"Da kommt das flüssige Spiel nicht zustande"

12. Februar 2012, 18:49
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  • Wr. Neustadt - Rapid

Peter Stöger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Ich bin mit dem Punkt zufrieden, aber auch mit der Art und Weise, wie wir versucht haben, mitzuspielen. Und wir haben in der zweiten Hälfte versucht, nachzulegen. Wir wollten es den Rapidlern nicht zu leicht machen, kompakt sein. Das hat funktioniert. Und der Jörg (Siebenhandl) hat super gehalten. Ein Punkt ist super für uns."

Jörg Siebenhandl (Wiener-Neustadt-Tormann): "Am schwierigsten war der Freistoß von Hofmann (29. Minute) zu erwischen. Ich bin sehr zufrieden, aber der Dank geht auch an die Mannschaft, weil sie nicht viel zugelassen hat."

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Weil wir mehr Chancen gehabt haben und mehr fürs Spiel getan haben, hätten wir den Sieg wahrscheinlich verdient. Aber so nehmen wir eben einen Punkt mit. Da ist man natürlich enttäuscht. Der Platz war sensationell für die Bedingungen, aber trotzdem war es hart, da kommt das flüssige Spiel nicht zustande."

  • Austria - Ried

Ivica Vastic (Austria-Trainer): "Wir waren sehr kompakt nach hinten und nach vorne sehr gefährlich. Wir haben probiert, uns an die schwierigen Bodenverhältnisse anzupassen. Das ist eine echte Mannschaft, wo jeder für den anderen rennt, und so können wir vielleicht auch unsere Abgänge kompensieren. Für den Verein ist der Sieg sehr wichtig." Zum 1:0 und Kienasts Assist: "Gorgon hat wirklich eine Schussqualität, er hat den Ball beim 1:0 sensationell getroffen. Ich habe schon vorher gesagt, dass wir mit Roman Kienast viel Freude haben werden."

Roman Kienast (Austria-Stürmer): "Ich muss noch torgefährlicher werden, aber das kommt sicher noch. Ich brauche sicher noch ein, zwei Wochen, bis die Feinabstimmungen passen. Aber ich denke, das war schon ganz gut. Es war ein sehr gutes Spiel von der kompletten Mannschaft. Wir haben wenige Chancen zugelassen und zum richtigen Zeitpunkt das 1:0 gemacht. Das war ein guter Start in die Saison."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir haben ein gutes erstes Winterspiel gespielt. Leider Gottes haben wir das vom Herbst mit den frühen Gegentreffern wieder mitgenommen, aber auch zu wenig Konstruktives nach vorne gebracht und aus der Handvoll Standards nichts gemacht. In der ersten Hälfte wollten wir mitspielen, haben die Konter gut abgefangen und keinen zweiten Gegentreffer bekommen. Aber wir konnten zu wenig Druck nach vorne entwickeln. Es ist unsere neue Linie, dass wir jetzt weiter vorne attackieren."

Thomas Gebauer (Ried-Tormann): "Wir haben es nicht geschafft, die Austria unter Druck zu setzen. Wir haben zwei saudepperte Tore bekommen. Die Austria war gut organisiert, wir haben dagegen kein Mittel gefunden. Der Boden war schwer zu spielen, aber wir haben uns mit manchen Pässen das Leben auch selbst schwer gemacht."

  • Sturm - Mattersburg

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Wir hatten die besseren Möglichkeiten, der Gegner hatte keine echte Torchance, insofern haben wir den Sieg verdient. Ich freue mich, dass wir zu Hause weiter ungeschlagen sind und das erste Frühjahrsspiel gewonnen haben. Immerhin ist Mattersburg eine Mannschaft, die unangenehm sein kann. Ich weiß auch, dass wir besser spielen können, aber bei diesen Bodenverhältnissen ist es schon schwierig, die zweite Hälfte war schon fast irregulär. Standardsituationen gehören im modernen Fußball dazu, sind wichtig. Imre ist natürlich ein sehr wichtiger Spieler für uns."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Die Bedingungen waren sehr gut für die Jahreszeit. Sturm war in den wichtigen Situationen schlitzohriger. Sturm hat gespielt, wie man es erwarten konnte, und wir haben eigentlich fast auf allen Linien enttäuscht. Wir haben in keiner Phase unseren Situationen den nötigen Nachdruck gegeben. Für einen Bundesligapunkt oder -sieg war es viel zu wenig. Das Fehlen von Ilco Naumoski darf keine Ausrede sein. Beim Gegentor waren es drei Fehler in einer Situation. Man kann beim österreichischen Meister und besten Heimteam der Liga verlieren. Es ist erst ein Spiel gespielt, wir haben verloren, nächste Woche kommt Ried und da können wir es gleich wieder besser machen."

Joachim Standfest (Sturm-Graz-Abwehrspieler): "In der ersten Hälfte haben wir gut gespielt. In der zweiten Hälfte war der Boden sehr stark angefroren, da war nicht viel mehr möglich. Wir haben keine Torchancen zugelassen, deshalb können wir ganz zufrieden sein. Wenn wir unsere Mannschaft beinander haben, werden wir sicher ein Anwärter für die ersten drei Plätze sein."

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