Samstag

Denifl und Stecher bei Premiere in Almaty vorne dabei

11. Februar 2012, 12:09

Norweger Kokslien gewann in Kasachstan - Steine in der Loipe machten Athleten zu schaffen

Almaty - Österreichs Kombinierer können nach der Weltcup-Premiere in Almaty mit zwei Athleten in den ersten Zehn positiv bilanzieren. Wilhelm Denifl als Sechster und Mario Stecher als Neunter klassierten sich am Samstag in den vorderen Rängen. Der Tagessieg in Kasachstan ging an Mikko Kokslien. Der Norweger absolvierte den 10-Kilometer-Lauf in 25:12,7 Minuten und hatte 6,9 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Björn Kircheisen. Dritter wurde der Japaner Akito Watabe, der nach dem Springen geführt hatte.

Der im Gesamtweltcup voran liegenden Franzose Jason Lamy Chappuis verlor als Vierter kaum Punkte auf seinen schärfsten Verfolger Watabe. Der Vorsprung von Lamy Chappuis beträgt nach 15 von 23 Bewerben immer noch über 200 Punkte. Am Sonntag steht in Almaty ein weiterer Einzelbewerb auf dem Programm.

Der nach dem Sprung von der Großschanze als Zwölfter in die Entscheidung gestartete Kokslien erwies sich in der Loipe als stärkster Langläufer. Denifl zeigte in beiden Disziplinen ausgeglichen gute Leistungen. Am Ende fehlten dem Tiroler zwanzig Sekunden auf einen Podestplatz. Routinier Stecher schob sich dank der drittschnellsten Laufzeit noch zwölf Plätze nach vorne. Der im Gesamtweltcup als Neunter bestplatzierte ÖSV-Athlet Bernhard Gruber wurde unmittelbar vor Christoph Bieler 16.

"Man kann eine kleine Verbesserung in der Mannschaft erkennen. Willi Denifl hat mir heute imponiert und Mario Stecher ist auf dem besten Weg zurück. Ich denke, wir können am Sonntag noch einen Schritt vorwärts machen", analysierte Cheftrainer Bard Jörgen Elden.

Die Premiere in Almaty darf aufgrund der Wettkampfbedingungen jedoch als nicht durchwegs gelungen gelten. Steine in der Loipe und schlechte Luftverhältnisse machten den Sportlern zu schaffen. "Auf der einen Seite hat man eine perfekte Sprunganlage, dafür ist die Loipe im Steinbruch nicht weltcupwürdig. Das Hotel ist ausgezeichnet, aber der Smog der Stadt ist für den Ausdauersport grenzwertig", meinte Elden.

Ergebnisse des Weltcups der nordischen Kombinierer in Almaty vom Samstag - Einzel (Großschanze/10 km):

1. Mikko Kokslien (NOR) 25:12,7 Min. (12. im Springen/1. im Langlauf) - 2. Björn Kircheisen (GER) +6,9 Sek. (4./8.) - 3. Akito Watabe (JPN) 10,6 (1./12.) - 4. Jason Lamy Chappuis (FRA) 24,3 (5./15.) - 5. Maxime Laheurte (FRA) 27,9 (3./20.) - 6. Wilhelm Denifl (AUT) 30,6 (9./9.). Weiter: 9. Mario Stecher 46,7 (21./3.) - 16. Bernhard Gruber 1:18,9 Min. (15./18.) - 17. Christoph Bieler 1:33,9 (7./30.) - 24. Tomaz Druml 2:10,8 (38./6.) - 26. Marco Pichlmayer 2:35,5 (37./19.) - 30. Sepp Schneider 2:44,9 (33./28.) - 31. Carlos Kammerlander (alle AUT) 2:49,3 (29./33.)

Weltcup-Gesamtwertung, nach 15 von 23 Wettbewerben: 1. Lamy Chappuis 938 Pkt. - 2. Watabe 733 - 3. Alessandro Pittin (ITA) 692 - 4. Kokslien 644 - 5. Kircheisen 521 - 6. Tino Edelmann (GER) 507. Weiter: 9. Gruber 359 - 16. Stecher 287 - 17. Denifl 283 - 19. Bieler 258 - 28. Druml 109 - 38. David Kreiner (AUT) 41 - 41. Lukas Klapfer (AUT) 34

Joerg A.
00
11.2.2012, 22:26

Das war aber auch eine Traumloipe für die Norweger. Technisch schwierig kuppiert und mit vielen Kurven, wo die beste Skitechnik sich auszahlt. Schade, dass Magnus Moan disqualifiziert worden ist, auch wenn ich nicht verstehe, wie so etwas passieren kann.

ich bin rapid-fan
00
12.2.2012, 09:50

Wieso wurde er disqualifiziert!!!

Joerg A.
00
12.2.2012, 19:19

Der ist zu zeitig losgegegangen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist er zu zeitig mit dem Fuß über den Zeitauslöser, obwohl er noch gar nicht losgelaufen ist.

Wo woar mei Leistung?
00
11.2.2012, 19:34
Immer das gleiche Bild

Im Sprunglauf wird schon alles verhaut. Wenn man nach dieser Saison den Sprungtrainer nicht ablöst, kann man dem ÖSV auch nicht helfen.

Man kann ganz wehmütig werden, wenn man daran denkt, dass Huber und Stöckl in Norwegen arbeiten. Da geht was weiter, während bei Krismayr und Rathmayr nur Stagnation oder Rückwärtsentwicklung erkennbar ist.

Joerg A.
00
11.2.2012, 22:22

Nicht traurig sein. Dafür habt Ihr den Bård Jørgen Elden.

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