Niederösterreich

Landesfeuerwehrkommando verteidigt Dienstwagen-Anschaffung

13. Februar 2012, 16:56

Behördenrabatt von 35 Prozent muss Buchta zurückzahlen, wenn er in Pension geht

St. Pölten/Tulln - Nachdem die Tageszeitung "Kurier" in einem Bericht am Sonntag schwere Vorwürfe gegen den NÖ Landesfeuerwehrkommandanten und Präsidenten des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, Josef Buchta, erhoben hatte, hat das Landeskommando am Montag erneut Stellung genommen und seinen Chef verteidigt. Buchta wird vorgeworfen, sich für einen privat finanzierten Dienstwagen einen "Behördenrabatt erschlichen" zu haben. Sämtliche Vorgänge seien aber rechtmäßig gewesen, betonte man bei der Feuerwehr.

Fakt sei, dass der seit Ende Oktober 2011 in Betrieb befindliche BMW GT im Eigentum des Landesfeuerwehrkommandos stehe, von Buchta aber aus Privatmitteln finanziert wurde, so Sprecher Franz Resperger. Für den Verband würden lediglich - wie für jeden anderen Funktionär - Kilometergelder anfallen, aber nur bis zu einer Höchstgrenze von 30.000 Kilometern pro Jahr.

Unfall im Jahr 2011

Das Vorgänger-Dienstfahrzeug, ein BMW desselben Typs, der ebenfalls von Buchta privat bezahlt wurde, sei Mitte 2011 bei einem Unfall schwer beschädigt worden. Nach der Reparatur wurde beschlossen, das Fahrzeug gegen einen Neuwagen desselben Modells einzutauschen, weil der Wert des Unfallautos dem eines Neuwagens mit einem Behördenrabatt von 35 Prozent entsprach. "Es war somit ein kostenloser Tausch", versicherte der Feuerwehr-Sprecher. Somit gebe es auch keine 20.000 Euro Gewinn, wie kolportiert, meinte er.

Der Vorwurf, wonach sich der Feuerwehrchef einen Behördenrabatt im Ausmaß von 48 Prozent "erschlichen" haben soll, gehe "völlig ins Leere": BMW gewähre grundsätzlich einen Rabatt von 35 Prozent, nicht 48 - als Beweis dafür legte die Einsatzorganisation ein E-Mail des Händlers vor. Dieser Rabatt sei nicht Buchta, sondern dem Verband als Besitzer des Wagens gewährt worden. Wenn Buchta in den Ruhestand tritt, werde er das Fahrzeug als Privatwagen mitnehmen, dies sei bereits im Landesfeuerwehrrat Ende 2010 so beschlossen worden. Die Differenz zwischen dem zu diesem Zeitpunkt aktuellen Wert des Autos und dem Behördenrabatt müsse Buchta dem Verband dann zurückzahlen, erklärte Resperger.

"Gemeine Unterstellungen"

Bei den Anschuldigungen handle es sich um "gemeine Unterstellungen, die lediglich dazu dienen sollen, meinen Ruf zu ruinieren. Ich werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese niederträchtigen Anschuldigungen zur Wehr setzen", so Buchta. Um die Sache vollständig durchleuchten zu lassen, sei ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer engagiert worden. "Ich habe nichts zu verbergen", betonte der Landesfeuerwehrkommandant. Rechtliche Schritte bzw. eine Klage gegen die Tageszeitung würden nach wie vor "in Erwägung gezogen". (APA)

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johann steiner
00
20.2.2012, 12:10

Das Ausnützen eines Flottenrabattes des Arbeitgebers durch einen Dienstnehmer ist an sich noch nichts Verwerfliches. So lange die Feuerwehr das Fahrzeug nicht gesponsert hat!

Weg mit dem letzten Proelleten!
01
15.2.2012, 06:07
Ich frage mich immer nur,

warum es immer ein Fahrzeug der Oberklasse sein muss. Reicht da nicht ein gut ausgestatteter Golf oder Octavia? Kosten auch locker an die € 30.000 bis € 40.000. Muss es immer gleich BMW, Mercedes oder Audi um € 90.000 und höher sein? Und das in ehrenamtlichen Positionen?

Takeshi Kovacs
01
14.2.2012, 22:32
al ha
 
00
14.2.2012, 21:08
was besagt bzw. beinhaltet der punkt 7.2

da ist nur ein leerer weisser fleck - wird wohl wieder gemauschelt

aflen
00
14.2.2012, 19:36
Das ist alles in bester Ordnung!

Aus dem Kurier-Artikel: "Alles abgestimmt. Mit dem Landeshauptmann. Mit Erwin Pröll. So versuchte sich Josef Buchta, Kommandant der Niederösterreichischen Feuerwehr und Präsident der Bundesfeuerwehr, am Ende eines ausführlichen Gesprächs mit dem KURIER vor drei Tagen aus der Dienstwagen-Affäre zu ziehen."

Wenn das mit Onkel Pröll abgestimmt ist, was soll da noch faul daran sein?

Marlon62
00
14.2.2012, 20:44
Wenn das mit Onkel Pröll abgestimmt ist, was soll da noch faul daran sein?

Nicht "was" sonder "wer"...der Onkel Erwin natürlich.

flohimpelz
00
14.2.2012, 13:05
Die Helden von heute:

http://www.woche.at/klagenfur... 29369.html

Jeder ein Schelm der bei dieser Konstellation böses denkt!!!

Xant
02
14.2.2012, 13:05
Bilder vom beschädigtem BMW

Einsatz vom 20.07.2011
http://ff-grosskrut.jimdo.com/eins%C3%A4tze/

slk jack
 
00
21.2.2012, 16:40
WO?

Xant
00
21.2.2012, 17:27
im cache gefunden

falls gewünscht kann ich alle bilder wo hochladen

bzw. findet man im googlecache es auch noch

link:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=... clnk&gl=at

falls der link nicht geht folgendes bei google eingeben:

ff-groskrut 20.07.2011

dann auf die zwei pfeile die rechts erscheinen mit der maus drauffahren dann oben auf "im cache" klicken

slk jack
 
00
21.2.2012, 19:14
Hallo

Im Cache ist nur das Titelbild des Berichtes, wo das Auto am Anhänger verladen ist zu sehen.
Eine Bildergalerie kann ist nicht zu finden.
Da wird doch niemand, von der Obrigkeit, Druck auf die Kameraden in Großkrut ausgeübt haben;-)

Xant
00
21.2.2012, 16:54
GELÖSCHT!!!

Anscheinend haben sie den Einsatz bzw die Bilder gelöscht.

zusätzliche Anzeichen für eine Löschung:
Zwischen dem Einsatz vom 16.8.2011 und 30.06.2011 zwei waagrechte striche sind, normalerweise ist immer nur einer.
Das gleiche ist auch bei den Bildern zu sehen.

Ich schau mal ob ich die bilder noch im cache habe.

ad vocem
00
14.2.2012, 12:18
Kann mir irgendwer Sinn und Zweck einer solchen "Regelung" erklären???

"Fakt sei, dass der seit Ende Oktober 2011 in Betrieb befindliche BMW GT im Eigentum des Landesfeuerwehrkommandos [!!] stehe, von Buchta aber aus Privatmitteln finanziert [!!] wurde, so Sprecher Franz Resperger. Für den Verband würden lediglich - wie für jeden anderen Funktionär - Kilometergelder [!!] anfallen, aber nur bis zu einer Höchstgrenze von 30.000 Kilometern pro Jahr."

Und wie kann das Auto "im Eigentum des Landesfeuerwehrkommandos" stehen, wenn es von einem Funktionär privat finanziert wird?

flohimpelz
00
14.2.2012, 14:46
Das ist eine Frage für den Steuerberater,

oder Steuerhinterzieher - hmm??

Norbert Schober
01
14.2.2012, 12:17
Feuerwehrspitzenfunktionäre

Sollte man nicht einmal die "Dienstreisen" und die Einladungen von diversen Feuerwehrausstattern unter die Lupe nehmen ?
Wahrscheinlich würden sich dann viele Feuerwehrfeste um Geld aufzubringen erübrigen.

flohimpelz
00
14.2.2012, 14:45
Alleine schon,

weil ihnen viel weniger sinnloser Schrott eingeredet und danach auch nicht vorgeschrieben wird.

aflen
02
14.2.2012, 12:13
Tja,

wenn die Herren von der Feuerwehr da nichts Unrechtes erkennen können, dann werden sie halt künftig mit weniger Spenden auskommen müssen .... Auf meine werden sie sicher verzichten müssen!

flohimpelz
00
14.2.2012, 14:43
Geh wieso,

die machen das doch alles freiwillig!

1000 Kopfläuse können nicht irren
00
14.2.2012, 12:03
Habe nicht einmal gewusst, dass es einen BMW GT gibt.

Erscheint mir jedenfalls nicht als typisches Feuerwehrauto geeignet zu sein. Ob der Kommandant die Differenz Restwert-Behördenrabatt auch zu zahlen hätte, wenn der Fall NICHT in den Medien erschienen wäre?

living reef
00
21.2.2012, 10:22
muss so ein sportflitzer sein

er hat es ja immer brandeilig zum brandort zu düsen. hat dieses auto auch ein fix eingebautes blaulicht?

downhillschrott
02
14.2.2012, 11:59
Das verstehe ich nicht,

wieso kriegt er einen Behördenrabatt wenn er den Wagen privat gekauft/bezahlt und dafür km-Geld kassiert/abschreibt?
Hat den jetzt die Behörde gekauft? Und wenn ja mit wessen Geld? Hat die Behörde das Auto gekauft und an den Herrn Buchta weiterverkauft? Inkl Behördenrabatt also 1:1? Ist die Behörde jetzt ein Autohändler? Was sagt das Finanzamt dazu? Wurde das versteuert?
Fragen über Fragen.. aber egal wie mans dreht und wendet es ist eine windige Geschichte??

flohimpelz
06
14.2.2012, 10:42
Also der Landesverband zahlt dem Buchta

die Steuern, Versicherung und sonstige Abgaben für sein Privatfahrzeug, das er aus Landesvarbandkosten reparieren und gegen ein neues eintauschen ließ.
Klingt ziemlich österreichisch.

Antonov1
03
14.2.2012, 09:53
Im Kurier-Artikel steht aber auch, dass beim sog. "Unfallwagen" nichts auf einen Unfall hinweist

Warum fällt das in diesem Artikel unter den Tisch?
Standard-Meinungsmanipulation wie üblich?

Mann40
03
14.2.2012, 09:37

warum kann sich dieser Beamte den Dienstwagen bei Pensionsantritt "privat mitnehmen"?

Normal wäre, dass der Nachfolger den Dienstwagen weiter benützt.

Abgesehen davon ist so ein teurer Dienstwagen (und das gilt jetzt ganz generell für alle Beamte und Staatsvertreter) nicht im Sinne von uns "normalen" steuerzahlenden Bürgern, denen eine finanzielle Verschlechterung (Sparpaket, etc.) nach der anderen vorgeschrieben wird.

Johannsdottir
00
14.2.2012, 09:36

Bin selber seit jahren mitglied der freiwilligen feuerwehr und find - seit er im amt ist - der buchta is ein ungustl.
Und jetzt hat er richtig großen schaden verbrochen, da jetzt leider viele der meinung sind, die gesamte organisation der feuerwehr ist verbrecherisch und hat keine weitere unterstützung durch die bevölkerung verdient!

Sauwa!!

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