Eine Studie des Deutschen Fachjournalisten-Verbands zeigt, dass die Qualitätsansprüche der User erfüllt werden
Der Deutsche Fachjournalisten-Verband lässt mit den Ergebnissen einer Onlinebefragung zu "Journalismus im Internet aus Nutzersicht" aufhorchen. Tausend Menschen, von denen 95 Prozent angeben, täglich im Internet aktiv zu sein, wurden nach ihren Qualitätseinschätzungen zu Journalismus im Internet befragt.
Die Mehrheit der Studienteilnehmer äußerte sich positiv über die Onlineangebote von Zeitungen und TV-Sendern und bestätigte deren traditionelle Rolle als Gatekeeper und Agendasetter auch im Internet. Als wichtigste Qualitätskriterien gaben die User Glaubwürdigkeit, Sachlichkeit, Unabhängigkeit und Themenkompetenz an, vergleichsweise wenige Ansprüche zeigten die jugendlichen Teilnehmer. Zwei Drittel bekräftigten die Unersetzlichkeit von Berufsjournalisten, weil laut Bericht "nur sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen". Als journalistisch wurden die Onlineangebote von Presse, Fernsehen und
Radio sowie Nachrichtenportale und -suchmaschinen eingestuft, während
Social Media eher als journalismusfern eingeordnet wurde. (red)