Nachlese

Längste Kältewelle seit 27 Jahren zu Ende

14. Februar 2012, 13:17
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    foto: ap/ronald zak

    Die Donauschifffahrt ist in Bayern, Österreich, Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien nach wie vor durch Eis unterbrochen.

Bundesweit war es in der ersten Februarhälfte neun Grad kälter als im Durchschnitt und in Wien zuletzt 1954 noch eisiger

Wien - Die Kältewelle, die Österreich in den vergangenen Wochen beherrscht hat, ist die längste seit 27 Jahren. Jetzt ist sie Geschichte. Von 31. Jänner bis 13. Februar lagen die Temperaturen flächendeckend unter null Grad. Lediglich Warth am Arlberg (0,6 Grad plus am 8. Februar) und in Virgen in Osttirol (0,3 Grad plus am 6. Februar) schafften es in dieser Periode über den Gefrierpunkt. In Wien, wo es zwölf Tage in Folge unter minus zehn Grad hatte war es zuletzt 1954 noch länger eisig (16 Tage). Bundesweit gesehen lagen in der ersten Februarhälfte die Temperaturen ganze neun Grad unter dem Durchschnitt.

Die Donauschifffahrt ist nach wie vor durch Eis unterbrochen. In Österreich galten am Dienstag Streckensperren ausgenommen einige Abschnitte in Oberösterreich und die Strudenstrecke sowie der Abschnitt unterhalb der Schleuse Freudenau in Wien. Wann die Donau wieder durchgehend frei sein wird, lasse sich derzeit noch nicht sagen, hieß bei der obersten Schifffahrtsbehörde. Auch in Bayern ist die Donauschifffahrt blockiert, ebenso in Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien.

Waldviertel und Außerfern als Kältepole

Die Kältepole in besiedelten Gebieten waren in der ersten Februarhälfte das Waldviertel in Niederösterreich und der Tiroler Außerfern, wo die Tiefstwerte bereits an der Minus-30-Grad-Marke kratzten. Am 6. Februar wurden in Tannheim minus 28,5 gemessen, auch in Ehrwald (982 Meter Seehöhe) stürzten die Quecksilbersäulen auf minus 28,5 Grad. 24,6 Grad unter null in Gars am Kamp (256 Meter) markierten den Minusrekord für Orte unter 500 Meter.

"Generell gelten die Wintermonate als sehr variabel was die Temperatur betrifft. Der Input kommt dabei aber nicht von Sonne, sondern von Luftmassentransport", erklärte Klimatologe Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). "Wenn die Luft aus Nordwest kommt, wie etwa heuer im Jänner, dann ist es meist zu warm. Oder sogar Südwest - dann kann es im Jänner oder Februar schon mal Temperaturen bis 15 oder 20 Grad haben."

Ähnliche Kältewelle 1985

Werden die Luftmassen allerdings aus dem Osten nach Zentraleuropa transportiert, dann wird es extrem kalt. "Grundsätzlich muss man sagen, dass so eine Kältewelle von vielen Faktoren abhängig ist. Wie schnell zum Beispiel die Arktis zufriert oder wie schnell sich in Russland die Schneedecke aufbaut. Und es kommt drauf an, wo sich stationäre Hochdruckgebiete bilden, die schlecht abgebaut werden", so Orlik.

Zuletzt setzte sich im Jahr 1985 eine ähnlich hartnäckige Kältewelle in Österreich fest. Eisig war es in den vergangenen zwei Wochen also überall - dennoch gibt es Unterschiede. So lagen die Temperaturen in Innsbruck insgesamt elf Tage in Folge unter minus zehn Grad. Anfang 2006 waren es 13 Tage. Graz hingegen schaffte nur vier Tage hintereinander unter minus zehn Grad, Klagenfurt sogar nur drei Tage. Allen Destinationen gemein war, dass die Werte ungewöhnlich deutlich unter dem Durchschnitt lagen. Spitzenreiter dabei war Litschau im Waldviertel, wo die Thermometer 14 Tage lang minus zwölf Grad und darunter anzeigten.

Kärnten noch einmal knapp an minus 20

Ein letzter Gruß aus Sibirien erreichte in der Nacht auf heute, Dienstag, das Dorf Gatschach am Weißensee (Kärnten), wo minus 18,3 Grad gemessen wurden, gefolgt vom steirischen Zeltweg mit minus 17,9 Grad und dem Kärntner Hermagor mit minus 17,5 Grad. Ehemalige Kältepole rutschten dagegen in der Rangliste weit ab. In Tannheim hatte es "nur" noch minus 8,4 Grad, Gars am Kamp meldete minus 8,2 Grad. Fazit: Die Kältewelle ist tot, es lebe das Tauwetter. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 154
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peak all
00
16.2.2012, 11:08
Schnee in Europa jedoch keiner in den USA

http://www.flickr.com/photos/gs... hotostream Satelitten Aufnahme vom 4. Jänner 2012 mit der geringsten Schneedecke seit den 1960ern...

"Klimaexperte"
04
15.2.2012, 16:36
Klimahysteriker auch "eure Zeit" wird wieder kommen,...

...es werden sicher auch wieder einmal wärmere Zeiten kommen!

Mann40
01
15.2.2012, 10:38

also, ich habe die Kälte ganz gut überstanden, warm gekleidet war es eigentlich ziemlich einfach.

Ausserdem: meist Sonnenschein + klare, kalte Luft, irgendwie war das toll :-)

Der Waehlerwille
 
01
15.2.2012, 12:18
jepp .. ist definitiv angenehmer als um null rum, dunkelgrau und dauernass.

pepe123
00
15.2.2012, 07:08

hoffe wir bekommen nächstes Jahr noch die kältere gut für warmtuscher

r.v.puttin
13
15.2.2012, 10:20
...und hoffentlich viele und intensive DEUTSCHKURSE für dich!!

Blubert
11
15.2.2012, 07:05
astroturfing

Wo kann ich mich auch für einen dieser one cent jobs bewerben?
Kleine Kostprobe meiner Befähigung:
Die Kältewelle wird das Märchen der Klimaerwärmung einfrieren.

Slimerhorst
32
15.2.2012, 01:36

Da kommen sie wieder alle angekrochen, die Horstis die Klima und Wetter nicht unterscheiden können.

C’est la vie
 
41
15.2.2012, 01:19
ich hab mir zwar vorgenommen zu dem Thema nicht mehr zu posten

aber für Leute die Wetter und Klima nicht auseinanderhalten können war die Schulbildung auch gratis aber umsonst ...

aleph null
04
15.2.2012, 06:22
Nur noch überboten von denjenigen,

die ernsthaft glauben, Wetter und Klima haben nichts miteinander zu tun.

Montgomery McFerryn
186
14.2.2012, 22:15

Da werden die ganzen Klimagurus aber viel zu tun haben diese Wetterverhältnisse in ihre Erderwärmungstheorie einfließen zu lassen damit das Model doch wieder passt.

dako4711
12
15.2.2012, 13:00

da schreiben sie schon von klimagurus und wetterverhältnissen und sind doch zu dämlich um die selbst gegebene antwort auf ihr posting zu erkennen..

sterngucker
 
01
15.2.2012, 08:50
Nein, das erledigen die Computer der "Klimagurus" ohne Probleme innerhalb von ein paar Mikrosekunden

Die wirklich unlösbare Aufgabe, an der selbst die beredtesten Wissenschaftler scheitern, besteht darin, vernagelten Geistern wie Ihnen die elementaren Zusammenhänge des Weltklimas und die Methoden seiner Erforschung nahezubringen.

uni versalis
41
15.2.2012, 00:53
manche denken wirklich nicht bevor sie posten.

wienerberger
33
15.2.2012, 00:27
wander sie bitte zum krone forum aus!

dort sammeln sich in der regel alle dumpfbirnen, die unter vielem anderen themen ,wetter und klima nicht auseinanderhalten können. Dort werden sie die wärme finden, die sie suchen.

I_prefer_not_to
21
15.2.2012, 00:10

Es gibt hier niemals einen Artikel über das Wetter, ohne dass einer von euch "ich hab nicht einmal im Ansatz verstanden, was globale Erwärmung überhaupt bedeudet"-Trolle sich zu Wort meldet.

DarioWindisch
10
14.2.2012, 23:27

Ich habe den Eindruck du hast nicht wirklich verstanden was mit globaler (!) Erwärmung gemeint ist.

Montgomery McFerryn
10
14.2.2012, 23:52

Ich habe den Eindruck du hast nicht wirklich verstanden was mit globaler (!) Erwärmung gemeint ist.

Francesco Petrarca
13
14.2.2012, 23:16
können's oder wollen's nicht verstehen?

Montgomery McFerryn
24
14.2.2012, 23:24

Klima braucht man nicht verstehen sondern nur glauben, ist ja die neue Religion.

Birgit Fischel
01
14.2.2012, 21:51

wenn das jetzt schon 27 Jahre her ist, dass diese Kältewelle vorüber ist, warum berichten sie dann jetzt davon?

wienerberger
00
15.2.2012, 00:34
wegen mir!

ich bin damals mit allem an, was ich vom bundesheer zur verfügung gestellt bekommen hab, um 5h früh auf den 10A wartend ecke hernalser hauptstraße und wattgasse erfroren :-)

und dies, weil wir einen heimschläfer hatten, da die metallbaracken in der wilhelminen kaserne kaum über 0 grad zu halten waren.

also ich könnte schwören, damals wars noch ein stück kälter in wien.

Mimo La Torre
00
15.2.2012, 10:20

so wie es aussieht haben wir zusammen "gedient" ...

wienerberger
00
15.2.2012, 11:41

ABC Abwehrschule, jedoch Systemerhalter und gleich alle 8 Monate abgedient, war nach grundkurs in der heeresdruckerei im Arsenal abgestellt.

siid
154
14.2.2012, 19:38
Hoffentlich haben die Klimafanatiker die Kältewelle rechtzeitig bemerkt...

denn so etwas dürfte es ja in ihrer seltsamen Vorstellungswelt nicht geben und wenn doch dann ist die Kälte ja auch wieder nur eine logische Folge der unvermeidlich vorhandenen und einfach nicht mehr wegzudenkenden Hitze. Diese Hitze dürfte jedoch in erster Linie in den Köpfen der Klimafritzen wirken und das logische Denken behindern.

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