US-Flugzeugbauer

Boeing zurrt Rekord­auftrag fest

14. Februar 2012, 14:48

Indonesische Fluggesellschaft Lion Air kauft 230 Mittelstreckenjets für umgerechnet 17 Milliarden Euro pro Stück

Singapur - Nach monatelangem Warten hat Boeing die größte Flugzeugbestellung seiner Firmengeschichte endlich sicher. Die indonesische Fluggesellschaft Lion Air kauft 230 Mittelstreckenjets vom Typ 737. Nach Preisliste kosten die Maschinen 22,4 Mio. Dollar (17,0 Mio. Euro). Allerdings sind bei derart großen Bestellungen satte Rabatte üblich.

Sowohl vom Wert her als auch von der Anzahl der Flugzeuge sei diese Bestellung neuer Rekord, erklärte Boeing am Dienstag. Der Auftrag könnte am Ende sogar noch ein gutes Stück größer ausfallen: Lion Air hält sich den Kauf weiterer 150 Maschinen des gleichen Typs offen. Das würde die Bestellung nach früheren Angaben auf 36 Mrd. Dollar hochtreiben.

Boeing und Lion Air hatten im November einen Vorvertrag unterzeichnet, als US-Präsident Barack Obama zu Besuch in der Region war. Das Flugaufkommen in Asien wächst rasant, was die Gegend für Boeing und den europäischen Erzrivalen Airbus spannend macht. Aus Asien kamen zuletzt mehrere Großaufträge.

Lion Air setzt vor allem auf die neue Boeing 737 Max mit ihren spritsparenderen Triebwerken. Die ersten Maschinen dieses Typs werden 2017 ausgeliefert. Airbus' Gegenstück ist der A320neo, der sich glänzend verkauft und 2015 in Dienst geht. Die Mittelstrecken-Jets sind allgemein die Verkaufsschlager der beiden Flugzeugbauer. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 51
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Leser1010
 
00
17.2.2012, 18:03
schad

dass da nicht steht: "Republik Österreich kauft 230 Jets für 17 Millairden Euro pro Stück um die Reisekosten der zu senken, wie im AStandarforum gefordert. Die Investition amortisiert sich bereits beim nächsten Ablauf des Maya-Kalenders in etwa 13.000 Jahren"

Dann hätt ich nämlich schon einen Punkt gefunden, wo unser Sparpaket ansetzen kann - zwar nur kurzfristig, aber bei Euro 3.910.000.000.000,- wär das ok;)

Wolfgang Ullram
00
15.2.2012, 07:47
Indonesische Fluggesellschaft Lion Air kauft 230 Mittelstreckenjets für umgerechnet 17 Milliarden Euro pro Stück

net nur, dass es einem schon beim tippen auffallen muss, es wurde auch zigmale gepostet

also faktenresistent bis zum gehtnichtmehr

kategorie "derstandard macht prinzipiell keine fehler, nur die poster"

mit rückgrat aber ohne kritikfähigkeit geschrieben

Christian Berger
00
15.2.2012, 06:59
wer rechnen kann ist klar im Vorteil

Manchmal frage ich mich, ob manche Autoren beim Schreiben der Artikel mitdenken.

Dass 1 Jet keine 17 Mrd. US$ kostet, sagt der Hausverstand. Erst recht, wenn über 200 Jets geordert werden und nach ziehen der Option auf mehr Jets die Auftragssumme ca. 35 Mrd. US$ ausmacht.

Das heißt, der Rabatt beträgt über 300 Jets, wenn die Option gezogen wird. Cool :-)
Welcher Hersteller bietet mit das?
Ich will mit 350 Autos zum Preis von 2,5 kaufen können.
Oder bei Wohnungen, das wäre mal was :-)

Man on the Run
00
15.2.2012, 06:11

Hoffentlich lassens in den neuen Fliegern dann auch mehr als 5cm Platz zwischen den Sitzreihen - in den aktuellen 737-900ER kann man unmöglich sitzen, sofern man größer als 180 ist. Zumindest verlangt Lion Air keinen Aufpreis für Notausgangs-Sitze, anders bei Air Asia. Denen im Übrigen den Rang als Billigflieger Nr. 1 in Asien abzulaufen wird kein Honigschlecken.

Rudolfo Karellowitsch
00
15.2.2012, 00:06
230 Stück kosten 17 Mrden,

und wenn die 150 optionalen dazugenommen werden, dann kostet es 36 Mrden.?
Sind die optionalen Flieger dann teurer? Oder tu ich mir nur schwer beim Kopfrechnen?

Wie spät war es eigentlich beim Schreiben des Artikels in Singapur?

Hackbrett Schorsch
00
15.2.2012, 01:51

Mengenrabatt? Würde Sinn machen.

clearlake
00
15.2.2012, 20:25
150 kosten 19 mrd???

BESSER.WISSERIN
02
14.2.2012, 23:39
17 Milliarden EURO pro Stueck sind eh noch nicht schlimm...

schlimm werden die Preise ja erst in der richtigen Hyperinflation :DD

Mike Myers
00
14.2.2012, 21:58
welcome to apa country

...die gleiche falschmeldung findet sich u.a. auch in der tt.

Club-der-dichten-Toten
00
14.2.2012, 22:59

Nein, in der TT ist nur - wie am Nachmittag - der Teaser falsch.

Dort steht im Text wie vorher auch hier: "Nach Preisliste kosten die Maschinen 22,4 Mrd. Dollar (17,0 Mrd. Euro)."

Der Standard hat dann im Text aus den "Mrd." "Mio." gemacht und den Artikel komplett verhunzt...

Einen Ristretto bitte
00
14.2.2012, 21:02
:-))

Qualitätszeitung ...

pardon!
00
14.2.2012, 20:42
Indonesische Fluggesellschaft Lion Air kauft 230 Mittelstreckenjets für umgerechnet 17 Milliarden Euro pro Stück

Aktuelles Wetter in Singapur - ah scho wurscht, bei all den fehlern, aber irgendwie trotzdem lustig. ob obama dann auch bei der unterzeichnung des stornos zugegen sein wird?

WAKU
00
14.2.2012, 21:01
JO

des aktuelle Wetter in Singapur,- ganz awichtige Querverbindung zur Möldung im Standarddenken...

wunderwutzler
01
14.2.2012, 19:02
17 Mrd. Mio pro Stück, insgesamt für 230 Stk.

egal, die Redaktion hat Dienstschluss - Reklamationen werden wahrscheinlich erst morgen wieder entgegengenommen.

Observer 20
00
14.2.2012, 18:33
geh, die Aktien der Boeing gehen hoch,

aber wer braucht schon diese Stückzahlen?

Iglaubjo
00
14.2.2012, 18:20
Na das ist ja sehr ambitioniert...

Haben tuns' derzeit 67 Flieger und bestellt hams' 355!

Also plant man offenbar - sofern alle alten Flieger ersetzt werden - zumindest eine Verfünfachung des Geschäfts.
Na seawas, da wünsche ich aber gutes Gelingen. Soviel ich weiß, fischen da ja mit AirAsia (hat selbst kürzlich 281 Airbus bestellt!), TigerAirways, Jetstar Asia und dem geplanten LCC von SIA gleich einige große Fische im Teich.

Landbus Bregenzerwald
10
14.2.2012, 18:49

Momentan kann sich in Südostasien noch fast niemand das Fliegen leisten, was sich in ein den kommenden Jahren ändern wird und somit breite Bevölkerungsgruppen für Nachfrage sorgen werden.

Spannend wirds für die Fluglinien wenn das Wirtschaftswachstum zurückgeht oder der Ölpreis zu neuen Höhenflügen ansetzt...

olala olala
00
14.2.2012, 18:11

17 milliarden € pro stück. ganz schön teuer :)

Di Fazz
12
14.2.2012, 18:49

Negotions accomplished by Darabos Consulting LLC.

Club-der-dichten-Toten
00
14.2.2012, 17:17

Und wenn man sich die originale Pressemeldung anschaut, dann ist ohnehin alles klar.

http://boeing.mediaroom.com/index.php... &item=2129

"Airline orders 201 737 MAXs and 29 Next-Generation 737-900ERs worth $22.4 billion. [...]

With orders for 230 airplanes valued at $22.4 billion at list prices, this deal is the largest commercial airplane order ever in Boeing's history by both dollar value and total number of airplanes."

Das heisst, der *Gesamtauftrag* macht 22,4 Mrd. US-Dollar aus.

Irma la Douce
00
14.2.2012, 17:59
Bei APa und Standard kennt man offenbar Mia und Mio nicht auseinander.

Club-der-dichten-Toten
00
14.2.2012, 20:44

Das Problem an der Sache ist, dass die Amerikaner für Milliarden "Billions" verwenden, das macht die Umrechnung dann ein wenig schwierig.

Wenn dann die Redaktion einen neuen Teaser macht, dort einen Fehler einbaut und dann im Text herumpfuscht, kommt genau das raus...

Na, ja.
Egal.

Reinhard Kober
00
14.2.2012, 17:16
wieso ist eigentlich bei ...

... flugzeugen immer von "maschinen" die rede?

maschinen gibts doch viele:
nähmaschinen
bohrmaschinen
fräsmaschinen
u.v.a.m.

also bitte wenigstens von "flugmaschinen" schreiben oder reden. danke.

Observer 20
00
14.2.2012, 18:30
in diesem Metier ist das usus

Irma la Douce
00
14.2.2012, 18:00
I bin da Wüde auf meina ...?

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