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Früher war "Verso" bei Toyota ein Namensappendix zum jeweiligen Modellnamen, wenn eine Großraumvariation gemeint war. Jetzt gibt's einen, der heißt nur noch so, nachdem sein Stammvater, der verdienstvolle Corolla, in den Ruhestand gesetzt wurde.

Einfach Verso also. Und so einfach schmiegt er sich in ein bürgerliches Durchschnittsleben mit Beruf, Eltern, Kindern und den diversen Hobbys vom Zweitwohnsitz bis zum Fahrradausflug. Eine größtmögliche Hülle über einem tüchtigen Fahrwerk ist als Konzept unschwer zu erkennen, und dazu spielt ein kleiner Dieselmotor (126 PS) die sonore Begleitmusik. Außerdem dreht der die ganze Sache in eine familienadäquate Wirtschaftlichkeit, was einen gemäßigten Anschaffungspreis, kleinere Unterhaltskosten und einen Treibstoffverbrauch von unter sieben Litern auf 100 Kilometern bedeutet.

Die Wertbeständigkeit eines Toyota und fünf Jahre Garantie bekommt man oben drauf. Gehobener Durchschnitt eben. So auch beim Fahrgefühl: feines Gleiten, ruhiges Schnüren, keine Aufregung beim Beschleunigen noch in Kurven. Einen ausgewachsenen Family-Van wirft ja auch keiner so um die Ecken, dass den Kindern der Gameboy aus den Händen fliegt. Man lebt gemäßigt im Toyota Verso, verlangt nichts, was er nicht leicht zu leisten bereit ist, und fährt gut damit.
Mobil an der Basis
Selbst mit der getesteten Basisversion, die wohl Radio/CD/AUX-in und manuelle Klimaanlage aufbietet, aber keine elektrische Fensterheber hinten, keine Nebelscheinwerfer, keine Parkdistanzkontrolle, nicht einmal eine Mittelarmlehne, geschweige denn anderen Schnickschnack wie automatische Scheibenwischer. Dafür kann man die Rücksitze umlegen (aber nicht verschieben) und erhält einen riesigen Laderaum für alle Eventualitäten.

Dass die Verarbeitungsqualität passt und die Vitalfunktionen wie Lenken, Bremsen oder Schalten positiv testen, vermerkt man zufrieden. Der Verso D-4D kann weder Außergewöhnliches, noch sieht er nach etwas Besonderem aus. Aber in seiner Gesamtheit stimmt der Wagen. Er macht ganz einfach das, wofür er gebaut ist. Man kann in stiller, bescheidener Glückseligkeit sein Leben drauf bauen. (Andreas Hochstöger/DER STANDARD/Automobil/10.02.2012)
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trifft auf fast alle Fernost und französische Hersteller zu: unausgewogenes Design, die eigene Linie noch nicht gefunden.
Dies beweisen die hektischen Modellwechsel mit den ständig wechselnden und verwechselbaren Frontpartien.
Wird aber dennoch gekauft.
Shorts und Socken in Sandalen werden aber ebenso gerne gekauft und zur Schau getragen.
den tieren gefällts:
http://www.youtube.com/watch?v=LUewLaYwVe4
Und dafür auch noch 25 Kilo haben zu wollen, grenzt schon an Unverschämtheit.
Der Verso ist nicht schön, nicht groß, nicht praktisch, nicht originell, nicht umweltfreundlich. Gar nix. Einfach nur ein fades biederes Auto. "Einfach Verso also"...
ich fahre derzeit einen Espace und der hat den Tacho in der Mitte --> Gewöhnungszeit ca. 15 Minuten, dann ist es egal.
Wenn man nicht wie ein Autotester die Autos öfters als die Unterhose wechselt, ist das Thema "nicht gewohnte Bedienung" sowieso überschätzt.
lg
Dimple, nur ob sich die Scheibenwischer durch rauf- oder runterdrücken des Hebels einschalten: Das hätte ich gern einheitlich geregelt (oder ich muss einen Mercedes kaufen ;) )
nicht nur das, auch die lichtbedienung, die scheibenwaschanlage, etc. sind oft woanders und anders geregelt (bei mir z.b. einmal fernlicht durch wegdrücken des hebels, beim andern fernlicht wie lichthupe nur fester ziehen, dann einmal scheibenwaschen durch hebel ziehen, einmal durch knopferl drücken, etc. ...)
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