Tausende Erdstöße

Erdbebenrisiko um Atomanlage Fukushima gestiegen

14. Februar 2012, 14:00
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    foto: ap/tokyo electric power co.

    Ein Tank mit radioaktivem Wasser bei der Atomanlage Fukushima. Die Erdbebengefahr in dem Gebiet ist weiterhin groß.

Insgesamt 24.100 Erdstöße in 7,5 Monaten: Am Dienstag ließ ein Beben der Stärke 6,0 Häuser im Osten Japans schwanken

München (APA/AFP) - Das Erdbebenrisiko im Gebiet um das verunglückte japanische Atomkraftwerk Fukushima ist laut einer Studie gestiegen. Das Erdbeben vom 11. März vergangenen Jahres, in dessen Folge die Atomanlage beschädigt wurde, habe eine seismische Bruchlinie in der Nähe der Anlage reaktiviert, heißt es in der am Dienstag von der in München ansässigen European Geosciences Union veröffentlichten Studie.

Dies könne zu schweren Erdstößen führen. Daher sollten die japanischen Behörden die Sicherheitsvorkehrungen um die Atomanlage stärken, mahnten die Wissenschafter.

Beben der Stärke 6,0

Erst am Dienstag hat ein schweres Erdbeben den Osten Japans erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte mitteilte, lag das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 6,0 gut 160 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio. Die japanische Wetter-Behörde ordnete das Epizentrum ebenfalls vor der Küste ein, südlich des nach einem Erdbeben im vergangenen Jahr schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima. Kraftwerksbetreiber Tepco teilte mit, die Anlage sei bei dem erneuten Beben nicht beschädigt worden und die Lage sei stabil.

Ein leichter Anstieg des Meeresspiegels wurde wegen des Bebens vorhergesagt, eine Tsunamiwarnung wurde jedoch nicht ausgesprochen. Nach Angaben von Journalisten gerieten in Tokio Häuser für rund eine Minute ins Schwanken. Panik brach demnach nicht aus.

24.100 Erdstöße in 7,5 Monaten

Seit dem schweren Beben vor knapp einem Jahr nahm der Studie zufolge die seismische Aktivität in der Region stark zu: Zwischen dem 11. März und dem 27. Oktober wurden mehr als 24.100 Erdstöße mit einer Stärke von mindestens 1,5 gemessen, 23 von ihnen erreichten Werte von 5,0 und mehr. Zum Vergleich: Zwischen Juni 2002 und März 2011 wurden in der Region rund 1200 Erdbeben registriert.

Durch ein verheerendes Erdbeben und einen anschließenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März vergangenen Jahres schwer beschädigt worden. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe gelangte Radioaktivität in die Umwelt. Zehntausende Menschen mussten die verstrahlten Gebiete rund um das Kraftwerk verlassen. (APA)

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10 Postings
DERHETZER1
13
14.2.2012, 16:22
ist doch ganz einfach!

ein paar kurse machen bei einer einschlägig bekannten glaubensgemeinschaft, die nicht in österreich anerkannt ist und man kann dann nach tschernobyl oder fukushima zum aufräumen fahren. eben weil man nach absolvierung dieser kurse resistent gegen strahlung ist.

also ich finde das super...... allerdings ist es halt komisch, dass niemand von dieser glaubensgemeinschaft zum aufräumen hinfährt, bzw. das nicht in den medien kommuniziert wird......

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00
14.2.2012, 15:27

"TAUSENDE ERDSTÖBE"? Was soll denn das heißen?

Stuff
00
14.2.2012, 17:13
Die Scannersoftware

ist auf englisch eingestellt und daher wird das "ß" zum "B".

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00
15.2.2012, 10:08

Bei Blockbuchstaben gibt es kein "ß", lernt man schon in der Volksschule. Aber die haben die derstandard.at-Redakteure wohl nicht absolviert.

atomkraft neindanke
00
16.2.2012, 17:43

eigentlich ist ein sog scharfes ß nichts anderes als sz, deshalb hat man früher bei großgeschriebenen Wörtern SZ verwendet, als alle Menschen dies noch gewusst haben, denn der Buchstabe selbst als "ein" Buchstabe leitet sich von dem langezogenen gedruckten s und jenem z ab, das eine Unterlänge hatte.

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
00
21.2.2012, 20:40
Mathias Steinlaus
 
01
16.2.2012, 08:46
Seien Sie lieber froh,

daß es in dem Satz kein Binnen-I gibt ;-)

o+
01
18.2.2012, 00:11

SatzIn heisst das richtig.

Roter Baron
01
14.2.2012, 14:04
kann doch nix passieren

tepco hat ja ein plastisackerl drüber gestülpt.

roter baron

Stuff
01
14.2.2012, 17:14
Hoffentlich so ein schön reissfestes

von der MA48…

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