.2.2012)
Das Remis im 305. Wiener Derby ist für die Austria ein doppelter Schaden. Der Vorsprung auf Verfolger und Meister Salzburg beträgt nur noch sechs Punkte, außerdem wurde Historisches verpasst
Stimmen zum 2:2 im Wiener Derby am Sonntag
2:2 beim Aufeinandertreffen der Stadtrivalen Austria und Rapid
Die Austria gewinnt zum Jahresauftakt das Derby gegen Rapid mit 2:1. Hosiner erzielt Doppelpack, Rapids Boskovic schmeißt früh die Nerven weg
Gorgon beim 2:0 mit zwei Toren Matchwinner gegen indisponierte Rapid, Gelb-Rot für Prager - Vermummte Rapid-Randalier zettelten vor dem Stadion Ausschreitungen an
Bei Rapid will man das Derby so schnell wie möglich hinter sich lassen. Unterdessen ist Matchwinner Roman Kienast endgültig am Verteilerkreis angekommen
Die Wiener Austria hat das 302. Derby sehr souverän gewonnen. Noch dazu im Hanappi-Stadion. Der Ex-Rapidler Roman Kienast hat dabei zwei Tore erzielt
Die Austria und Rapid trennten sich torlos, beide wahrten zumindest ihre Titelchancen. Das 301. war unwesentlich besser als das 300. Derby
Immerhin wird die 300. Auflage des Wiener Derbys in Erinnerung bleiben - weil das 0:0 extrem niveaulos war. Vielleicht konnten die Akteure gar nichts dafür. Der Fußball ist eben so
Die Jubiläumsausgabe des Duells zwischen Rapid und Austria endet vor beinahe 30.000 Zuschauern mit einer enttäuschenden und unansehnlichen Nullnummer
Das Derby verzichtete auf einen Sieger. Für die Austria traf Jun, für Rapid scorte Burgstaller. Das Spiel war nicht außergewöhnlich, aber doch intensiv und spannend
Die Austria dominierte das friedliche Derby nach dem traurigen Derby klar. Im Happel-Stadion wurde Gastgeber Rapid durch Tore von Barazite, Junuzovic und Linz ins sportliche Elend gestürzt
Das Derby wurde nach 26 Minuten abgebrochen. Zum Teil vermummte Rapid-Hooligans stürmten das Spielfeld des Hanappi-Stadions
Das 300. Derby zwischen Rapid und der Austria steht an. Das Jubiläum zwang die Legenden Karl Brauneder und Felix Gasselich an den Stammtisch. Christian Hackl und David Krutzler lauschten.
Helmut Weigl spielte Anfang der siebziger Jahre im Mittelfeld der Wiener Austria, im Großen Wiener Derby traf er besonders gerne - eine Zeitreise in Violett
... nennen sich die von rapid doch immer. ich kann nur feststellen, nachdem ich jetzt doch einige spiele im hanappi gesehen habe (greenie programm), dass die unterstützung von der westtribüne bei weitem nicht immer das ist, was sich der 'halbherzige' familienvater von 'echten' (hardcore-)fans erwarten würde.
es kommt immer wieder vor, dass insbesondere, wenn die heimmannschaft nicht die erwartungen der fangemeinschaft erfüllt, von dort laut gepfiffen oder gebuht wird. sowas nennt sich 'die besten fans' ... lächerlich.
nichts neues, aber deshalb nicht weniger wahr: setzt euch mal ins liverpool, everton, oder manch andere englische stadion ... das ist fankultur: unterstützung, egal ob gut gespielt wird, oder nicht
Die extreme geschlossene Unterstützung des Vereins durch die Fans, speziell die Ultras, auch bei schwächeren Spielen ist in das Gegenteil umgeschlagen. Schon vor dem Platzsturm.
Ich behaupte, daß weiterhin 99% voll Rapid unterstützen wollen. Aber es scheint einige neue Rädelsführer zu geben, die den Verein plötzlich zu einem Machtkampf mißbrauchen, Regeln vorschreiben. Plötzlich herrscht Polemik und nur mehr portionsweise Unterstützung. Bewußt. Das schafft bei Fans und Spielern Verunsicherung. Die Gruppendynamik geht runter.
Viele bei den Erzrivalen werden sich heimlich ins Fäustchen lachen.
Mit der Zeit wird sich alles wieder neu gruppieren und die 99% werden wieder voll da sein. Aber so eine neue Hackordnung dauert.
Schade!!
Auf einem Blog habe ich Derby des Rapid und Austriamuseums gefunden. Sehr lustig eigentlich. http://www.stadtbekannt.at/de/wien/l... useen.html
Klar, bestes Beispiel Salzburg. Da hat man es sich auch mit dem harten Kern verscherzt (absichtlich und endgültig) und wo sind nun die Zuschauer? Von der Stimmung rede ich gar nicht.
Und wie man in den 90ern gesehen hat, hat Salzburg nach Wien und sogar noch vor Graz das meiste Zuschauerpotential.
Da nehmen sich einige nur wichtig, sind nicht echte Rapidler. Gerade gegen den Erzrivalen. Stadion ist eine lächerliche Ausrede dafuer, dass manche eher auf Mediengeil und Randale sind. Auf Kosten anderer. Aber gut, ist halt wie es ist. Und eben Spiegelbild der Gesellschaft. Da gibt es Bereiche, die sich selbst wieder ordnen muessen. Auch wenn es voruebergehend schade ist.
sind mündige menschen, die entscheidungen selber treffen. und wenn die organisierte fanszene die unnötige verschiebung ins happel und damit die aufgabe des heimvorteils ablehnt, ist das in ordnung und ihre sache.
niemand wird morgen im stadion gehindert sich die seele aus dem leib zu schreien. manche verzichten aus angeführten gründen eben darauf. und das ist auch zu akzeptieren.
gwg
Fans dürfen:
1) Matchkarten erwerben, so sie nicht Platzverbot haben
2) In halbwegs nüchternem Zustand zum Spiel erscheinen, und zwar pünktlich. Ich weiß, beides fällt Euch schwer ....
3) Sie dürfen auf den ihnen zugewiesenen Plätzen sogar d*ppert die G0schn aufreissen, grölen, schimpfen, ...
4) Nicht zuletzt dürfen sie sich brav um Autogramme anstellen
Darüber hinaus haben sie keine Ansprüche an den Verein, insbesondere nicht:
a) Aufstellung, Trainer, Austragungsort, etc.
b) Spieler Ein- und Verkäufe
c) das Tolerieren (verbotener) Pyrotechnik
Was im Klartext heißt: Über die Dienstleistung hinaus (= Ansehen eines Spiels mit Beteiligung eines drittklassigen Provizclubs) gibt es absolut nichts, worüber sie mitzureden hätten.
Kapiert?
Nichts ist annähernd so unwichtig für Rapid wie die Ultras. Rapid hat's schon vor den Ultras gegeben und wird's auch noch geben, wenn deren Mitglieder alle im Häfen sitzen, wo sie hin gehören.
Weint euch doch beim Hackl aus, vielleicht läßt er sich dazu hinreissen, einen weiteren Schleimspur-Artikel der Marke "Guter Mensch von Hütteldorf" zu Euren Gunsten zu schreiben.
zu den ultras kann man stehen wie man will , der obere poster hat sich wenigstens gedanken gemacht, auch wenn ich selbst als nicht ultra nicht alles so sehe.
aber wo kommt ihr hass her , haben sie es nicht geschafft bei den ultras aufgenommen zu werden ?
Wenn die Ultras eh eine "Minderheit" im Stadion sind, warum gibt's dann soviel Wind um diesen Nicht-Support?
Die Ultras verbieten niemandem, die Mannschaft am Samstag zu unterstützen, anzufeuern oder sonst was.
Es ist eben ihre Art von Protest, dass die Heim-Derbys im Prater ausgetragen werden.
Und der Sicherheitsaspekt ist wohl lächerlich. Man vergleiche nur den Platz rund ums Prater-Stadion mit dem in Hütteldorf.
Die Verlegung in den Prater ist reine Geldgier vom Verein unter Aufgabe des Heimvorteils.
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