Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Von einem "Armutszeugnis" schreibt Siegfried H. Seit er im Juli 2011 in Pension ging, müsse er eine "Schweinerei" nach der anderen hinnehmen. Erst fiel der Teuerungsausgleich fürs erste Pensionsjahr, nun kommt das nächste Sparpaket. In Summe, klagt H., müsse er eine Kürzung von fünf Prozent schlucken, die ihm lebenslang nachhänge.
H. ist nicht der einzige Pensionist, der - verärgert oder verunsichert - dem Standard schreibt. Die Senioren schultern einen großen Brocken des Sparpakets. Bisher schrieb das Gesetz vor, dass die Pensionen jährlich zumindest an die Teuerung angepasst werden. Die nächsten beiden Jahre wird das nicht so sein: Die Erhöhung wird um einen bzw. 0,8 Prozentpunkte unter der Inflationsrate liegen. Durchschnittspensionisten kostet das 443 Euro. Jedoch soll die Belastung sozial gestaffelt werden, sodass wenigstens kleine Pensionen einen Teuerungsausgleich erhalten.
Für künftige Pensionisten passiert der markanteste Einschnitt bei der regulären Frühpension, der Korridorpension. Diese steht ab dem Alter von 62 offen - die Abschläge, die für jedes Jahr vor dem Regelpensionsalter von 65 von der Pensionshöhe abgezogen werden, steigen nun von 4,2 auf 5,1 Prozent. Außerdem sind 40 statt bisher 37,5 Versicherungsjahre Bedingung - der Wert wird in Halbjahresschritten angehoben, ehe 2017 die 40 Jahre erreicht sind.
In Kombination mit den Einschränkungen der Invaliditätspension erwartet Johannes Kopf, Chef des Arbeitsmarktservice, steigende Arbeitslosigkeit, die vor allem Jüngere treffen werde. Dank mehr Geld für die Arbeitsmarktpolitik werde die Entwicklung aber nicht dramatisch sein. (jo, DER STANDARD; Printausgabe, 14.2.2012)
Sie wollen nicht und nicht sterben und die (schwer)kranken wollen nicht und nicht (mehr) arbeiten können. Wirklich eine Schweinerei.
By the way: seit wann weiß man eigentlich um die demografische Entwicklung? Seit der "mutigen" Reform (Schüssel 2005) oder kommt man jedes Jahr da neu drauf; weil man doch jedes Jahr auf´s Neue die Pensionisten schröpft.
dass es Menschen gibt, denen seit Jahren vom Staat Schaden zugefügt wurde während die Regierung auf Kosten der Pensionisten, Arbeitnehmer, Schulden angehäuft hat.
Hundsdorfer hat auch nicht begriffen, das das Sparpaket für die konservative Klientel genug Schlupflöcher hat, der Arbeitnehmer, Pensionist, aber voll blecht!!!
Nemmt den Politbonzen die Hälfte Ihres Einkommen weg und sie werden noch immer nicht begreiffen, dass man mit einer normalen Arbeiterpension langsam Probleme bekommt!
Was mir bei unserem Pensionssystem fehlt, ist der Umstand, dass auf den Generationsvertrag überhaupt nicht Rücksicht genommen wird. Jene, die Kinder großgezogen haben, welche in weiterer Folge das Pensionssystem finanzieren, bekommen - zumindest gilt das für die Frauen - eine geringere Pension wegen der Kindererziehungszeiten. Jene, die es sich Zeit ihres Lebens gut gehen haben lassen, müssen im übertragenen Sinn von den Kindern der Anderen durchgefüttert werden.
Daher meine Forderung. Pensionsabschlag für kinderlose Personen von mind. 10 %, jene mit einem Kind 5 % und alle über 3 Kinder einen Bonus.
Wie kann der Staat verlangen Kinderlose besser zu versorgen als ihre eigenen Eltern? Menschen die Kinder grossziehen sind die Idioten der Nation. Kinderlose, welche ihr Geld niemals mit einem Nachwuchs teilen wollten können nicht verlangen, dass die Kinder anderer die Pensionsversicherungsbeiträge bereitstellen. Kinderlose hätte man spätestens ab Erfindung der Pille nicht in das Umlageverfahren aufnehmen dürfen.
sie kommen keinesfalls auch nur ansatweise auf die idee, dass es menschen gibt, die gerne kinder hätten, diese aber auf grund diverse umstände nicht bekommen können. sie wollen frauen quasi zum kinderbekommen zwangsverpflichten. das ist zu einfach, so lange sich noch immer die meisten männer sowohl von haushaltsarbeit und kindererziehung absentieren und frauen deshalb noch immer markante nachteile bei der jobaufnahme bzw. berufsausübung haben. kinderlose zahlen viel mehr ins sozialsystem ein und bekommen letztlich weniger zurück. die umverteilung der lawsten zwischen kinderlosen und kinderhabenden funktioniert in österreich. kinder nur aus finanzieller sicht (als belastung) zu sehen ist übrigens absolut kurzsichtig!
von ... sagen wir mindestens einem Kind pro Person? Und wer das bis 35 nicht schafft, kriegt noch eine Nachfrist, danach Entzug der Pensionsrechte und ab ins Arbeitslager.
Wer Kinder großzieht und ihnen eine gute Ausbildung ermöglicht, erbringt Leistungen, die ihn vielfach belasten, aber anderen nützen.
Paare mit mehreren Kindern haben geringere Haushaltseinkommen in der Aktivzeit, aber höhere Kosten und dann in aller Regel auch noch geringere Haushaltseinkommen in der Pensionszeit als kinderlose Paare.
Um das nachvollziehen zu können, muss man kein Mathematiker sein. Das halbwegs auszugleichen wäre ein Gebot der gerechten Lastenverteilung.
Das war vor einigen Jahrzehnten deshalb nicht so ein Problem, weil die meisten Paare eben Kinder hatten.
Wenn ein Drittel der Akademikerinnen wegen der Karriere keine Kinder will, dann ist das deren gutes Recht, müsste aber jenen abgegolten werden, die Kinder haben.
und brauche auch nicht die eines anderen, um mich im Alter zu erhalten. Ich möchte bitte meinen Pesionsanteil, den ich bezahle, selbst veranlagen. Sollte ich im Alter ein Heim benötigen, wäre ausreichend Vermögen da. Also, Kinderlose sollen entscheiden dürfen, ob sie staatlich oder privat vorsorgen. Wenn staatlich, sollen sie mehr bezahlen.
Mit dem Geld, welches Sie in die Pensionsversicherung einzahlen, werden IHRE Eltern versorgt. Verstehen Sie, IHRE Eltern. Sie sorgen nicht für sich selbst vor, sondern bezahlen die Pension IHRER Eltern. Ihre Eltern haben SIE dafür großgezogen und haben IHRE Ausbildung bezahlt. Auf diesem Prinzip ist unser Pensionssystem aufgebaut. Geht das in Ihren selbstsüchtigen Schädel hinein?
aha, also, die eltern bekommen kinder nur damit diese nachher die pension der eltern zahlen können?
Ihnen geht's aber sonst gut, ja?
Und wenn beide großgezogenen kinder zufällig 2 junkies sind, die niemals in ihrem leben arbeiten werden und nur den anderen (auch kinderlosen) am hals hängen, was ist dann? Oder wenn sie nicht studieren wollen, damit sie mehr verdienen damit sie mehr sozialversicherung zahlen, was ist dann?
In ihrer idealen welt hinterm mond ist alles denkbar einfach, gell?
und die Krankenschwester, die Sie betreut, wenn Sie im Krankenhaus sind und die Altenpflegerin, die sich um Sie kümmern wird, wenn Sie hilflos sind und auch den Mechaniker für Ihr Auto und und und, die brauchen Sie alle nicht.
Fallen diese Menschen fertig vom Himmel?
Sind Sie so sicher, dass Sie nie auf fremde Hilfe angewiesen sein werden?
Sparen Sie sich Ihre moralischen Bewertungen. Was wissen Sie von der Pension meine Eltern? Und meine Ausbildung habe ich mir selbst finanziert.
Sie haben nichts verstanden. Es ist nichts Selbstsüchtiges dabei, Eigenverantwortung zu übernehmen. Der Generationenvertrag gehoert schon lange abgeschafft. Er wurde in Zeiten geschaffen, wo ganz andere Rahmenbedingungen herrschten.
Geht das in Ihren dümmlichen Schädel hinein?
Wenn Sie Gerechtigkeit wollen, fangen Sie zuerstmal bei der Kollektivisierung der Wirtschaft an.
Dann funktioniert zwar nix mehr, aber dafür ist es gerecht.
Gerechtigkeit ... Sie haben vielleicht Ideen.
Na im Ernst, es gibt wesentlich deutlichere Schieflagen, wenn man schon mit Gerechtigkeit anfangen will, als Ihr spezifisches Problemchen.
Und was wollen wir mit den alten Menschen machen, denen die Kinder unter die Arme greifen, etwa indem sie ihnen im Haushalt und Garten helfen oder gar pflegen? Kommen die wieder in eine Malus-Stufe, weil sie unmäßig von der eigenen Lendenfrucht profitieren?
Es wird schon Hauptschulkindern beigebracht, dass in AT Menschen immer spaeter in den Arbeitsprozess einsteigen und dass die Lebenserwartung seit Einfuehrung des heutigen (offiziellen) Pensionsantrittsalters vor ueber 40 Jahren um ueber 10!! Jahre gestiegen ist. Gleichzeitig gehen Leute immer frueher Pension.
Nachdem das Umlagensystem nur bedingt funktioniert (Stichwort: Pyramidenspiel+State Backup) muessen die oester. Steuerzahler jaehrlich Millarden ins Pensionssystem nachschiessen. Klarerweise haben wir dieses Geld nicht u muessen es am boesen Kapitalmarkt aufnehmen.
Diese Schulden muessen zukuenftige Generationen dann zurueckzahlen. Daher muss man irgendwann anfangen was gegen den oester. Pensionswahnsinn zu machen!
Man hätte schon lange beginnen müssen, und nicht noch vor ein paar Jahren die Hacjklerregelung verlängern, was nur weider für die heuten Pensionsiten zum Vorteil ist, da sie früher gehen können, ohne Abschläge und einen kürzeren Durchrechnungszeitraum. All das ist den zukünftigen Pensionisten nicht nur verwehrt sondern sie werden noch viel weniger bekommen bei mehr Jahren. Zahlen dürfen sie aber heute! Also mein Mitleid mit den heutigen Pensionisten hält sich mehr als nur in Grenzen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.