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Elisabeth Prager-Müllner: "24/7-Security gibt es in Wien nicht oft. Das hat die Liste der möglichen Objekte eingeschränkt."
Das neue Großraumbüro im Euro Plaza (siehe Artikel) hat sich bewährt, sagt Elisabeth Prager-Müllner, Prokuristin bei Coca-Cola Europe, im Gespräch mit Wojciech Czaja. Allerdings muss einiges beachtet werden.
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STANDARD: Coca-Cola und Triester Straße waren untrennbar miteinander verbunden. Warum haben Sie den alten Standort verlassen?
Prager: Wir waren mehr als 35 Jahre an diesem Standort. Durch die Osteuropa-Öffnung wurde die Wiener Niederlassung noch größer. Mittlerweile gibt es in Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen jedoch eigene Niederlassungen, und aus diesem Grund haben wir den Mitarbeiterstand in Wien von circa 280 auf circa 140 redimensioniert. Das alte Gebäude ist uns zu groß geworden.
STANDARD: Die Wahl fiel auf den Bürokomplex Euro Plaza. Was war ausschlaggebend dafür?
Prager: Wir haben uns mit Standortsuche sehr intensiv beschäftigt. CBRE London und Inter-Pool haben uns dabei begleitet. The Coca-Cola Company in Atlanta hat klare Vorgaben, was etwa das Sicherheitsbedürfnis betrifft. Das Euro Plaza verfügt neben einigen anderen qualitativen Merkmalen auch über Kameraüberwachung und 24/7-Security. Das gibt es in Wien nicht oft. Das hat die Liste der möglichen Objekte eingeschränkt.
STANDARD: Am alten Standort gab es Einzelbüros. Sie haben sich nun für das Modell Großraumbüro entschieden.
Prager: Das fördert die Kommunikation und Kooperation unter den Mitarbeitern und steigert somit die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und die Effizienz. Nicht alle Mitarbeiter waren zu Beginn begeistert, aber nach einigen Wochen Erfahrung können wir bereits sagen, dass das neue Büro bei fast allen auf positive Resonanz stößt.
STANDARD: In Bezug auf Großraumbüros hört man immer wieder Klagen. Was muss man beachten?
Prager: Zu einem Open-Plan-Konzept gehören individuelle Rückzugsbereiche wie etwa Cafeteria, Besprechungsräume, sogenannte Quiet Booths für kleinere Besprechungen und Telefonkonferenzen sowie Booths zum Entspannen, also etwa für Power-Napping.
STANDARD: Wie groß ist das Verhältnis zwischen Büro und Booths?
Prager: Insgesamt haben wir 17 Besprechungsräume und 31 unterschiedlich gestaltete Quiet Booths für ein bis vier Personen. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie ein Großraumbüro ohne dieses Angebot funktionieren kann. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 11./12.2.2012)
ELISABETH PRAGER-MÜLLNER (50) studierte Betriebswirtschaft und ist Prokuristin für Coca-Cola Europe.
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Alle waren von den Grossraumbüros "begeistert" - kein Wunder im Lichte der drohenden "Redimensionierung" (BTW - sprechen Sie Management-Schweinisch?)! ;)
Bei uns in der Firma gibt's auch einen Rückzugsbereich - das, was der Volksmund "Häusl" nennt ( (c) B.Kreisky). :)
Es gibt unzählige Studien, die belegen, dass Großraumbüros zwar eine effizientere Flächennutzung erlauben, aber Produktivität und Qualität der geleisteten Arbeit sinken. Und - das ist jetzt reine Eigenerfahrung - ich kenne niemanden, der gerne in sowas sitzt.
Außerdem gibt es das Großraumbüro sowieso nur für die Mitarbeiter. Führungskräfte sitzen immer in ihrem eigenen Kobel und erklärtes Karriereziel jedes Mitarbeiters ist es, irgendwann ein Einzelzimmer zu bekommen.
das Fr. Prokuristing selbstverständlich ein Einzelzimmer hat, oder?
Als Schwerhöriger (und davon gibts immer mehr, ich bins allerdings schon von Geburt an), ist es unmöglich in Großraumbüros zu arbeiten. Gerade Menschen mit dieser Beeinträchtigung leiden unter Dauerlärm
redimensioniert was für ein Wort. Personal abgebaut, weil die Ostler es billiger machen, ähnlich wie am Straßenstrich.
Und 24/7, was für ein Wort, kennt man nur aus der SM - Szene oder Amerika.
Die "kleinen" Angestellten dürfen sicher nicht in die Power Napping Einheiten, oder sich überhaupt zurückziehen. Die werden das Management verfluchen und hoffentlich passiven Widerstand leisten. Jedem gehen Großraumbüros auf den Keks, ständig der Lärm und die Blicke der Kollegen.
So groß kann ein Großraumbüro gar nicht sein,dass es angenehm ist,darin zu arbeiten.Und es ist eine der größten Lügen,dass Großraumbüros die Kommunikation und Kooperation steigern.Im Gegenteil der Aggressionspegel steigt weil man das Gefühl hat,permanent unter Beobachtung zu stehen und die angesprochenen Rückzugsräume kann man nicht 90% der Arbeitszeit frequentieren.Da man den erhöhten Geräuschpegel der durch Gespräche und permanente Telefonate entsteht, ständig ausblenden muss,wird ein Teil der geistigen Kapazität nicht zur Arbeit sondern zum Ausblenden verwendet auch wenn dies automatisch geschieht.Um der Kommunikation der Kollegen zu folgen bleibt die eigene Arbeit liegen,denn niemand kann zwei Dinge gleichzeitig machen,das klappt nicht!
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