35 Prozent der Eingebürgerten sind hier geboren

14. Februar 2012, 10:56
  • 6.754 Menschen bekamen im Vorjahr einen österreichischen Pass
    foto: apa/hans klaus techt

    6.754 Menschen bekamen im Vorjahr einen österreichischen Pass

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Leichter Anstieg der Einbürgerungen gegenüber Vorjahr, aber weiter auf niedrigem Niveau

35,4 Prozent der neu verliehenen Staatsbürgerschaften gehen an bereits in Österreich geborene Antragssteller. 2.392 Personen, die im Jahr 2011 erstmals einen österreichischen Pass erhielten, sind Kinder von Zugewanderten. Insgesamt wurde 6.754 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Das entspricht zwar einem leichten Anstieg gegenüber 2010, aber im Vergleich zu antragsstarken Jahren wie dem Jahr 2003, als 45.112 Menschen eingebürgert haben, bewegt sich die Zahl der Einbürgerungen weiter auf niedrigem Niveau. Das geht aus aktuellen Zahlen der Statistik Austria hervor. 

Niedriges Niveau

2011 wurde der Tiefpunkt von 2010 (6.190 Fälle) zwar überschritten, wobei es aber weniger Einbürgerungen gab als 2009 (7.990 Fälle). Betrachtet man das Geburtsland der nach Österreich zugewanderten Personen, so sind die meisten Eingebürgerten in Bosnien und Herzegowina (778 Personen) geboren, gefolgt von der Türkei (520), dem Kosovo (385) sowie Serbien (232) und der Russischen Föderation (229).

1.645 Personen wurden eingebürgert, weil sie seit mindestens sechs Jahren in Österreich wohnen und darüber hinaus einen "besonders berücksichtigungswürdigen Grund" vorweisen - also entweder eine Geburt in Österreich, eine EWR-Staatsangehörigkeit, oder eine Asylberechtigung. Weiteren 525 Personen wurde die Staatsbürgerschaft aufgrund "15-jährigen Wohnsitzes in Österreich und nachhaltiger Integration" beziehungsweise "30-jährigen Wohnsitzes" gewährt, auf 846 Frauen und Männer traf der Einbürgerungsgrund "Ehe mit einem Österreicher bzw. einer Österreicherin" zu. Auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr liegt der Anteil an Erstreckungen der Staatsbürgerschaft von bereits Eingebürgerten auf deren minderjährige Kinder oder EhepartnerInnen. 

Weniger Ermessensentscheidungen

In 1.148 Fällen (17 Prozent) wurde die österreichische Staatsbürgerschaft im Ermessen verliehen -  also vor allem Einbürgerungen nach mindestens zehnjährigem ununterbrochenem Hauptwohnsitz in Österreich. Der Anteil der Ermessensverleihungen ist seit Jahren im Sinken begriffen - 2003 betrug er noch 39 Prozent.

Neben Kärnten, das schon in den letzten Jahren stets stark sinkende Einbürgerungszahlen aufgewiesen hatte, nahm die Zahl der neuen Staatsbürgerschaftsverleihungen auch in der der Steiermark und in Salzburg ab. In den übrigen Bundesländern fanden mehr Einbürgerungen als im Vorjahr statt.

Hoher Anteil jüngerer Personen

Mehr als ein Drittel der Neo-Österreicherinnen und -Österreicher waren bei der Einbürgerung zwischen 30 und 44 Jahre alt. An zweiter Stelle standen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 29 Jahren (26,5%), gefolgt von 2.016 minderjährigen Kindern unter 15 (29,8%). Nur acht Prozent der Eingebürgerten waren zwischen 45 und 59 Jahre alt, und nur 1,8 Prozent hatten das 60. Lebensjahr überschritten.

Eingebürgerte mit bisher türkischer Staatsangehörigkeit und jene mit bosnischer Staatsbürgerschaft liegen mit 17 Prozent gleichauf und stellen gemeinsam ein Drittel der Einbürgerungen. An dritter und vierter Stelle folgen Serbien  und Kosovo (je acht Prozent. Danach folgen Kroatien, die Russische Föderation, Rumänien  und Mazedonien.

Die stärksten Anstiege gab es bei Einbürgerungen aus übrigen europäischen Ländern abseits der EU, der Türkei und Ex-Jugoslawien (plus 67 Prozent). Darauf folgen die übrigen außereuropäischen Herkunftsländer (plus 30 Prozent) und die Türkei (plus 26 Prozent). Auch die Zahl der Eingebürgerten aus EU-Ländern erhöhte sich um 17 Prozent gegenüber 2010. Einbürgerungen von Staatsangehörigen aus den Nachfolgestaaten Ex-Jugoslawiens gingen hingegen um elf Prozent zurück.  (red, derStandard.at, 14.2.2012)

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Kenne eine Bosnierin, die hat hier maturiert,

lebt seit acht Jahren in Österreich und bekommt nur Aufenthaltsgenehmigungen für jeweils ein Jahr. Das mit HTL-Abschluss mit nur Einsen und Zweien. Besser, man gibt bei solchen Abschlüssen die Staatsbürgerschaft gleich dazu, wie ein Leserbriefschreiber mal wo geschrieben hat. Dafür bin ich natürlich auch!

35 Prozent der Eingebürgerten sind hier geboren

ist das jetzt gut oder nicht?

Ja, denn davon ...

haben wir einen echten Mehrwert.

Und was isst mit den andern 55%???

Daß sind Leute die, nicht ein Mal Schreiben und Rechnen können... Und da wundert ihr euch das ich, fpö wähle?

Bei deiner Rechtschreibung und Rechenleistung wundert mich das gar nicht. Du erfüllst das Klischee eines FPÖ-Wählers richtig gut, vermutlich ist das auch schon alles was du gut kannst.

Bei diesen Rechtschreibkenntnissen wundert mich das keinesfalls

Wie kann man nur in einem kurzen Satz soviele Fehler machen? Daher: Wer selbst im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen (alter germanischer Spruch).

35 + 55 = ?
Beim Rechnen happerts...

du kannst ja auch nicht schreiben und wir tolerieren dich hier. ;)

Naja

den nimmt uns ja keiner ab.

Mr. Andorid Elite

ich bin nicht hier geboren, nur eingebürgert und ich möchte mich hiermit bei Ihnen bedanken. Dank Ihres famosen Postings bin ich nun mit dem Unterschied zwischen daß und das endlich vertraut. Mfg einer der 55%

lustig wie du es schaffst in 2 1/2 zeilen soviele fehler einzubauen.

Weil du der deutschen Rechtschreibung mächtig bist, gell?

also schreiben kannst du auch nicht

Es ist eine seltsame österreichische Besonderheit dass diese im Land geborenen jungen Menschen zum Teil nicht mit den autochthonen Jugendlichen vergleichbar sind. Man sollte meinen dass sie als Kleinkinder nur abgeholt werden müssten um diesen Unterschied zum Verschwinden zu bringen.
Aber da hapert es sehr. Stichwort "die Ausländer"

Asl wir für meine Frau zuerst Aufenthaltsgenehmigung und dann Staatsbürgerschaft beantragten, war das alles so kompliziert und mit so vielen entwürdigenden Schikanen verbunden, dass man das zwar durchzieht, weil alles einfacher wird mit der Staatsbürgerschaft, aber nach dem am Ende erhalten Gnadenbeweis die Verbundenheit mit Österreich eher gesunken ist. Jetzt leben wir in ihrem Herkunftsland und es ist eh schon Wurscht.

durch mehr zuwanderung soll unser pensionsystem reformiert werden, so ein blödsinn, wenn man nicht mal geschafft hat die vor 30 Jahren zugewanderten zu integrieren, wollen gewisse hier die fpö auf 50% treiben, vorallem wenn ich mir die stärksten zuwanderungsländer anschaue.
auch die milchmädchenrechnung ausländer helfen grundsätzlich unserem sozialsystem ist falsch, weil nicht einbezogen wird, dass das durschnittsalter noch viel jünger ist und essomit weniger ausländische pensionisten gibt, dass wird sich aber ausgleichen...dann wird der prozentanteil der transferleistungen an ausländer nochmal stark ansteigen
das demographische wandel ist nur durch konsequente familienpolitik und qualifizierte zuwanderung zu lösen

Ihre Argumentation ist ein Parodox an sich selbst.
Einenseits Prangen sie mangelnde Integration.
Andereseits sagen sie das Ausländer später als pensionisten mehr bekommen an Sozialleistung.
Wenn Ausländer sich Integrieren und alle ein Staatsbürgerschaft nemmen sind dann
die nicht mehr,wie sie sagen "Ausländer"
sonder sind dan als Inländer zu betrachten.
Somit Sozial leistung transfer an Ausländer später als Pensionisten
werde sich erübrigen da es sich ab dann um Inländer handelt.
Was jetzt.
Wollen sie echte Integration oder Fremdenhass
aufrecht erhalten
enscheiden sie sich endlich Mann !

Meine Eltern sind 1992 in Österreich eingewandert. Damals konnte man noch legal in Österreich einwandern! Seitdem sie hier sind arbeiten sie. Ich arbeite seitdem ich mit der Schule fertig bin. Wir sind im Rekordjahr 2003 eingebürgert worden! Ich könnte jetzt theoretisch noch 10 bis 15 Jahre arbeitslos Zuhause herumsitzen und Österreich wäre noch immer im PLUS! Ich glaube kaum das wir die Ausnahme sind.
Anstatt hier gegen alles ausländische zu hetzen könneten Sie etwas sinnvolles machen. Es ist klar das es Leute gibt die weniger integriert sind, doch Personen wie Sie machen die ganze Sache nicht leichter.

Mit freundlichen Grüßen

Österreicher mit Migrationshintergrund

Also das mit den 10-15 Jahren ist schon mal Unsinn

selbst wenn sie sehr viel Geld verdienen - alleine was uns Ihre Aubildung gekostet hat, haben sie sicher noch nicht eingearbeitet.

Aber dennoch willkommen in Österreich

"uns" "ihre" ausbildung?

auch seine eltern haben für seine ausbildung bezahlt, wie alle anderen hier lebenden steuerzahlenden nicht-österreichischen staatsbürgerInnen auch.

was glaubst hat uns deine ausbildung gekostet? vielleicht hätten "wir" noch ein bisschen mehr investieren sollen, um ideologische verwirrungen zu beseitigen...

Mann o Mann oder Frau o Frau

müssens immer mit der blödsinnigen ideologischen Ausrichtung kommen.

Überlegens mal schön mit, wenn die Eltern wirklich hoch gebildet waren und gute Jobs hatten dann haben sie die Ausbildung bezahlt, wenn nicht ,dann gings einfach nicht - und wieviele Migranten der ersten Generationen haben denn eine so gute Ausbildung und so gute Jobs?

Was hat das ganze mit Ideologie zu tun?

Die Ausbildungskosten sind theoretische kosten, ich habe niemals eine Einmannklasse gebildet. Diese Kosten wären auch entstanden wenn ich nicht hier gewesen wäre. In den 10-15 Jahren habe ich auch die wirtschaftliche Leistung meiner Eltern und meiner Geschwister eingerechnet. Es ist wahr das Österreicher das gleiche Leisten, das war auch der Kern meiner Nachricht.

Äh ja

dann müssen sie aber auch die Kosten Ihrer Eltern und Geschwister einrechnen

Und nein die Ausbildungskosten sind keine theoretischen Kosten - es sind natürlich welche die direkt ihnen zurechenbar sind (z.b. Bücher) aber auch indirekt.

Wenn man alle Kosten leugnet und nur Einnahmen (und sogar der Eltern und Geschwister rechnet) dann mögen sie auf 10-15 Jahre kommen.

Und natürlich unterscheidet sich das nicht von Österreichern gilt für alle.

Meine Eltern haben mal absolut keine Kosten verursacht da sie hier nur gearbeitet haben, meine Geschwister sind schon lange im Plus. Aber der Kern meiner Aussage ist das wir keine Last für den österreichischen Staat sind, sondern eine Stütze, doch ihr übereifriger Versuch alles als schlecht darzustellen, zeigt doch was für eine Geisteshaltung sie haben. Ich bin froh das nicht alle Mitbürger so eine Grundeinstellung an den Tag legen.

gratuliere, wenn ihre geschichte der wahrheit enspricht verdienen sie respekt,
meinetwegen könnte man auch mehr ausländische mitbürger eine chance geben, wenn man dann aber bei schlechter integratione (wirtschaftlich, sozial) konsequent ausschäft,
nein das könnten sie nicht, denn pensionsjahre muss man sich ja auch verdienen, auch fast alle österreicher arbeiten gleich wie sie

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