Eingebracht

Beschwerde liegt vor: "Eindeutig ORF-Gesetz verletzt"

12. Februar 2012, 18:19
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    foto: standard/fischer

    Peter Huemer.

Gegen Fraktionen im Stiftungsrat, Direktorendeals: 270 unterschrieben, Huemer, Bacher, Heller initiierten

Wien - Die Beschwerde ist eingebracht, erklärt Peter Huemer dem STANDARD. Der Publizist, langjährige Diskussionsleiter (Club 2, Im Gespräch) und Protagonist der Plattform "SOS ORF" hat den Protest gegen Politeinfluss und Deals im ORF-Stiftungsrat initiiert, mit André Heller und ORF-Langzeitgeneral Gerd Bacher. 120 Unterschriften brauchten sie für die Popularbeschwerde ; 270 wurden es.

Die Medienbehörde muss nun in erster Instanz klären, ob der ORF und seine Räte das Gesetz verletzt haben. An zwei Punkten setzt die Beschwerde an:

  • Fraktionen im Stiftungsrat Die Mitglieder des obersten ORF-Organs sind laut Gesetz "an keine Weisungen und Aufträge gebunden; sie haben ausschließlich die sich aus den Gesetzen und der Geschäftsordnung ergebenden Pflichten zu erfüllen". Dennoch besprechen rote und schwarze Stiftungsräte die Linie ihrer Partei vor Plenarsitzungen in Fraktionstreffen. Weil es im Rat offiziell keine politischen Fraktionen geben darf, nennt man sie verschämt "Freundeskreise". Die Beschwerdeführer sehen so "nicht nur den Geist, sondern eindeutig den Wortlaut des Gesetzes verletzt".
  • Direktorenwahl Absprachen mit und Versprechungen an Stiftungsräte vor der Wahl von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und seinen Direktoren im Sommer 2011 greift die Beschwerde ebenfalls an. Die ORF-Journalisten etwa protestierten gegen Helmut Krieghofer (VP) und Betriebsrat Michael Götzhaber, die als Stiftungsräte Wrabetz wählten und die Wrabetz anschließend zum Landes- bzw. Technikdirektor nominierte. Sie kritisierten auch Thomas Prantner als Technikvize als freiheitlichen Wunsch und einen (nun formal nicht eingerichteten) Job für einen bürgerlichen Betriebs- und Stiftungsrat.

Die Beschwerde musste dieser Tage an die Behörde gehen: Das Gesetz lässt dafür sechs Wochen Zeit; als Stichtag nimmt die Beschwerde den Dienstantritt der neuen ORF-Geschäftsführung, also 1. Jänner 2012. Die Medienbehörde hat nun sechs Monate Zeit für eine Entscheidung.

Noch im Frühjahr steht ein Spruch zur Beschwerde der Privatsender an. Sie sehen das Gesetz mit der kommerziellen, verwechselbaren Programmierung insbesondere von ORF 1 verletzt. (Harald Fidler/DER STANDARD; Printausgabe, 13.2.2012)

Peace Artist
00
14.2.2012, 12:43
http://www.youtube.com/watch?v=Z1DJCUZDIvY - Pressekonferenz am 15.09.2011 2 Fragen an neue Direktoren

zu 30ig Jahresjubiläum 2012 der Künstler für Frieden und Kooperation/ Berichte/Doku mit ORF, wie Bewerbung von PeaceArtist mit Friedensschiff PeaceSpirit zum ORF Generaldirektor
sowie Rechtmässigkeit der Nachfrist 2006 wider Bewerbungsfrist 4 Wochen
-wurde auch an Medienbehörde gleichzeitig mit Andree Heller (ein Künstler für Frieden der noch nicht von ORF über Vernichtung der Originale informiert worden ist wie sein Publikum und das der 200 mitwirkenden Künstler. Auch die ORF Vertuschung der staatlichen Vernichtung der Originalkunstwerke 1998 wie die Verhinderung der Information der Öffentlichkeit über Jubiläumsjahr der Künstler für Frieden seit Juli 2011 durch ORF Führung-Generaldirektor/Direktoren/Stiftungsrat sind informiert worden

Erwin Wolfram
01
13.2.2012, 10:33
kommentar

ich hab unzaehlige berichte glesen die eindeutig das orf gesetz verletzen. es hat niemand gekuemmert im gegenteil hab ich ein schreiben erhalten, dass man tv zahlen muss ohne ihn zu empfangen. ich wuensche mir nicht nur, dass die verantwortlichen wegen gruppenbetruges ins gefaengnis kommen, sondern das sie auch den schaden aus eigener tasche gutmachen muessen, dabei ist es egal ob sie eine wahrnehmung haben oder eine stoerung.

Fidler
01
12.2.2012, 22:39
weg mit Götzhaber! !!!!!

SPÖ Betriebsrat und ex Miglied des Stiftungsrates! !!!

nichtkaefer
01
12.2.2012, 19:49
Direktorenwahl Absprachen

Aha, so ist das also. Jetzt sind auf einmal ÖVP und FPÖ Schuld an Wrabetz.

Montoro
61
12.2.2012, 18:53
Da tritt die Generation 90+ als Einlage beim Chinesischen Nationalzirkus auf

Odoakker Hurgga
01
12.2.2012, 19:53
Generation 90 plus, aha

Und wenn man bei der Diskussion rund um Herrn P. auch nur EIN Wort ueber dessen zartes Alter verlor, wurde man als "Besitzstandswahrer, Privilegienritter und geriatrischer Sesselpicker" abgekanzelt. Was nun? Ab wann darf man Alter per se verunglimpfen? Ab 60? 70? 80? Durchsichtig, Montoro, durchsichtig.

Montoro
00
13.2.2012, 19:03
der echte odoaker hatte auch einen hang zu extremen

warum nicht das goldene mittelalter

die_geisterkuh
03
12.2.2012, 18:37

raus mit den politkasperln aus unserem staatseigentum ;-)

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