Auf wackeligen Beinen

Ein Drittel der Maßnahmen noch nicht gesichert

11. Februar 2012, 22:28

8,8 der 26,5 Milliarden Euro in Schwebe - Spindelegger widerspricht Neugebauer: Beamten-Nulllohnrunde "fix"

Wien - Ein Drittel der von der Regierung beschlossenen Spar- und Steuermaßnahmen sind noch nicht gesichert. Sieben der zahlreichen Punkte im rot-schwarzen Paket basieren auf dem Prinzip Hoffnung oder sind nur Überschriften, die erst mit Leben erfüllt werden müssen. Bei allen sieben Punkten handelt es sich um vergleichsweise sehr große Brocken im Sparpaket. Es sind dies: die 1,5 Mrd. Euro hohen Einnahmen aus der EU-weiten Finanztransaktionssteuer, die 1,1 Mrd. Euro aus Schwarzgeldern in der Schweiz, die 1,37 Mrd. aus der Gesundheitsreform, die 1,2 Mrd. Euro Struktureffekte bei den Pensionen, die 2,6 Mrd. Sparbeiträge der Länder und die 1 Mrd. hohe Förderreform.

Finanztransaktionssteuer größte Unsicherheit

In Summe hat die Regierung diese Maßnahmen mit 8,8 Mrd. Euro im Sparpaket budgetiert. Das ist genau ein Drittel des Gesamtvolumens von 26,5 Mrd. Euro. Der wohl größte Unsicherheitsfaktor sind dabei die Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer (FTT). Diese soll, so die Hoffnung der Regierung, ab 2014 jährlich 500 Mio. Euro bringen. Basis für diese Annahme ist eine entsprechende EU-Maßnahme, die allerdings noch lange nicht beschlossen ist. Denn nur rund die Hälfte der 17 Euroländer unterstützt diese Abgabe, wenn sie nur in Europa kommt - von EU-Staaten außerhalb der Eurozone, allen voran Großbritannien, kommt unterdessen heftiger Widerstand.

Noch kein Vertrag mit Schweiz

Ebenfalls vorerst nur ein Wunsch sind die Einnahmen aus der Besteuerung von österreichischem Schwarzgeld in der Schweiz. Diese soll 2013 eine Milliarde Euro in die heimischen Kassen spülen - und danach jährlich weitere 50 Mio. Euro. Die Regierung vermutet 12 bis 20 Mrd. Euro an "unversteuerten österreichischen Geldern" in eidgenössischen Banken. Vorbild für die geplante Abgabe ist ein deutsch-schweizerisches Abkommen. Zwischen Österreich und den Eidgenossen müsste so ein Vertrag aber erst vereinbart werden.

Gesundheitswesen: Wo einsparen?

Äußerst fraglich sind in Kenntnis der bisher gescheiterten Reformversuche auch die geplanten 1,37 Mrd. Euro an Ersparnis durch eine Gesundheitsreform. Die dafür notwendigen Maßnahmen sind mit den Ländern noch lange nicht fixiert.

"Förderpyramide" mit Ländern

In anderen Bereichen ist die Erreichung des Sparziels fraglich. So sind etwa durch die Streichung von Doppel- und Dreifachförderungen Einsparungen von 500 Mio. Euro ab 2015 geplant. Dafür soll aber erst mit Ländern und Gemeinden eine "Förderpyramide" vereinbart werden, Realität ist diese noch nicht. Noch fraglich ist auch der 2,6-Mrd.-Euro-Sparbeitrag der Länder. Wo diese sparen wollen und sollen, wird erst verhandelt. Abzuwarten gilt es auch, ob der geplanten Struktureffekt von 1,2 Mrd. Euro durch den Anstieg des Pensionsalters erreicht wird.

Zweidrittel-Mehrheit für Bundesratverkleinerung

In Schwebe ist auch die geplante Verkleinerung von Nationalrat und Bundesrat ab der nächsten Legislaturperiode. Für den Bundesrat braucht die Koalition die Unterstützung zumindest einer Oppositionspartei. Denn die Zahl der Bundesräte ist in der Verfassung vorgegeben. Für die Reduktion der Nationalratsmandate von 183 auf 165 reicht zwar die einfache Mehrheit, es ist aber fraglich, ob die Regierung in so einer Frage einfach über die Opposition drüberfahren würde. Diese Maßnahmen sind im Sparpaket mit keinem bestimmten Sparbeitrag eingespeist.

Eingespart werden soll schließlich auch bei den Beamten: Vizekanzler Michael Spindelegger hat bekräftigt, dass sie 2013 nichts draufbekommen. "Die Null-Lohnrunde für 2013 ist fix", sagte er im "Kurier". Spindelegger reagiert damit auf Beamtenboss Fritz Neugebauer, der die Null-Lohnrunde für das kommende Jahr nur als "Vorschlag" sieht. Spindelegger kündigte auch an, dass sich bei der Parteienförderung, die jetzt nicht im Sparpaket ist, etwas ändern wird: "Die werden wir a la longue kürzen."

Faymann erwartet mehr Steuereinnahmen

Während Experten Skepsis über die Höhe der im Sparpaket beschlossenen neuen Steuereinnahmen äußern, erwartet Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) sogar mehr Einnahmen als budgetiert. Da das Finanzministerium traditionell konservativ rechne, erwarte er "eher mehr als weniger Einnahmen", sagte Faymann im Ö1-"Journal zu Gast" am Samstag. Dass die beschlossenen Steuremaßnahmen Schlüpflöcher bieten würden, bestritt der Kanzler.

Aufhorchen ließ Faymann mit der Aussagen, dass die Debatte über eine Erhöhung der Grundsteuer noch nicht abgeschlossen sei. Diese Frage werde sich bei den Verhandlungen zum nächsten Finanzausgleich stellen. Wenn die Gemeinden, die die Grundsteuer bekommen, sagen, dass "alles in Ordnung ist", werde man sie nicht erhöhen. Wenn aber die Gemeinden für die Kinderbetreuung und Pflege mehr Geld brauchen, werde man über eine Anhebung der sogenannten Einheitswerte reden, so Faymann. (APA/red)

Kommentar posten
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Otto Kegele
 
00
12.2.2012, 23:07
Für PolitikerInnen und für die Hochfinanz sind wir, das dumme Volk, nicht mehr und nicht weniger Wert als für einen Bauer das Vieh.

VOR DER WAHL sind wir Stimmvieh,
NACH DER WAHL sind wir Rindviecher,
dazwischen werden wir gemolken und sind für
diese abgehobene Gesellschaft nicht mehr wert als das,
was die Viecher unterm Schwanz von sich geben.

Es reicht, es ist höchste Zeit zu einer Wende!

FRUSTRIERTE BÜRGER UND WÄHLER VEREINIGT EUCH!
EMPÖRT EUCH - PROTESTIERT!
Fordern Sie Ihren persönlichen STIMMZETTEL (zur Abgabe Ihrer Protest-stimme) für die nächste Kommunal- Landtags- oder Nationalrats- Wahl an, unter der E-Mail-Adresse: otto.kegele@gmx.at

< silence >
00
12.2.2012, 20:57
Pauschalierungen bei Bauer

SOFORTIGER STOP.
Einnahmen-Ausgabenrechnung als Mindestmaßnahme!

werthers leiden
00
12.2.2012, 15:00
Das Problem ist doch:

in stürmischen Zeiten haben wir zwei Leichtmatrosen am Steuerruder!

soso....
00
12.2.2012, 12:30
die kaufkraftschwächung

der unteren mittelschicht dürfte anscheinend die wirtschaft nicht so sehr negativ beeinflussen, wie die kaufkraftschwächung wirklich vermögender ... logisch eigentlich.

Android1337
00
12.2.2012, 13:13

Wo genau ist die untere Mittelschicht von dem "Spar"paket betroffen?

denkreal
00
12.2.2012, 11:32
Griechenland lässt grüßen

Maßnahmen zeigen nur die Machtlosigkeit der Politik gegenüber den Finanzmärkten. Gegenseitige Schuldzuweisungen, weil die jeweils andere Gruppe weniger konsolidiert, bringen wenig. Der Haken ist, dass es die Realwirtschaft trifft. Es wird weniger umgesetzt werden. Heißt für jene, die noch genug haben, weniger Konsum, o.k., für einen beträchtlichen Teil aber Einschnitte bei Lebensgrundlagen. Solange Korruption, Steuerschuld, Nicht-Einhaltung der Kyoto-Ziele, realitätsferne Mangergehälter u.ä. nur milde belächelt werden, wird der Staat weiter ausgehöhlt werden. Da können wir den Konsolidierungsgürtel enger schnallen, bis wir beim letzten Loch sind.

ja.sicher
21
12.2.2012, 11:06
lohn-/einkommenssteuergerechtigkeit?

Mehr als 40% der Bevölkerung zahlen überhaupt keine Lohn-/Einkommenssteuern. Zählt man die Gruppe mit einem Jahreseinkommen bis 30.000,- Euro dazu, stellt diese Gruppe 75% der Bevölkerung und kommt für 21,7% der Lohn- und Einkommenssteuern auf.

Damit tragen diese 75% weniger zum Budget bei als jene 2,8%, deren Einkommen über 70.000,- Euro liegt und die 26,6% der Lohn-/EK-Steuerlast tragen.

mehr infos: http://eppinger.wordpress.com/2010/02/1... chtigkeit/

alles sehr gerecht...
was ist mit stiftungen, kapitaleinkünften, etc.? nix...
und jetzt noch solidarabgabe ...

Dr.Michi
01
12.2.2012, 11:47
Irrglaube

Die Beobachtung ist richtig, aber die Schlussfolgerung falsch.
In Wirklichkeit ist einfach der Anteil der ESt am Steueraufkommen deutlich gesunken (zu Lasten der Verbrauchssteuern). Das bewirkt, dass die Steuer-Gerechtigkeit gesunken ist (denn Verbrauchssteuern sind immer flat-rate): Wenigverdiener zahlen zu viele Steuern.

amber103
00
12.2.2012, 12:54

Der Anteil der ESt ist vor allem deshalb gesunken, weil mehr Betriebe in GmbHs und AGs umgewandelt, oder von diesen aufgekauft wurden. Daher wird jetzt mehr KÖST und KEST gezahlt.

liub1
00
12.2.2012, 11:28
der Vergleich hinkt!

Wo bleibt es mit der Lohngerechtigkeit?
Die SUPER Gehälter sind nur möglich, weil es viele fleißige Ameisen gibt, die weit unterbezahlt sind, und auch von der Wirtschaft ausgebeutet werden.
Der Wohlstand der Reichen geht auf die Kosten der Armen! Produziert wird meist in Billiglohnländer wie China etc... von Arbeitssklaven. Wäre es gerecht, jemanden der einen Vollzeitjob im Handel mit €1300.-- Brutto verrichtet, (jede Putzfrau verdient mehr) gleich zu besteuern, als jemanden der das 5-fache verdient? Es gibt keine Lohngerechtigkeit, daher kann es nie gleiche Steuern geben. Das Sozialschmarotzertum sollte man allerdings unterbinden. Nur die fleißigen Ärmsten des Landes noch weiter ausbeuten ist unsinnig!

Althase
00
12.2.2012, 11:02

Für Neugebauer sieht das irgendwie fast nach "Götter"dämmerung aus - endlich

TomTom33
00
12.2.2012, 11:29
sagen wir eher

Neugebauer wird in Pension gehen und sein nachfolger wird sich nicht an das gebunden fühlen was neugebauer per handschlag vereinbart hat. weil ich frage mich ja die ganze zeit ob das alles auch von den gremien des ögb bzw. der göd abgesegnet worden ist. gelesen habe ich nix davon.

votec
00
12.2.2012, 10:57
welchen zweck hat noch schnell mal der bundesrat!?

liub1
00
12.2.2012, 10:57
Wir brauchen eine komplett neue unbestechliche Regierung.

Unsere Regierung, egal welcher Parteizugehörigkeit, ist unfähig die Probleme zu erkennen und zu lösen.
Der Fisch stinkt vom Kopf bis...!
Es ist höchste Zeit, an der obersten Spitze sparen anzufangen. Ich wünsche mir den Rauswurf der kompletten Regierungsmannschaft durch das Volk.
Jeder Politiker sollte in Zukunft für seine verfehlte Politik mit dem gesamten Privatvermögen haften.
Abbau der Privilegien der Politiker.
Einführung einer Höchstpension für Politiker von € 2.500.-- Brutto.
Entflechtung der Einflussnahme der Wirtschaft in die Politik. Stopt das Geldverbrennen durch die Konkursverschleppung Griechenlands.
Ich bin überzeugt, dass das Sparziel der Regierung, am Ende um mehr als 50% verfehlen.

Felix Österreicher
00
12.2.2012, 10:49
Die Lösung der Budgetprobleme ist im Grunde sehr einfach - kein Defizit des Staatshaushaltes!

Warum geht das nicht - es sind noch nie so hohe Einnahmen des Staates dagewesen - und die Politiker schaffen es trotz Rekordsteuereinnahmen nicht, ausgelichen zu bilanzieren???

Man gibt ganz einfach nicht mehr aus, als hereinkommt.Punkt.

Aber so wird offensichtlich gewirtschaftet:

Die kolpotierten 60.000 Buwog-Wohnungen waren wahrscheinlich mindestens 6 Milliarden Euro wert, wenn man diese in kleinen Tranchen verkauft hätte - der Erlös war aber (habe ich aus Zeitungen) offensichtlich nur weniger als 1 Milliarde !??

5 Milliarden Verlust - kein Politiker zeigt an, keine mir bekannte Untersuchung macht das zum Gegenstand einer möglichen Anklage??? Wenn das so stimmen würde, wäre hier sicher ein Passus im Strafrecht bzw. ABGB anzuwenden !?

Leb ich am Mond?
13
12.2.2012, 10:31
Ein Beispiel für Polit- Steuerverschwendung pur:

Kleinstadt MÖDLING: sinnlose Kosten: über eine Million Euro jährlich !!!

EIN Politiker für 300 Einwohner: DAS gibt’s in der ganzen EU nicht!!!

Kosten: Über eine Million Euro

MÖDLING: 20.438 Einwohner(1. Jän. 2011)
1 Bürgermeister a 8000 Euro mtl = 96.000/ jährl.
3 Vizebürgermeister a 6000 Euro mtl = 216.000 jährl.
7 Stadträte a 4000 Euro / mtl = 336.000 jährl.
41 Gemeinderäte a 44690 Euro /mtl = 536.280 jährl.
Summe: über eine Million Euro !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ABER bei der Politik kann man NICHTS sparen !!!

UND ALLE HEBEN BRAV MIT dem Klubobmann die HAND !!!

Eine Halbierung hätte NULL AUSWIRKUNG auf die Bevölkerung und die Qualität !!!

epipatient
00
12.2.2012, 10:54

Die Selbe Rechnung geht mit den Ländern?
Wozu 9 verschiedene Schulgesetze, 9 verschiedene Agrargesetze, 9 verschiedene Gesundheitssysteme (+ Bauern, +Selbstständige, + Beamte...)...

9 Landtage, 9 Landesregierungen, 9 Bundeskanzler...

Österreich ist so groß wie Bayern ;-).

Aber wirkliche Änderungen im System würde sehr viel Arbeit und Mut bedeuten, doch das geht nicht mit unseren Politikern (oder dann wäre der Thron vom Michael und Erwin nicht mehr vorhanden ;-) )...

Leb ich am Mond?
00
12.2.2012, 17:27
vollkommen RICHTIG

Android1337
00
12.2.2012, 10:41

Grundsätzlich bin ich ja ganz Ihrer Meinung. Aber eines muss ich schon los werden: Wenn der Bürgermeister von Mödling tatsächlich nur 8.000 Euro brutto verdient, tut er mir fast schon ein wenig leid.

Leb ich am Mond?
00
12.2.2012, 17:30
er ist eh landtagsabgordneter und bekommt dafür noch einmal 7000

also zuminest 15.000 euro pension :-))
wenn er dann noch karenzierter lehrer ist bekommt er noch ca 5000 dazu

so schauts aus in österreich

korruptes Gsindl
15
12.2.2012, 10:15
Wir müssen 50.000 AKTIV Politiker mitschleppen, und DIE WOLLEN KEINEN EINZIGEN einsparen !!

WIR SOLLEN SPAREN und Doppelpensionen der Blutegel bleiben!
Von den 667 TOP Politikern
mit 4000- 8000 Euro/mtl wird kein einziger eingespart.
WIR SOLLEN SPAREN und von den
* 2357 Bürgermeistern
* 4714 Vizebürgermeistern
* 41.500 Gemeinderäten
wird kein einziger eingespart.
WIR SOLLEN SPAREN und von den 50.000 verbeamteten Politikern ( alle BVA versichert) mit Nebenjobs im öffentlichen Dienst oder in staatsnahen Betrieben wird kein einziger eingespart.
WIR SOLLENSPAREN und der Herr Neugebauer wird mit einer
*Lehrerpension ca. 5000 Euro
*Abgeordnetenpension, ca. 8000 Euro
*Gewerkschaftspension, ca 8000 Euro
* ??Pension
ICH BIN so froh, dass Herr SCHÜSSEL mit 20.000 Euro PENSION NICHTS BEITRAGEN MUSS!!!

Michael Bakunin
31
12.2.2012, 10:29

es ist reiner populismus, wenn man die einsparung von politikern und abgeordneten fordert.
damit schwächt man die demokratie insgesamt, genauso wie mit der reduzierung des parlaments auf 265 abgeordnete.
und einsparungseffekt hat das fast keinen.

viel wichtiger wäre die abschöpfung der mittel von denen, die sie haben: die vielen großverdiener und vermögenden. dort sammelt sich ja auch das ganze vermögen, das unereren staatskassen fehlt.

Daniel Dillinger
 
02
12.2.2012, 11:50

Wieso soll eine Einsparung des Polit-Gesindels die Demokratie schwächen? Können Sie das begründen?

Michael Bakunin
00
12.2.2012, 19:21

man kann ja auch solche abgeordnete wählen, die man dann nicht als "gesindel" bezeichnen muss.
die arbeit des parlaments ist jetzt schon viel zu wenig im mittelpunkt unserere demokratie. leider hat sich in österreich eingebürgert, dass die regierung die gesetze macht und nur mehr dem parlament zur absegnung vorlegt, was ja völlig der idee der verfassung widerspricht.
dasparlement sollte die gesetze ausarbeiten, vorschlagen und abstimmen, die regierung ist nur für das ausführen der gesetze zuständig.
damit das funktioniert, muss man aber dem parlament auch die personellen mittel geben.

ja.sicher
10
12.2.2012, 11:12
ja, die bösen (angestellten) großverdiener ...

was sollen man sich denn noch von denen holen ...

Mehr als 40% der Bevölkerung zahlen überhaupt keine Lohn-/Einkommenssteuern. Zählt man die Gruppe mit einem Jahreseinkommen bis 30.000,- Euro dazu, stellt diese Gruppe 75% der Bevölkerung und kommt für 21,7% der Lohn- und Einkommenssteuern auf.

Damit tragen diese 75% weniger zum Budget bei als jene 2,8%, deren Einkommen über 70.000,- Euro liegt und die 26,6% der Lohn-/EK-Steuerlast tragen.

mehr infos: http://eppinger.wordpress.com/2010/02/1... chtigkeit/

alles sehr gerecht...
und jetzt noch solidarabgabe ...

was ist mit stiftungen, kapitaleinkünften, etc.? nix...

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