Peter Stöger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Ich bin mit dem Punkt zufrieden,
aber auch mit der Art und Weise, wie wir versucht haben, mitzuspielen. Und wir
haben in der zweiten Hälfte versucht, nachzulegen. Wir wollten es den Rapidlern
nicht zu leicht machen, kompakt sein. Das hat funktioniert. Und der Jörg
(Siebenhandl) hat super gehalten. Ein Punkt ist super für uns."
Jörg Siebenhandl (Wiener-Neustadt-Tormann): "Am schwierigsten war der
Freistoß von Hofmann (29. Minute) zu erwischen. Ich bin sehr zufrieden, aber der
Dank geht auch an die Mannschaft, weil sie nicht viel zugelassen hat."
Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Weil wir mehr Chancen gehabt haben und mehr
fürs Spiel getan haben, hätten wir den Sieg wahrscheinlich verdient. Aber so
nehmen wir eben einen Punkt mit. Da ist man natürlich enttäuscht. Der Platz war
sensationell für die Bedingungen, aber trotzdem war es hart, da kommt das
flüssige Spiel nicht zustande."
Ivica Vastic (Austria-Trainer): "Wir waren sehr kompakt nach
hinten und nach vorne sehr gefährlich. Wir haben probiert, uns an die
schwierigen Bodenverhältnisse anzupassen. Das ist eine echte
Mannschaft, wo jeder für den anderen rennt, und so können wir
vielleicht auch unsere Abgänge kompensieren. Für den Verein ist der
Sieg sehr wichtig." Zum 1:0 und Kienasts Assist: "Gorgon hat wirklich
eine Schussqualität, er hat den Ball beim 1:0 sensationell getroffen.
Ich habe schon vorher gesagt, dass wir mit Roman Kienast viel Freude
haben werden."
Roman Kienast (Austria-Stürmer): "Ich muss noch torgefährlicher
werden, aber das kommt sicher noch. Ich brauche sicher noch ein, zwei
Wochen, bis die Feinabstimmungen passen. Aber ich denke, das war
schon ganz gut. Es war ein sehr gutes Spiel von der kompletten
Mannschaft. Wir haben wenige Chancen zugelassen und zum richtigen
Zeitpunkt das 1:0 gemacht. Das war ein guter Start in die Saison."
Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir haben ein gutes erstes
Winterspiel gespielt. Leider Gottes haben wir das vom Herbst mit den
frühen Gegentreffern wieder mitgenommen, aber auch zu wenig
Konstruktives nach vorne gebracht und aus der Handvoll Standards
nichts gemacht. In der ersten Hälfte wollten wir mitspielen, haben
die Konter gut abgefangen und keinen zweiten Gegentreffer bekommen.
Aber wir konnten zu wenig Druck nach vorne entwickeln. Es ist unsere
neue Linie, dass wir jetzt weiter vorne attackieren."
Thomas Gebauer (Ried-Tormann): "Wir haben es nicht geschafft, die
Austria unter Druck zu setzen. Wir haben zwei saudepperte Tore
bekommen. Die Austria war gut organisiert, wir haben dagegen kein
Mittel gefunden. Der Boden war schwer zu spielen, aber wir haben uns
mit manchen Pässen das Leben auch selbst schwer gemacht."
Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Wir hatten die besseren Möglichkeiten, der Gegner hatte keine echte Torchance, insofern haben wir den Sieg verdient. Ich freue mich, dass wir zu Hause weiter ungeschlagen sind und das erste Frühjahrsspiel gewonnen haben. Immerhin ist Mattersburg eine Mannschaft, die unangenehm sein kann. Ich weiß auch, dass wir besser spielen können, aber bei diesen Bodenverhältnissen ist es schon schwierig, die zweite Hälfte war schon fast irregulär. Standardsituationen gehören im modernen Fußball dazu, sind wichtig. Imre ist natürlich ein sehr wichtiger Spieler für uns."
Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Die Bedingungen waren sehr gut für die Jahreszeit. Sturm war in den wichtigen Situationen schlitzohriger. Sturm hat gespielt, wie man es erwarten konnte, und wir haben eigentlich fast auf allen Linien enttäuscht. Wir haben in keiner Phase unseren Situationen den nötigen Nachdruck gegeben. Für einen Bundesligapunkt oder -sieg war es viel zu wenig. Das Fehlen von Ilco Naumoski darf keine Ausrede sein. Beim Gegentor waren es drei Fehler in einer Situation. Man kann beim österreichischen Meister und besten Heimteam der Liga verlieren. Es ist erst ein Spiel gespielt, wir haben verloren, nächste Woche kommt Ried und da können wir es gleich wieder besser machen."
Joachim Standfest (Sturm-Graz-Abwehrspieler): "In der ersten Hälfte haben wir gut gespielt. In der zweiten Hälfte war der Boden sehr stark angefroren, da war nicht viel mehr möglich. Wir haben keine Torchancen zugelassen, deshalb können wir ganz zufrieden sein. Wenn wir unsere Mannschaft beinander haben, werden wir sicher ein Anwärter für die ersten drei Plätze sein."