Sieben Tote nach Lawinenabgang

12. Februar 2012, 12:44
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30 österreichische Bundesheer-Soldaten im Einsatz

Wien - Mindestens sieben Menschen sind im Kosovo von einer Lawine getötet worden. Die Schneemassen hatten am Samstag in dem Dorf Restelica südlich der Stadt Prizren ein Haus mit elf Personen verschüttet, wie Medien am Sonntag in Pristina unter Berufung auf die Rettungsmannschaften berichteten.

Ein Mädchen sei aus den Schneemassen gerettet worden. Nach drei Vermissten werde noch gesucht.

Im Dorf liegt der Schnee zweieinhalb Meter hoch und die Zufahrtswege waren unpassierbar. Die internationale Schutztruppe KFOR - mit der Beteiligung von 30 österreichischen Soldaten - und die EU-Rechtsstaatsmission (EULEX) hatten mit Hubschraubern Retter zur Unglücksstelle gebracht und mit schwerem Räumgerät Zugänge geschaffen.

Das österreichische Einsatzkontingent umfasst auch ein Notarztteam sowie einen Psychologen. Im KFOR-Camp Casablanca steht ein weiteres Notarztteam in Bereitschaft, teilte das Verteidigungsministerium am Sonntag mit. (APA)

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