Videocast von Robert Misik - Folge 220

Danke ÖVP! Auf die Reichenverteidigungsliga ist Verlass!

12. Februar 2012, 19:55

Wie unfair ist dieses Belastungspaket?

FS Misik heute mit folgenden Themen:

Fall Konecny. Seit Tagen beklagt FPÖ-Chef Strache weinerlich die "linke Gewalt" beim WKR-Ball. Komisch nur, dass die einzig dokumentierte schwere Verletzung die ist, die rechte Schlägertrupps dem Ex-SPÖ-Abgeordneten Konecny zufügten.

Wie unfair ist das Belastungspaket? Das Konsolidierungspaket über knapp 27 Milliarden Euro ist alles in allem wohl kein großes Drama und hat einzelne vernünftige Maßnahmen. Aber wegen des Verzichts auf Vermögenssteuern bleibt die grobe Vermögensungleichheit unangetastet. Und damit leistet dieses Belastungspaket keinen Beitrag dazu, das Land besser zu machen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 172
1 2 3 4
Absurdio
01
Vermutlich

möchten sie gerne reich sein (ÖAAB), sind reich (IV) oder glauben an den Mythos, dass absurder Reichtum durch eigene Leistung entstanden ist.

Absurdio
16
16.2.2012, 12:31
Wachsende Vermögen im schwarz-blauen Windschatten2

Das oberste 1 Prozent besitzt ein Drittel, 10 Prozent besitzen 2/3 der Privatvermögen. Die restlichen 90 Prozent der Privathaushalte sollen den Gürtel enger schnallen, steigende Steuern und sinkende Leistungen des Staates hinnehmen, damit die großen Vermögen in Österreich weiter und steuerfrei wachsen können. Schirmherrin: Die ÖVP. Die FPÖ steht dabei nur Schmiere, ist aber am Aussackeln der arbeitenden Bevölkerung beteiligt. Am Ende dieser Entwicklung werden die 90% der unvermögenden Kinder in eine Welt geboren, die bereits den Kindern der Vermögenden gehört. Alleine deshalb darf unsere Umwelt nicht privatisiert und die gigantischen Vermögen nicht unversteuert übertragen werden.

Chris Quast
30
21.2.2012, 22:33

haben deinen lobbyistenfreunde die euch immer die schönen zahlen ausrechnen, auch schon ausgerechnet, wieviel der belastungen der die oberen 10% leisten.
beamtepaket trifft die oberen
pensionspaket wahrscheinlich auch
immobilenen/umwidmungssteuer auch
solibeitrag sowieso, etc. etc.

Ritzmo
 
02
22.2.2012, 14:21
Beamte...

... bei den oberen 10%???? Zeigen's ma das bitte!

Absurdio
01
16.2.2012, 11:40
Wachsende Vermögen im schwarz-blauen Windschatten1

Lohn für ein Monat Arbeit: 2.000 Euro. Netto bleiben 1.410 Euro. Erhält der gleiche Arbeiter 100 Euro Lohnerhöhung, so bleiben davon nur 50 Euro netto. Vom Rest werden Konsumsteuern fällig. Fazit: Arbeit finanziert das Gemeinwesen überproportional. Das belastet weder ÖVP noch FPÖ. Hauptsache, geschenktes Geld ist abgabenfrei. Hauptsache, Vermögenssteuern können aus der Portokasse bezahlt werden. Dass Schwarz/Blau extrem korruptionsanfällig, unglaublich verdorben, verlogen und heuchlerisch agiert, ist kein Zufall. Nicht die Interessen der Bevölkerung, sondern Vermögen regiert die ÖVP und ihre dumme, derbe aber verschlagene Schwester, die FPÖ/BZÖ/FKP. Das geheime ÖVP-Leitbild: "Nicht Leistung, sondern Vermögen muss sich lohnen".

Captain Smoker
02
15.2.2012, 11:48

Zumindest hat man immer was zu lachen wenn man sich das anhört...

rari
00
14.2.2012, 19:40
neuester Vorschlag für das nächste Sparpaket:

nemmt's den Kindern die Zuckerln weg ! Warum ? Die können sich auch nicht wehren. Die Beamten dürfen laut Gesetz nicht streiken. Wenn die Pensionisten streiken freut sich der Rest Österreichs darauf.

Leser
03
14.2.2012, 15:24
Vermögensverteidiger

Es ist bezeichnend, dass jeder Versuch die Welt gerechter (im Sinn von Verteilungsgerechtigkeit) machen zu wollen, wird sofort mit der Kommunismuskeule beantwortet! Das ist in Europa so und noch mehr vielleicht in USA. Das Dumme an der Sache ist, dass sehr viele von den "kleinen" Einkommensschichten auf diese Argumente hereinfallen. Als Denkanstoss: Als der "Realsozialismus" in Russland abgeschafft wurde, ging es danach den Leuten (zumindest den meisten!) nicht besser als vorher, sonder massiv schlechter. Wirklich besser geht es da nur einer kleinen Schicht, die im Umbruch schnell und brutal genug war.

Paulus Wolf
32
14.2.2012, 09:47
Wie funktioniert Parteijournalismus? Genau so:

[1] Man lanciere einen pseudokritischen Kommentar zu einem aufgelegten Thema: z.b. Niko P.

--> das fördert credibility bei den BOBOs - man muss als Kommentator ja Glaubwürdigkeit generieren.

---> dann ist es ein Fingerzeig an die Parteifreunde: Wisst ihr überhaupt was ihr an mir habt? Ich könnte auch anders, wenn ich wollte!!

---> außerdem bedient man damit Herrn Kräuter - man muss ja beide Flügel der Parteizentrale warmhalten.

---> dann rudert man zurück (unfaire Attacken wegen Familie) - man will sich's nicht verscherzen.

[2] Und dann kann der Hammer kommen: Ein Kommentar zu 100% auf Parteilinie, wie gefaxt von der Laura. Nur schön umformuliet halt, ohne Stammel-Stotter-Laura-ismen, fein abgestimmt für die BOBO-Zielgruppe.

Standard deviation
100
14.2.2012, 09:01

Dass sich der bekennende Trotzkist Misik Zugriff
auf das Vermögen der Bürger wünscht, sollte
niemanden wundern. Aber wie sich Realsozialismus
auf das Leben der Bürger auswirkt, kann man am
Beispiel 70 Jahre SU oder 40 Jahre "DDR" studieren.

Titus Petronius
63
14.2.2012, 04:05
Aus zwei Faustschlägen werden jetzt also schon rechte Schlägertrupps gebastelt...

Wow. Der Standard sollte sich langsam eine Umbenennung in 'SPÖ heute' überlegen.

Das betrifft nicht nur Misik sondern auch die gesamte Headline-Auswahl. Alle paar Tage ein 'Kommentar der Anderen' ist kaum als ausgewogene Berichterstattung zu bezeichnen. Eher als Aula für Rote.

tablespace65
00
14.2.2012, 02:11
Wien darf nicht Athen werden! Oder doch?

Wieder einmal werden die "Mittelschicht", deren monatliches Nettoeinkommen zwischen 1.500 und 3.500 EUR liegt, und die Pensionisten zur Kasse gebeten.

Den "Armen" kann man logischerweise eh nix mehr wegnehmen...

Die wirklich Vermögenden kommen wieder einmal mit einem "blauen Auge" vulgo "Solidarbeitrag" davon...

Ob man tatsächlich von einem "großen Adererlass" der Beamten sprechen kann, wird sich erst noch weisen...

Und die doch recht beachtliche Gruppe der Unternehmer und der Bauern kann sich wieder einmal ins Fäustchen lachen, weil der ihnen abverlangte Beitrag zum großen Sparpaket ein recht kleiner sein wird...

Moralapostel
 
00
13.2.2012, 23:04
Sehr gut, aber...

Misiks Verständnis für unsere Sparefrohs ist unverständlich. Österreichs Sparwut ist nämlich unsolidarisch gegenüber den südlichen Euroländern, weil deren Exportmöglichkeiten sinken. Gut, Österreich hat wenig Gewicht, aber alle sparen ja zurzeit im Euroraum (bzw. weltweit), auch die AAAs. Logisch wäre hingegen (und sogar IWF und EU-Kommission sagen das auch so) wenn erst die Krisenländer sparen. Dadurch würden sie wettbewerbsfähiger gegenüber den nördlichen Ländern (also auch uns), und könnten sich aus der Krise herausexportieren. Nun sparen aber alle ihre potentialen Wachstumsmärkte. Wir betreiben fiskalische "beggar-thy-neighbour"-Politik und tragen so zu Europas Rezession (oder gar Depression) bei!

The mean green
34
13.2.2012, 21:44
Als Experte für "Eh alles"

hat Hr. Misik recht:
Eine Regierung kann man nur im Rückblick beurteilen. Und unsere ist-bei aller Zurückhaltung-nicht so schlecht.
Er selber hingegen zitiert ungeniert aus einem S&P Papier; nannte er diese Firma noch vor kurzem S&M (Standard und Murx). D.h. Hr. Misik widerlegt sich innerhalb von 14 Tagen selbst.

Helmut Hromadnik21
 
02
13.2.2012, 21:34
MISIK:......."nur, dass die einzig dokumentierte schwere Verletzung die ist, die rechte Schlägertrupps dem Ex-SPÖ-Abgeordneten Konecny zufügten. "..........

STRACHE hat den NA*IB#LL als anlass genützt, linke gewalt zu unterstellen.

FEIGMANN, der "grinser", hat es nicht der mühe wert gefunden, den von rechten gewalttätern schwer verletzten Konecny im spital zu besuchen !!!

UNFASSBAR !

QUOUSQUE TANDEM, "FAILMANN", ABUTERE PATIENTIA NOSTRA ???

OGHaha
62
13.2.2012, 20:31
Jeder Parteipolitiker bedient halt in erster Linie seine Klientl und auch der geschätzte Herr Misik tanzt nicht aus der Reihe.

Die Unabhängigen, bescheiden gesagt solche wie ich, sollten halt schon auch das Hirn einschalten: was hab ich von Gerechtigkeit, wenn 1 Euro eintreiben 5 Euro Aufwand erfordert?

Copyright by Lacina.

Zuerst hat die SPÖ grosszügig von 1 Mio Freigrenze fantasiert, dann von 400tsd, scheinbar hat man dann gerechnet, dass dies den Aufwand nicht lohnt, dann war man schon bei 300tsd Verkehrswert und den allerengsten Familienkreis.

Ganz zuletzt, wie die Felle davongeschwommen sind, besser als nix, wieder von der Mille.

Mit den 300tsd war man dann beim hockenstadn Neffen, der das Häuschen vom Onkel fürs Steuerzahlen verkaufen MUSS.

Na wenigstens wäre dann dieser ominöse "Verkehrswert" klar, schon dieser Ermittlungsaufwand wäre riesig.

Kofi2k
00
13.2.2012, 20:23

Interessant, wie der Misik in seinem Level schwankt. Die heutige Folge ist im wesentlichen uninteressant und gewaltig naiv. Die Letzte hingegen war sehr interessant und ziemlich lustig.

MundMs
04
13.2.2012, 20:17
Im Nachhinein erkennen, dass Regierung gute Arbeit geleistet hat

Mich würde da ja interessieren, ob es je in der Geschichte der Demokratie ein Beispiel gab, bei der die Kürzung von sozialen Unterstützungen und Privilegiensicherung für die Wohlhabendsten tatsächlich Krisen abgwendet hätte, oder überhaupt als Maßnahme mit positiver Wirkung (für das Gesamtstaatswesen) rezipiert werden konnte. Damit meine ich explizite, markante Kürzungen und nicht feine Justierungen bei denen sich unterm Strich nicht viel änderte.

oder ob es vielleicht ein Beispiel gab, bei dem Krisen explizit aufgrund zu vieler Sozialmaßnahmen ausgelöst wurden, welche tatsächlich gleichzeitig die Schere zwischen Arm und extrem reich geschlossen haben.

blablabla blablabla
60
13.2.2012, 19:39
ja,

so Blöd wie die SPÖ kann man gottseidank nur einmal sein.

2013 ist diese Partei Geschichte.

Und mit ihr der Gewerkschafts 1,5 Milliarden verschleuderer Hundstorfer der aus Mangel an intellekt, nicht gewußt hat was er da unterschrieben hat.

Und jetzt als Sozialminister alle bis 70 arbeiten lassen will.

Hundstrofer die häßliche Fratze des Kapitalismus.

dieter van teese
10
13.2.2012, 19:37

das lederjopperl kommt auch gerade in "kulturzeit" äußerst telegen.

:)

Settembrini
23
13.2.2012, 19:33
Vermögenssteuern sind Diebstahl

Vermögen entsteht aus akkumuliertem bereits versteuertem EINKOMMEN. Beklagen Sie bitte die Schlupflöcher und Steuersätze beim Einkommen, aber lassen Sie nicht gestohlenes Vermögen in Ruhe. Die Grundsteuer ist ja bereits eine Art Vermögenssteuer. Und dann die Erbschaftssteuer erst. Was geht bitteschön den Misik oder sonstwen in dieser Republik es an, wenn meine Kinder mein Vermögen bekommen? Na, soll ich es dem Staat schenken, damit er es umverteilen kann? Diesbezügliche Ideen sind ethisch nicht begründbar sondern schlicht und einfach ungerechtfertigte Begehrlichkeiten. Umverteilen. Was soll das heißen? Das ist ein euphemistischer Ausdruck für Diebstahl.

Gemeiner Rhabarber
01
14.2.2012, 14:18
solange

die umverteilung nach unten ein verschwindend kleiner bruchteil dessen ist, was OHNE LEISTUNG nach oben verteilt wird, sollte man wohl zuerst den balken aus dem auge des kapitals entfernen, bevor man sich über der splitter im auge des steuerzahlers echauffiert.

Chris.S
01
14.2.2012, 02:34
Haben Sie ein Vermögen von über 1 Million Euro?

Dann werden sie die paar Prozent Steuern nicht stören oder?

Andernfalls fallen Sie doch sowieso unter die Freigrenze.

Thomas_Mueller
 
01
14.2.2012, 01:07

Nachdem das Totenhemd bekanntlich keine Taschen hat, kann man auch nicht daraus stehlen. Aber die Interpretation von Steuern als Geschenk ist interessant, das könnte man eventuell ausweiten...

Natürlich geht es alle was an, wenn Vermögen immer mehr konzentriert wird und dann die negativen Folgen augenscheinlich werden. Warum hat es wohl unter Eisenhower in den USA bis zu 70% Erbschaftssteuer gegeben (oder war der Gute doch viel linker als es Politologen heute annehmen? wer weiß).
Und es kann mir niemand einreden, das der Sprung von der ersten zur zweiten Million mit einer Verdoppelung der Leistung zu tun hat und das alle die kein nennenswertes Vermögen haben folgerichtig zu wenig geleistet haben.

Helmut Hromadnik21
 
12
13.2.2012, 18:23
Herr MISIK,

ich hätte mir niemals gedacht, dass sie ein befürworter der erhöhung des pensionsalters sind !
Ich wäre für eine freie wahl des pensionsalters ab zb.55. Wer früher geht, bekommt weniger pension.

Es gibt nämlich menschen, die mit ihrer freizeit mehr anzufangen wissen, als fernsehen und tauberln füttern im park, oder, wenn sie betucht sind, mit kreuzfahrten.

Es gibt menschen, die hobbies und interessen haben, denen sie, ohne lohnarbeit leisten zu müssen, nachgehen wollen, und die oft auch mit nutzen für die gesellschaft verbunden sind !

Wenn man einer bezahlten tätikeit nachgeht, die gleichzeitig ein hobby ist, dann kann man leicht für die erhöhung des pensionalters sein, aber so ein glück haben leider nur wenige.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 172
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.