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Wien - Die Erdölförderung in Österreich ist im Vorjahr um 4,7 Prozent auf 919.437 Tonnen (inklusive Gaskondensate, NGL) zurückgegangen, stärker als im Jahr 2010 (minus 3,3 Prozent). Eine Trendwende gab es hingegen bei der Naturgasproduktion, die 2011 um 6,6 Prozent auf 1,591 Mrd. Kubikmeter sank, nachdem es 2010 noch einen Anstieg um 7,8 Prozent gab, teilte die Geologische Bundesanstalt mit. Während die OMV ihren Anteil bei der Erdölproduktion 2011 im Jahresvergleich mit 86,5 Prozent (2010: 87 Prozent) noch behauptete, ging ihr Anteil bei der Naturgasproduktion auf 82,9 Prozent nach rund 87 Prozent zurück. Die restlichen Mengen förderte die EVN-Tochter Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG).
Bei Erdöl verringerte sich die OMV-Produktion im Vorjahr um 5,3 Prozent auf 795.247 t, aber auch das Fördervolumen der RAG fiel um 1,2 Prozent auf 124.190 t. Bei der Naturgasproduktion betrug der Rückgang bei der OMV 10,8 Prozent auf 1,319 Mrd. m3. Die RAG steigerte dagegen ihre Naturgasförderung um ein Fünftel auf 0,272 Mrd. m3.
Regionale Aufteilung
Ähnlich entwickelte sich auch die regionale Aufteilung der Produktion: Im Wiener Becken ging die Ölproduktion um 5,1 Prozent auf 814.747 t zurück, die Naturgasproduktion um 10,2 Prozent auf 1,231 Mrd. m3. In der Molassezone (NÖ, OÖ, Salzburg) sank die Ölförderung um 2,2 Prozent auf 104.690 t, die Erdgasproduktion nahm dagegen um 7,9 Prozent auf 0,360 Mrd. m3 zu.
In Österreich wurden im Vorjahr rund 9 Mrd. Kubikmeter Erdgas verbraucht, knapp ein Fünftel davon wird aus der heimischen Produktion abgedeckt. Die RAG meldete 2011 insgesamt vier Öl- und acht Gasfunde, die OMV einen Öl- und zwei Gasfunde, geht aus der Erdöl- und Erdgasstatistik 2011 hervor.
Weltweit wurden im Vorjahr täglich rund 72,6 Millionen Fass (je 159 Liter) Erdöl inklusive Kondensate gefördert, so die Geologische Bundesanstalt unter Verweis auf Daten von "Oil & Gas Journal" 46/2011. Die Welterdölförderung sank damit im Jahresvergleich geringfügig um 0,1 Prozent, blieb aber insgesamt auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre.
Während die Ölförderung der Nicht-OPEC-Staaten laut dem Journal um 0,6 Prozent auf 42,9 Millionen Fass/Tag zurückging, verzeichneten die OPEC-Länder einen Förderanstieg um 0,7 Prozent auf 29,7 Millionen Fass/Tag. Der Anteil der OPEC-Staaten stieg damit auf 40,9 Prozent im Jahresvergleich.
Die weltweiten "sicheren" und "wahrscheinlichen" Öl- und Gasvorräte (inklusive Ölsande und Schweröle) reichen nach Einschätzung der Geologischen Bundesanstalt noch für 60 Jahre, die "geschätzten zusätzlichen Ressourcen" noch weit darüber hinaus. (APA)
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Mir wird es immer ein Rätsel bleiben warum Regierungen sich freiwillig der Erdöl und Gasindustrie ausliefern. Die Preise werden ständig erhöht, die Wirtschaft leidet weltweit darunter und man weiß, dass es immer teurer wird, nebst der Gefahr damit auch soziale Spannungen hervor zu rufen (in ein paar Jahren wenns wirklich teuer wird das Öl und Gas).
Aber ich stelle mir das halt so einfach vor, ich kleiner Dummie. Scheinbar haben doch die Konzerne die Hosen an.
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