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Eine Milliarde erhofft sich die Regierung über ein Steuerabkommen mit der Schweiz. Allerdings: Es gibt noch keine Verhandlungen diesbezüglich.
Bern/Wien - Die Regierung erhofft sich von einem Steuerabkommen mit der Schweiz eine Mrd. Euro für die Budgetsanierung im Jahr 2013. Derzeit gibt es diesbezüglich allerdings noch keine Verhandlungen, hieß es am Montag im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in Bern. SECO-Sprecher Mario Tuor bestätigte der APA allerdings, dass Österreich bereits Interesse an solchen Gesprächen gezeigt habe. Wann es zu Verhandlungen kommen könnte, ließ er offen. Wohl aber erst wenn die entsprechenden Abkommen mit Deutschland und Großbritannien in Kraft seien.
Keine Zahlen
Österreich zeige, wie andere Staaten auch, Interesse an Verhandlungen, sagte Tuor. Zum Beitrag möglicher unversteuerter österreichischer Gelder auf Schweizer Banken konnte er keine Angaben machen. Die ihm vorliegenden Statistiken würden dazu nichts aussagen. Die österreichische Regierung schätzt, dass zwischen 12 und 20 Mrd. Euro an unversteuertem Geld aus Österreicher auf Schweizer Konten lagern. Sie erhofft sich durch eine einmalige Abgeltungssteuer für diese Mittel einen Beitrag von einer Mrd. Euro zur Budgetsanierung im Jahr 2013.
Finanzministerium: "Noch heuer"
Das Finanzministerium sieht sich entgegen anders lautender Aussagen aus der Schweiz sehr wohl in Verhandlungen über ein Steuerabkommen mit dem Nachbarland. Man sei sehr lang schon in Grundsatzgesprächen mit den Schweizer Behörden, sagte ein Sprecher des Ressorts. Das habe schon unter Finanzminister Josef Pröll begonnen. Das Finanzministerium will sogar noch heuer den Vertrag abschließen. Die eine Mrd. Euro, die sich Österreich dadurch erhofft, soll ja schon 2013 fließen.
Man sei zwar noch nicht dabei, die entsprechenden Texte zu schreiben, dass es keine Verhandlungen gebe, sehe man aber nicht so. Das Texten sollte aber auch nicht zu schwer sein, denn Österreich wolle sich bei dem Abkommen, mit dem Schwarzgelder in der Schweiz besteuert werden sollen, am Vertrag zwischen Deutschland und der Schweiz orientieren. Österreich will im Grunde den deutschen Text als Basis nehmen und eventuell um spezifische österreichische Aspekte erweitern.
Der Ansatz der Bundesregierung sieht vor, dass bisher in der Schweiz liegendes und nicht versteuertes Geld von Österreichern mit Wohnsitz in Österreich einmal mit einer Steuer zwischen 19 und 34 Prozent belegt wird. Das soll eine Mrd. Euro erbringen. Danach sollen künftig die Zinserträge auf diese Gelder mit 25 Prozent besteuert werden - analog der heimischen Kapitalertragssteuer. Das soll dann künftig jährlich 50 Mio. Euro bringen. In beiden Fällen würde der österreichische Fiskus zwar das Geld erhalten, nicht aber Informationen über die Identität der Betroffenen. Wer sein Geld davon befreien will, kann sich outen, das soll dann als strafbefreiende Selbstanzeige gewertet werden, das Geld wäre aber künftig nicht mehr anonym. (APA)
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können einfach auf ein konto einer tochterbank in einer anderen steueroase umgebucht werden und zusätzlich sind die gauner vor nachforschungen geschützt, woher das geld stammt. soviel unfähigkeit oder was soll man da annehmen?
jederzeit, bin voll dafür! das, wovon hier die rede ist, würde den normalen bürger ja nichts kosten, weder den schweizer, noch den österreicher... man muss ja nur von den illegal veranlagten geldern einen entsprechenden teil abzweigen... hier gehts ja beiderseits nur ums bankgeheimnis und demnach wiedermal um unsere allseits geliebten banken, die angst um ihren "guten" ruf als veranlager illegalen vermögens haben, nicht mehr...
Denn eines ist ohnedies sicher in Oesterreich, es wird sein wie immer: zuerst viel Wind, in einem Jahr wird erkannt werden, dass die Schweiz nicht gar so kooperiert, dann wird den Menschen (die 90 % ehrlichen gemeint) vorgemacht, dass jetzt eh alles so super ist und die Schroepfung der Masse eh unser Budget wieder ausreichend saniert hat und die Gelder in der Schweiz eh fast alle ganz legal dort hingelangt sind und deshalb keine weiteren teuren Anstrengungen unternommen werden, an die paar Euro Steuer zu gelangen, weil das ja, puuuhhhh, soooo anstrengend und teuer waere! Und die arme Frau Fekter ist ja auch nicht mehr die Juengste und muesste womoeglich bis in die Schweiz reisen, um dort zu verhandeln, was nun wirklich nicht zumutbar ist.
"zwischen 12 und 20 Mrd. Euro an unversteuertem Geld"
ok, sagen wir, es sind 16 mrd, davon zwischen "19 und 34 %" Steuer - ok, dann wieder die mitte, also ~26%, DAS WÄREN DANN ABER ~4 MRD, NICHT NUR 1!
dabei geht man dann aber wohlgemerkt davon aus, dass all die millionäre, die ihr (schwarz-)geld in der schweiz bunkern, an sich nur zwischen 19% und 34% steuern zahlen - diese annahme kann doch nur ein witz sein, oder? meinem empfinden nach müßte man für dieses hinterzogene (schwarz-)geld mind. 40% steuern ansetzen - und das wären dann 6,4 mrd euro. zusätzlich müsste man natürlich auch die daten kriegen, man will auf solche sozialschmarotzer ja auch in zukunft a bisserl schaun, ned woar.
wieso verzichtet österreich auf dieses geld?
nein, wir reden hier von völlig unversteuertem geld. sie(!) zahlen ZUERST auf ihr einkommen bzw. auf ihren lohn steuern, und dann, wenn sie alles versteuert haben und ihr bisschen versteuertes guthaben dann auf´s sparbuch legen, ab DANN zahlen sie "nur mehr" auf die zinserträge 25% KEst...
hier geht es aber um komplett unversteuertes geld von ganz normalen kriminellen, sprich leuten, die bewußt und im grossen(!) stil das gemeinwesen schädigen, in dem sie steuern hinterziehen.
definitiv kein kavaliersdelikt, also auch definitiv kein pardon, würde ich sagen.
Wenn 12-20 Mrd. in der Schweiz liegen und mit mindestens 19% versteuert werden soll kann nicht nur eine Milliarde übrigbleiben.
19% von 12 Mrd. sind bereits 2.3 Mrd., von 20 Mrd weggerechnet sind's schon 3.4 Mrd. Da ist noch nicht eingerechnet, dass der Steuersatz bis 34% gehen soll.
Außer natürlich unsere Politiker haben bereits ihre "Beratungshonorare" und Parteienfinanzierung rausgerechnet. Dann glaub ich gerne, dass nimma viel übrig bleibt.
Zitat: "Die österreichische Regierung schätzt, dass zwischen 12 und 20 Mrd. Euro an unversteuertem Geld aus Österreicher auf Schweizer Konten lagern."
Also, für mich ist unversteuertes Geld üblicherweise Schwarzgeld. Jene die so wenig verdienen, dass sie von der Lohnsteuer befreit sind, werden ihr Geld wohl kaum in der Schweiz liegen haben.
kam folgende stellungnahme von der secretary of treasury:
http://www.youtube.com/watch?v=rxF8VGudbGk
mich nennt niemand Mitzi!!
http://www.youtube.com/watch?v=_DRr5sw3Dnw
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