Gehalt

Schmied: Sparpaket wirkt sich nicht auf neues Lehrerdienstrecht aus

13. Februar 2012, 13:31

Bis 2014 soll neues Dienst- und Besoldungsrecht in Kraft treten - Einigung für Sommer erwartet

Wien - Das Sparpaket mit der darin fixierten Nulllohnrunde 2013 für Beamte bzw. moderaten Gehaltsabschlüssen im Jahr darauf soll keine Auswirkungen auf das geplante neue Lehrerdienst- und Besoldungsrecht haben. Der Plan, wonach dieses für alle neu eintretenden Pädagogen 2014 in Kraft treten soll, bleibe aufrecht, hieß es am Montag aus dem Unterrichtsministerium. Auch am Ziel, bis zum Sommer dieses Jahres zu einer Einigung zu kommen, werde weiter festgehalten. Lehrervertreter hatten diesen Zeitplan zuletzt als unrealistisch abgetan (derStandard.at berichtete).

Nach mehreren Verhandlungsrunden auf Expertenebene mit der Gewerkschaft seien die Vorarbeiten mittlerweile so weit gediehen, dass im nächsten Schritt eine Sozialpartnerrunde sinnvoll sei. Sobald die Regierung sich intern auf einen fertigen Rahmen für das neue Dienstrecht geeinigt habe, solle zu dieser eingeladen werden. (APA)

kakaniengeist
03
14.2.2012, 16:18
ab nach helvetien oder germanien! dort wird lehrerleistung ORDENTLICH bezahlt und außerdem braucht man sich nicht täglich die untergriffe aus der medienlandschaft bieten lassen!

das kann ich den jungen angehenden pädagogInnen empfehlen.

sialich.

die alpenrepublik vergreist und schützt weiter auf teufel komm raus die jüngsten und teuersten seniorInnen auf dem planeten erde.

sialich.

D/E
01
14.2.2012, 11:59
Und jetzt zum Wetter:

BM Schmied versichert: Regen macht nicht mehr nass.

Der Vater Staat
01
14.2.2012, 10:34
Wollen wir wetten ...?

Die Jungen werden draufzahlen: Deutliche Erhöhung der Unterrichtsstunden, dafür wird das Einstiegsgehalt moderat steigen. - Überraschung, diese Gehälter sind international extrem niedrig und auch Deutschland, die Schweiz und Südtirol suchen ja Lehrer/innen.

Die Gehaltskurve flacht dann deutlich ab - bedeutet faktisch: Mehr Arbeit, noch mehr unterrichten, vorbereiten, coachen, organisieren und korrigieren - bei (höchstens) gleicher Verdienstsumme.

Die Milliarden gehen an die Banken - dafür arbeiten wir doch gerne bis zum Umfallen.

soisteshalt
02
14.2.2012, 10:17
Neues Diestrecht = weiteren Sparpaket

alles andere wäre mehr als ein Wunder!

Das höhere Einsteigsgehalt wird mit Mehrarbeit begründet, die Lebensverdienstsumme bleibt aber sicher gleich -> realer Gehaltsverlust.

Darüber hinaus hat man ja immer wieder von Aufstiegsmöglichkeiten usw. gelesen, gerade für ältere Lehrer, um den psychischen Stress und die Gefahren von Burnout von ihnen zu nehmen.
Wie soll das konkret aussehen, außer das dann das Sekretariat mit Altlehrern besetzt wird? Schulwart, Putzfrau...alles ann Altlehrer?

Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass Schul- und Unterrichtsentwicklung, Organaisatorisches (Sprachwochen, Fortbildungen, Projekte, ...), Coching jüngerer Kollegen, ... in Zukunft zum abgegoltenen (!) Berufsbild dazugehört (so wie jetzt halt schon).

vincent preis
00
14.2.2012, 09:46
das neue dienstrecht

wird ein eigenes sparpaket.

kakaniengeist
04
14.2.2012, 06:48
das neue lehrerdienstrecht werden die alten professores mitfinanzieren, sialich!

für DIESE regierung ist jeder lohnsteuersklave mit einem bruttogehalt über € 2.000,-- schon so reich, dass man ihm immer noch was wegnehmen kann.

nur wenn es um die welt der reichen und schönen der alpenrepublik geht, dann ist jeder furchenadelige von giebelkreuzlers gnaden und jeder ansammler von *leistungsträger-vermögenswerten* noch immer so arm, dass man ihnen mit

förderungen,

pauschalierungen,

stiftungen,

pensionsprivilegien,

....

unter die arme greifen bzw. ihnen diese in den hintern schieben muss,

auch wenn es schon fast nicht mehr geht.

Viriditas
01
13.2.2012, 21:16
Wenn die Gehaltskurve flacher wird...

... und das Gehalt in der letzten Gehaltskurve niedriger ist, bekomme ich dann nicht auch weniger Pension?

PS: Gibt es eigentlich schon konkretere Details zu dem neuen Besoldungssystem?

aidz1
01
14.2.2012, 08:56

sie können sicher sein, dass
a) der staat sich dabei etwas ersparen will und
b) diese änderungen nur neueeintretende trifft.

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