Maschinengewehr von verdecktem Ermittler gekauft
Washington - Ein in den USA lebender Usbeke hat sich vor
einem Gericht im US-Bundesstaat Alabama für schuldig bekannt, einen
Mordanschlag auf US-Präsident Barack Obama geplant zu haben. Der
22-Jährige gab vor dem Gericht in Birmingham am Freitag (Ortszeit)
außerdem zu, eine terroristische Aktivität materiell unterstützt und
illegal eine Schusswaffe besessen zu haben. Der Angeklagte war im
Juli 2011 in einem Motel in Leeds in Alabama festgenommen worden.
Dort hatte er zuvor versucht, einem verdeckten Ermittler ein
Maschinengewehr und Handgranaten abzukaufen.
Gemäß der mit der Staatsanwaltschaft geschlossenen Vereinbarung
räumte der Mann ein, mit einem Mitglied der Islamischen Bewegung
Usbekistans namens "Der Emir" in Verbindung gestanden zu haben.
Dieser habe ihn dazu gedrängt, Obama zu töten. Das
US-Außenministerium sieht die Islamische Bewegung Usbekistans als
Terrororganisation an. Der Usbeke, dem 30 Jahre Gefängnis drohen, war
im Juni 2009 mit einem Studentenvisum in die USA eingereist. Das
Visum wurde ihm weniger als ein Jahr später entzogen, nachdem er sich
in keiner Bildungseinrichtung eingeschrieben hatte. (APA)