"Sollen wir 70 Prozent Jobbik überlassen?"

Interview | 14. Februar 2012, 06:15

Für Roma-Integration zuständiger Staatssekretär für soziale Inklusion: "Es gibt eine Rivalität in der Armut"

Der Staatssekretär für soziale Inklusion in Ungarn, Zoltán Balog, zuständig für die Integration der Roma, denkt, dass die "westliche" Presse nicht versteht, dass Rassismus keine angeborene Eigenschaft ist.

*****

STANDARD: Es ist wohl nicht von ungefähr, dass Sie als Staatssekretär ausgesucht wurden, um eine Roma-Strategie zu entwickeln. Sie sind Pfarrer und haben sich lange für Menschenrechte eingesetzt.

Balog: Ich bin nicht ausgesucht worden, ich habe mich selbst gemeldet. Wir argumentieren bei der Roma-Frage aus der Perspektive der sozialen und wirtschaftlichen Nützlichkeit. Etwas salopp ausgedrückt: Wenn wir den Roma keine ordentliche Beschäftigung und Bildung geben, dann wird keiner unsere Pension zahlen können. In Ungarn bekommen Romafamilien durchschnittlich 2,2 Kinder und Nicht-Roma-Familien 1,2 Kinder. Im größten Komitat wird in zehn Jahren jedes zweite Kind Rom sein. Es geht um acht Prozent der Bevölkerung, die fast alle in tiefer Armut leben, und wenn das explodiert, dann werden Armenghettos und Reichenghettos umzäunt, damit man dort nicht reingeht und hier nicht rausgeht.

STANDARD: Sie haben ein Stipendienprogramm für Roma geschaffen. Wie viele wurden vergeben?

Balog: 12.000 Schüler haben sich angemeldet. Wir geben jedes zweite Stipendium, genau 6849, an Roma-Kinder. Es wird nicht leicht sein, dieses Programm vor Missdeutungen zu verteidigen.

STANDARD: Aber Sie stehen zur positiven Diskriminierung?

Balog: Ja, aber so, dass ich dabei dieses Wort vermeide. 90 Prozent der ungarischen Bevölkerung finden diesen Begriff blöd.

STANDARD: Abgesehen davon wollen Sie 100.000 Roma in den Arbeitsprozess integrieren.

Balog: Das sind zum Teil keine richtigen Arbeitsstellen, das sind Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des Staates. Die Leute bekommen etwa das Doppelte von der Sozialhilfe. Bisher wurden für Roma 10.000 bis 20.000 dieser Stellen geschaffen.

STANDARD: In dem Dorf Gyöngyöspata mussten im April 300 Roma vor einer Bürgerwehr fliehen.

Balog: Und danach haben wir das Versammlungsrecht im Parlament so verschärft, dass es für mich als Menschenrechtler gar nicht so gut passt. Jeder, der in Uniform in Massen aufmarschiert und einer Minderheit Angst einjagt, kann mit zwei bis drei Jahren Gefängnis bestraft werden.

STANDARD: Was hat eigentlich zur Entsolidarisierung geführt?

Balog: Die soziale Frage ist in eine ethnische Frage übergangen. Die Roma leben seit 400 bis 500 Jahren in Ungarn. Es gab einen sozialen Frieden, aber es war kein Miteinander, sondern eher ein Nebeneinander. Die wachsende Ablehnung entstand in den vergangenen zwanzig Jahren, nachdem der Sozialismus und die Großindustrie des Sowjettyps zusammengebrochen sind. Innerhalb eines Jahres wurden in Ungarn 1,5 Millionen Arbeitsplätze vernichtet. "Zigeunisierung" bedeutet heute in Ungarn, dass ein Teil der Mittelklasse sozial runtergerutscht ist - zu den Roma. Jetzt gibt es eine Rivalität in der Armut.

STANDARD: Aber wer sind die, die die soziale Frage verethnisieren?

Balog: Natürlich muss da jemand auf negative Weise politisch aktiv werden. Aber können Sie die Wut von jemanden, der seit zwanzig Jahren, total verlassen vom Staat, darum gekämpft hat zu überleben, nachvollziehen? Wenn wir diese Leute nicht verstehen und in ihrer Situation sie nicht abholen, dann fliehen sie in die Ablehnung gegenüber jedem, der für ihre Situation verantwortlich zu sein scheint: dem Staat, den Roma, den Banken, der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung usw. Nach einer Statistik lehnen 70 Prozent der Ungarn die Roma ab. Sollen sich alle Parteien die anderen 30 Prozent aufteilen und die 70 Prozent Jobbik überlassen? Man begreift in den westlichen Medien nicht, dass rassistische Vorurteile keine angeborene Eigenschaft sind, sondern das Ergebnis von gesellschaftlichen Prozessen.

STANDARD: Ist die westliche Presse ein Feindbild für Ihre Regierung?

Balog: Umgekehrt, wir sind ein Feindbild für die sogenannte "westliche" Presse geworden. Solche Diskussionen führt man ja tausende, und dann schottet man sich ab und sagt: Die verstehen uns sowieso nicht. Wir haben bis jetzt immer noch die Kampf um die Wende ausgefochten. Die stärkste postkommunistische Elite in Europa hat in Ungarn überlebt. Ich habe in den Achtzigerjahren in der Nacht illegal im Parlamentsarchiv NZZ gelesen, damit ich erfahre, was in Polen passiert. Ich habe gesagt: Das ist unabhängige Berichterstattung. Und was sehe ich jetzt: Diese alten Kommunisten und ihre Kinder und Enkel verbinden sich mit angeblichen Liberalen und agieren nun mit dem Standard, mit der NZZ und der Süddeutschen Zeitung gegen diejenigen, die vor 20 Jahren für Demokratie in Ungarn gegen den Kommunismus gekämpft haben. (DER STANDARD, Printausgabe, 14.2.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 76
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jovanotti_for_president
10
16.2.2012, 01:23
Die letzte Aussage hätte sich Balog sparen können

Diese "angeblichen" Liberalen, die seiner Ansicht nach mit den Kommunisten gemeinsame Sache machen, waren ebenfalls wesentlich an der Wende 1989/90 beteiligt.

Aus den ("angeblich") liberalen Bewegungen kommende Persönlichkeiten wie Arpad Goencz oder Jozsef Antall sind für ihre antikommunistische Haltung jahrelang im Gefängnis gesessen.

Das sollen also die Kollaborateure einer angeblichen kommunistischen Verschwörung sein?
Das glaubt der gute Staatssekretär, der sonst sehr bemüht und im Vergleich zu Orban moderat rüberkam, wohl auch selbst nicht...

Sandor Kocsis
02
16.2.2012, 21:52

er hat weder Göncz noch Antall gemeint - und Letzterer war auch kein Liberaler

jovanotti_for_president
00
18.2.2012, 00:51
Mag sein, kann aber wegen der schwammigen Formulierung Balogs nicht ausgeschlossen werden

Was mich vor allem stört, ist die implizierte Behauptung, dass nur die "Jungen Demokraten" Widerstand gegen die kommunistische Diktatur geleistet haben und dass scheinbar eine "linke"/kommunistische Verschwörung mit ("angeblich")liberaler Unterstützung im Gange sei.

Das ist nicht viel anders Berlusconis Wahn mit den seiner Ansicht nach gegen ihn verschworenen kommunistischen Staatsanwälten und Richtern..

Avenarius Baumwax
20
15.2.2012, 19:09
schwätzer...

und feindbildproduzierer.
jeder der seine sieben zwetschken beisammen hat, merkt, trotz dieser "unausgewogenen berichterstattung" der westlichen medien, daß in ungarn was ziemlich in d'stoa geht. da können sie noch so viel lügen, herr balog und uns mit ihrem horizont einer stubenfliege die welt erklären!

Stan Dart
23
15.2.2012, 01:39
Das trifft auch nicht wirklich zu Herr Balog...

"Diese alten Kommunisten und ihre Kinder und Enkel verbinden sich mit angeblichen Liberalen und agieren nun mit dem Standard, mit der NZZ und der Süddeutschen Zeitung gegen diejenigen, die vor 20 Jahren für Demokratie in Ungarn gegen den Kommunismus gekämpft haben".

Dafür waren aber sehr viele von den heutigen Fidesz-Politikern im Sozialismus in ganz hohen Positionen beschäftigt: Viktor Orbán, László Kövér, Pál Schmitt (heute Staatspräsident), Tamás Deutsch, Mihály Varga, János Fónagy, Imre Pozsgay, Sándor Pintér, János Martonyi, György Matolcsy, Mátyás Szurös, István Stump (Verfassungsrichter), etc...

Sandor Kocsis
41
15.2.2012, 10:44

Viktator und Deutsch - welche hohen Posten hatten die inne?

Nur, weil sie Hoch-schüler waren, waren sie noch nicht hoch!

Stan Dart
14
15.2.2012, 12:14
man wurde ja nicht gezwungen

Sekretärposten im Kommunistischen Jugendverband anzunehmen...

Sandor Kocsis
31
15.2.2012, 13:18

Sehe ich auch so, hat meine Mutter, die das Land verließ oft genug gesagt, und uns kommt bei allen Wendehälsen das große Kotzen.

Von Orbán wusste ich es, Deutsch auch?

Aber hoch oben war ein gewisser Gyurcsány, der sich auch nicht traute den Abzug der sowjetischen Armee zu fordern, und schon gar nich am Wenzelsplatz in Prag war.

Da Sie moralisch so erhaben sind, bitte posten Sie es auch Ibsen und globe, die Gy immer in Schutz nahmen. Vielleicht haben Sie ja eine andere Überzeugungskraft!

Ibsen
12
15.2.2012, 18:00
Sándor, Sándor... Du schreibst: "und uns kommt bei allen Wendehälsen das große Kotzen"

ORBÁN:
-Zuerst bei KISZ - politisch LINKS also!

-nach der Wende Fidesz gegründet (Am Anfang hieß noch die Devise: "Csuhások! Térdre, imához!"- "Priester, auf die Knieen und beten!"), politisch LIBERAL also!

-Dann wurde Fidesz plötzlich tief religiös (wo in einigen Kirchen für Orbán sogar richtige Wahlpropaganda gemacht wurde), ERZKONSERVATIV also!

-Bei den letzten wahlen wurde Fidesz schon nationalistisch und kokkentierte mit den Rechtsradikalen: auf Gemeindeebene arbeitet Fidesz nicht selten mit Jobbik zusammen, RECHTSNATIONAL also!

GYURCSÁNY:
-Zuerst bei KISZ - politisch LINKS also!
-Dann bei MSZP - politisch LINKS also!
-Jetzt bei DK- politisch LINKS also!

Sándor, wer ist von den Zwei jetzt der Wendehals?

Bagolyvár
30
16.2.2012, 10:57
Das große Kotzen ist nicht unbegründet.

Glob versucht seinen mangelnden Wortschatz, sein semantisches Unvermögen mit Begriffe wie „kulturelle Background“, „soziolinguistische Kenntnisse“ zu tarnen.
Mit der Semantik hapert es aber auch bei Ihnen. Ein „Wendehals“ ist einer, der in seiner Position beharrt und lediglich seine Halsmuskulatur anstrengt, er ist nicht in der Lage oder gewillt seinen Standpunkt zu ändern sondern täuscht es nur vor: Gyurcsány hat genauso in die Menge schießen lassen wie Kadár, nur die Kugeln sind „humaner“ geworden.

Dass er ein Linker ist wissen wir schon, hat er doch alle angelogen, das Linkdrehen war ihm auch nicht fremd und seine Wirtschaftspolitik war mehr als linkisch. Man fragt mit Rech ob sein Handeln rechtens und das Beharren darauf richtig sei.

Ibsen
00
16.2.2012, 14:51
:-)

Glob und mangelnder Wortschatz... das ist ganz einfach nicht wahr!

Zum Wendehals: Weil der Wendehals (Vogel) leicht und häufig seinen Blickwinkel wechselt, wurde sein Name schon früh zur Bezeichnung von Opportunisten angeführt. Sehr verbreitet wurde diese Übertragung im Verlauf der Wende in der DDR für Bürger, die während der Wende sehr schnell ihre politische Meinung änderten.

Bagolyvár
00
22.2.2012, 14:10
Opportunismus ist

die Neigung, sich den jeweiligen Verhältnissen anzupassen, (sich, nicht die Meinung!), die Gunst des Augenblicks auszunützen – zum eigenen Nutzen.

Orbán war in der Tat bei den Liberalen Chon Bendits. Wohl aus Rücksicht auf seinen eigenen Kindern hat er sie verlassen. Man nennt so etwas: Lernprozess.
Wer nicht fähig ist aus seinen Erfahrungen zu lernen bleibt für immer ein Narr!

jovanotti_for_president
12
16.2.2012, 11:31
Sicher

Vor allem seit 2006 hat Gy kaum eine Chance ausgelassen, um seine Koalition sprengen und Orban's Wahltriumpf ermöglichen zu können. Auch bei der nächsten Wahl könnte er wieder Fidesz bester Wahlunterstützer sein...

Jetzt ist Orban dran, bloss wie will er Ungarn sanieren?
Indem er die Medien an die kurze Leine hängt?
Indem er den Verfassungsgerichtshof entmachtet?
Indem er abstruse Verschwörungstheorien (CNN, "Linke") aufstellt?
Indem er Ungarn ähnlich international isoliert, wie es vor ein paar Jahren den Kacinsky-Brüdern in Polen gelungen ist.

Er hat eine klare Mehrheit und er sollte diese nicht ausschliesslich zur Einzementierung seiner Machtposition verwenden...

Sandor Kocsis
10
15.2.2012, 23:18

wo war Deutsch? Darauf gibt mir keiner eine Antwort...

Ibsen
00
16.2.2012, 14:54
statt "in" war natürlich "ihn" gemeint!

Ibsen
02
16.2.2012, 10:10
Sandor Kocsis
00
16.2.2012, 21:46

ich bin nicht auf Twitter - ihr schuldet mir beide: wo war Deutsch KISZ Sekretär. Da gibt´s eine einzige Quelle im Netz.

Es interessiert mich jetzt wirklich!

Sandor Kocsis
00
15.2.2012, 23:18

Ibsen, hör auf mit der herabwürdigen Einleitung - das hast Du nicht notwendig, und ich auch nicht es mir von Dir nach all den Jahren bieten zu lassen

Gyurcsány Reform Kummerl - was das auch sein mag - aber, wenn ich es richtig verstehe, dann ein Sozialismus mit menschlichem Antlitz, und das alles IM Comecon - nicht außerhalb der Internationale.
Von Demokratie, Liberalismus wenig bis gar nichts vorhanden.

Dann Oligarch. Kauft billig aus dem herabgewirtschafteten Staat die Diamanten auf.

Dann sehr reich.
Dann noch reicher.

Dann MSZP Chef, eine Partei, die alles andere als sozialistisch agiert. Fidesz Wirtschafts-, Gesundheitspolitik ist sozialistisch. MSZP ist liberal bis Manchester liberal - und das ist kein Fußballausdruck ;-)

Ibsen
11
16.2.2012, 15:07
Siehst Du: Ich hatte doch Recht!

Es war nur eine Frage der Zeit, dass Du mit Gyurcsánys Vermögen kommst....

Orbán wurde auch reich und noch reicher...

Wiederholung: Wann hat seine Familie das alles (Steinbrüche, Tokaj) kaufen können, bevor Orbán in die Politik ging oder erst danach...

Bagolyvár
02
16.2.2012, 23:08
Tja, laut Debreczeni

hat er das Familiengut in der Größe eines Kartoffelackers (550 x 100 m) verzehnfacht. Unerhört! Wo nahm er so viel Geld her? Ministerpräsident war er nur und kein Nationalbankpräsident!

Da hat doch Gyurcsány einen gewissen Keller im Rang eines Staatssekretärs mit der Untersuchung dieser Angelegenheiten betraut. Dann wurden die Untersuchungen eingestellt, nicht einmal eine Anzeige kam dabei heraus. Hinausgeschmissenes Geld. Da Ihnen und Omar nichts zu blöd ist, erwähnen Sie es hier halt immer wieder. Motto: Irgendetwas wird schon hängenbleiben.

Ibsen
01
16.2.2012, 10:13
Es tut mir leid

dass es für Dich herabwürdig klingt, ich habe es nicht so gemeint!

Aber Du wars, der mich indirekt zynisch angesprochen hast:

"Da Sie moralisch so erhaben sind, bitte posten Sie es auch Ibsen und globe, die Gy immer in Schutz nahmen. Vielleicht haben Sie ja eine andere Überzeugungskraft!"

Sandor Kocsis
01
16.2.2012, 21:44

ich bin noch immer der Meinung, dass Gyurcsány ein Wendehals - nein, Opportunist sondergleichen ist. Solange Pozsgay nicht von Revolution und Orbán vom Truppenabzug sprach, hat er nichts wirklich Revolutionäres von sich gegeben.

Danach ist er gleich abgetaucht um à la KHG Geld zu scheffeln, um dann aus einem unterdrückten Ego heraus auch noch MP zu werden.

Orbán war zumindest immer in der Politik, und bis heute, selbst nach 8 Jahren MSZP Regierung ist nichts über den Vermögenszuwachs rauskommen. Selbst Du postest seit 6 (sic! - solange "kennen" wir uns) Jahren die gleichen Links.

Und komm mir jetzt bitte nicht, dass die Sozis es nicht veröffentlicht haben, weil sie lauter Gutmenschen sind :-)

get smart
11
15.2.2012, 23:11
"wo in einigen Kirchen für Orbán sogar richtige Wahlpropaganda gemacht wurde"

Stimmt. Habe am 1. oder 2. Weihnachtstag in den Nachrichten von HírTV einen Ausschnitt von der Predigt eines Pastors gesehen. Was glauben Sie, mit wem dort der Kampf Jesus gegen die uneinsichtigen Pharisäer verglichen wurde? ...Genau! ...Schauderhaft.

Stan Dart
03
15.2.2012, 12:11
Beide waren Sekretäre im Kommunistischen Jugendverband

Lesen Sie das Folgende Buch durch:
Debreczeni József. Orbán Viktor. Osiris Budapest 2002.

Sandor Kocsis
20
15.2.2012, 13:21

Danke, für Orbáns Vergangenheit brauche ich nicht noch ein Buch zu lesen - seine Vergangenheit ist ja inzwischen europaweit bekannt.

Selbst Dani Le Rouge hat ihm für die Leistungen damals Respekt gezollt.

Aber, Sie können mir sicher sagen, da es die Internet Quellen nicht bekanntgeben, wo Deutsch KISZ Sekretär war.

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