Usbeke gestand, Ermordung Obamas geplant zu haben

11. Februar 2012, 13:54
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Maschinengewehr von verdecktem Ermittler gekauft

Washington - Ein in den USA lebender Usbeke hat sich vor einem Gericht im US-Bundesstaat Alabama für schuldig bekannt, einen Mordanschlag auf US-Präsident Barack Obama geplant zu haben. Der 22-Jährige gab vor dem Gericht in Birmingham am Freitag (Ortszeit) außerdem zu, eine terroristische Aktivität materiell unterstützt und illegal eine Schusswaffe besessen zu haben. Der Angeklagte war im Juli 2011 in einem Motel in Leeds in Alabama festgenommen worden. Dort hatte er zuvor versucht, einem verdeckten Ermittler ein Maschinengewehr und Handgranaten abzukaufen.

Gemäß der mit der Staatsanwaltschaft geschlossenen Vereinbarung räumte der Mann ein, mit einem Mitglied der Islamischen Bewegung Usbekistans namens "Der Emir" in Verbindung gestanden zu haben. Dieser habe ihn dazu gedrängt, Obama zu töten. Das US-Außenministerium sieht die Islamische Bewegung Usbekistans als Terrororganisation an. Der Usbeke, dem 30 Jahre Gefängnis drohen, war im Juni 2009 mit einem Studentenvisum in die USA eingereist. Das Visum wurde ihm weniger als ein Jahr später entzogen, nachdem er sich in keiner Bildungseinrichtung eingeschrieben hatte. (APA)

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