Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich fester

13. Februar 2012, 12:10
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Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag mehrheitlich fester tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 52,01 Zähler oder 0,58 Prozent auf 8.999,18 Punkte. Der Hang-Seng Index in Hongkong stieg um 52,32 Zähler (plus 0,38 Prozent) auf 13.712,04 Einheiten. Der Shanghai Composite zeigte sich kaum verändert mit einen moderaten Abschlag von 0,13 Punkte oder 0,01 Prozent bei 2.351,85 Punkten.

Mit Gewinnen notierten die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.089,82 Zählern und einem Plus von 18,78 Punkten oder 0,91 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 10,1 Zähler oder 0,25 Prozent auf 4.033,3 Einheiten.

Das Parlament in Athen hat in der Nacht das harte Sparprogramm gebilligt. Damit haben die Griechen die von den Gläubigern gestellten Bedingungen erfüllt, damit die EU-Finanzminister am kommenden Mittwoch das zweite, 130 Milliarden Euro umfassende Hilfspaket für Griechenland bestätigen. An den asiatischen Börsen sorgte die Nachricht für Kursgewinne, da viele große Unternehmen vom europäischen Exportmarkt abhängig sind.

In Tokio konnte der Nikkei-225 Index trotz enttäuschender Zahlen zum japanische Bruttoinlandsprodukt, das im vierten Quartal um 0,6 Prozent rückläufig war, zulegen. Die Aktien der Softbank legten 3,52 Prozent auf 2.382,00 Yen zu. Das Haus ist einem Medienbericht zufolge der Favorit für den Zuschlag einer Hochfrequenz, um die sich derzeit vier Mobilfunkanbieter bewerben. Fanuc will ein weiteres Werk in der Nähe von Tokio bauen, um die Nachfrage nach Smartphone-Teilen zu stillen. Die Titel verteuerten sich um 2,24 Prozent auf 13.210,00 Yen.

Chinesische Aktien und die in Hongkong notierten Titel profitierten Händlern zufolge von Aussagen des chinesischen Premierministers Wen Jiabao. Der Politiker forderte eine "Feinabstimmung" von Chinas Wirtschaftspolitik im laufenden Quartal. Grund dafür seien Anzeichen eines abgebremsten Wirtschaftswachstums im Reich der Mitte.

Esprit Holdings stiegen um 4,18 Prozent auf 14,94 Hong-Kong-Dollar. Schlusslicht in Hong-Kong waren China Resources Land, die nach einer schwachen Entwicklung bei Neu-Krediten in China im Jänner um 5,66 Prozent auf 14,00 Hong-Kong-Dollar absackten.

In Sydney stiegen BHP Billiton um ein knappes Prozent auf 36,66 australische Dollar. Ebenso ging es nach einem Anstieg der Metallpreise in London für weitere Rohstofftitel aufwärts. Rio Tinto rückten um 0,64 Prozent auf 70,43 australische Dollar vor. Spitzenreiter unter den Bergbautitel war Fortescue mit einem Plus von 4,96 Prozent auf 5,50 australische Dollar. Teck Resources hatte angeblich einen Anteil von 2,89 Prozent an dem in Sydney und London notierten Unternehmen um 480 Mio. australische Dollar gekauft. (APA)

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