Kaufkraftverlust der Pensionisten

13. Februar 2012, 17:56
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1110 Euro betrug die durchschnittliche Alterspension Ende 2011, die Preise stiegen im gleichen Jahr um 3,3 Prozent. Wird die Pension, anders als bisher gesetzlich fixiert, in den nächsten beiden Jahren um einen bzw. 0,8 Prozentpunkte unter der Inflationsrate erhöht, verliert sie real an Wert. Über die zwei Jahre büßt der Durchschnittspensionist somit 443 Euro ein - und schleppt das niedrigere Niveau ein Leben lang mit. Nach vier Jahren steigern sich die Einbußen gegenüber der Variante mit vollem Inflationsausgleich bereits auf 1050 Euro. Die Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage von derzeit 4230 Euro im Monat um 180 statt nur 90 Euro (für Einkommensteile bis zu dieser Grenze sind Sozialversicherungsbeiträge von 20 Prozent zu zahlen) kostet den Einzelnen maximal 18 Euro im Monat. (jo, DER STANDARD; Printausgabe, 14.2.2012)

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