Beben der Stärke 1,4 und 1,9 in Tirol - Weiteres Beben der Stärke 4,2 mit Epizentrum zwischen Zuger- und Ägerisee am Sonntag in der Schweiz
Innsbruck/Bern - Im Raum der Tiroler Bezirkshauptstadt Schwaz hat
sich Samstag früh ein leichtes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des
österreichischen Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie
und Geodynamik (ZAMG) vom Montag wurden die Erdstöße der Stärke 1,4 um 5.58 Uhr registriert. Schäden
an Gebäuden seien keine bekannt und aufgrund der geringen Magnitude
auch nicht zu erwarten, hieß es aus der ZAMG.
Auch im Tiroler Zillertal bebte die Erde am Samstag. Um 19.32 Uhr wurde laut ZAMG nördlich von
Fügen ein leichtes Beben registriert, das eine Magnitude nach Richter von 1,9 aufwies. Auch hier seien Schäden an Gebäuden wegen der geringen Magnitude auszuschließen, hieß es.
Beben in Schweiz in 30 Kilometer Tiefe
Am späten Samstagabend erschütterte die Schweiz ein stärkeres Erdbeben. Nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich ereignete sich das Beben der Stärke 4,2 um 23.45 Uhr. Auch in Vorarlberg und in Tirol konnte es wahrgenommen werden.
Das Epizentrum lag laut Angaben des Schweizer Erdbebendienstes zwischen Zuger- und Ägerisee in einer Tiefe von 30 Kilometern. Wegen der großen Tiefe sei es unwahrscheinlich, dass dieses Beben Schäden verursacht habe. Spürbar war der Erdstoß in weiten Teilen der Deutschschweiz, im Berner Jura und bis ins Tessin.
Laut Augenzeugenberichten war das Beben auch in Teilen von Zürich und bis nach Basel zu spüren. Allein in Zürich seien rund 400 Anrufe besorgter Menschen eingegangen, sagte ein Sprecher der dortigen Kantonspolizei. "Die Leute wollten wissen, was passiert war." Schäden seien aber nicht gemeldet worden. (APA)
Der Erdbebendienst ersuchte die
Bevölkerung, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage zamg.ac.at/bebenmeldung auszufüllen oder schriftliche
Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.