Spiele in Kapfenberg und Innsbruck wackeln

14. Februar 2012, 14:18
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Vorkommissionierungen fix - KSV-Manager Wieger: "Arbeiten auf Hochtouren" - Chance auf Spiel in Innsbruck "größer als in vergangener Woche" - "Kein Problem" in Mattersburg

Wien - Zum Frühjahrsauftakt der Fußball-Bundesliga haben witterungsbedingt nur drei von fünf Spielen ausgetragen werden können. Auch in der 21. Runde am Wochenende könnte es nach jetzigem Stand wieder Probleme geben. In Kapfenberg und Innsbruck wird es fix zu Vorkommissionierungen kommen, laut Bundesliga am Donnerstag oder Freitag. Die Obersteirer empfangen am Samstag (18.30 Uhr) den SC Wiener Neustadt, die Tiroler bereits zuvor (16.00) den FC Trenkwalder Admira.

Beide Teams waren auch schon in der vergangenen Woche von Absagen betroffen. Innsbruck hatte das Heimspiel gegen Salzburg auf noch unbestimmte Zeit verschieben müssen, die Admira zudem ihr Heimspiel gegen den KSV nicht über die Bühne bringen können.

Schlusslicht Kapfenberg brennt jedenfalls auf den Saisonstart, will so schnell wie möglich damit beginnen, den Sieben-Punkte-Rückstand auf den SV Mattersburg zu verkleinern. "Wir arbeiten auf Hochtouren", berichtete KSV-Manager Herbert Wieger Dienstagmittag. Der Platz wurde bereits vom Schnee befreit. "Ein Drittel ist aber noch vom festgefrorenen Schnee und Eis bedeckt", fügte Wieger hinzu.

Prognosen wollte der Ex-Stürmer keine abgeben, man müsse die Vorkommissionierung abwarten. Eines ist aber klar, auch wenn am Samstag gespielt werden kann: "Mit jenem in Wiener Neustadt kann man den Platz sicher nicht vergleichen", rechnete Wieger auf jeden Fall mit schwierigen Platzverhältnissen.

Das zweite Fragezeichen betrifft wie schon vor der ersten Runde den FC Wacker Innsbruck, obwohl das Tivoli-Stadion mit einer Rasenheizung ausgestattet ist. "Vergangene Woche haben wir immer minus zehn Grad und weniger gehabt. Jetzt haben wir unter Tags minus drei bis minus sieben. Das hilft, dass die Rasenheizung eine andere Entfaltung hat", sagte Wackers Geschäftsführer Gerald Schwaninger. "Der Untergrund ist weich geworden, wir haben den Platz eisfrei gemacht."

Dadurch ergibt sich nun aber das Problem, dass mit schwerem Gefährt nicht mehr auf den Platz gefahren werden kann. Und in den nächsten Tagen sind in Innsbruck Schneefälle angesagt, auch am Dienstag schneite es bereits leicht. "Wenn die Temperaturen so bleiben wie es ist und keine Massen an Neuschnee kommen, haben wir eine Chance zu spielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir spielen können, ist viel größer als in der vergangenen Woche", meinte Schwaninger.

Nichts im Wege stehen dürfte der Frühjahrs-Heimpremiere des SV Mattersburg, der am Samstag (18.30) die SV Ried im Pappelstadion empfängt. "Bei uns liegt kein Schnee am Platz und wird es nach jetzigem Stand auch kein Problem geben", sagte SVM-Manager Ernst Simmel. Gesichert sind dank Rasenheizungen natürlich die beiden Topspiele der Runde: Am Samstag (18.30) empfängt Rapid die Austria im 300. Derby im Ernst-Happel-Stadion und am Sonntag (16.00) gastiert Meister Sturm Graz beim Vizechampion Red Bull Salzburg. (APA)

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