Oberösterreich

Häftling beging Selbstmord in Toilette

11. Februar 2012, 11:07

"OÖN": Sollte Strafe bis 2027 absitzen

Linz - Ein 46-jähriger Häftling hat sich am Mittwoch in einer Toilette der Justizanstalt Garsten in Oberösterreich das Leben genommen. Er sollte bis 2027 seine Strafe absitzen, wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Samstag-Ausgabe berichteten.

Der Vorarlberger sei seit einem Jahr in Garsten untergebracht gewesen. Am Mittwoch habe er wie gewöhnlich im Gefängnis für einen externen Betrieb gearbeitet und war gegen 12.30 Uhr zur Toilette gegangen. Als er nicht zurückkam wurde die Türe aufgebrochen und der Tote gefunden, wurde Peter Prechtl, stellvertretender Leiter der Vollzugsdirektion zitiert.

In oberösterreichischen Justizanstalten gab es seit Februar 2010 eine ganze Reihe von Selbstmorden, vor allem in Wels: Im Februar 2010 erhängte sich dort ein 30-jähriger Türke, der seine 28-jährige Ex-Frau bei einem Streit umgebracht haben soll. Ein Jahr später strangulierte sich ein 45-jähriger, der verdächtigt wurde, wenige Tage zuvor im Streit einen Wirt erstochen zu haben. Im Juli 2011 erhängte sich ein 20-Jähriger mit seinem Gürtel. Im Oktober 2011 nahm sich der Hauptverdächtige im Mordfall Paulina, der Stiefvater der getöteten 14-Jährigen, mit der Kordel eines Wäschesachsacks das Leben. (APA)

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10 Postings
albeit
00
14.2.2012, 19:40

meines Erachtens ist auch Gewaltausübung von Männern gegen Frauen mit geringen Strafen zu ahnden, solange es die Wehrpflicht gibt

alle Männer in diesem Land sind unter Androhung von Gefängnis entweder zur Leistung eines Militärdienstes oder des Zivildienstes verpflichtet

Die Umsetzung dieser Gesetze wird auch "problemlos" von Frauen durchgeführt und insgesamt verfochten (Mikl-Leitner)

statistisch und unbewusst ist es keine Frage, dass die ausgeübte Gewalt gegen die Männer von diesen dann in der "Gesellschaft" auch weitergegeben wird

Georg

albeit
00
14.2.2012, 19:12

der Tod des Stiefvaters von Paulina ist meiner Ansicht nach noch zu untersuchen, wie weit der Mann nicht in psychiatrischer Behandlung war

durch das erneute Zerbrechen der Beziehung kann Er die "Medikamente" abgesetzt haben und eine sehr unvorteilhafte Veränderung genommen haben.

Da es bei Psychiatrie um Krankheit geht, ist es nicht zuzumuten Patienten zur "Medikameten"Einnahme zu zwingen.

Es ist aber bekannt dass Psychiater oft hohe und zu hohe Dosen Patienten verabreichen, die beim Absetzen den Patienten es nicht mehr möglich sein lassen, Sich in der Hand zu haben

bei geringen Dosen kommen solche Effekte nicht vor.

albeit
00
14.2.2012, 19:20

auch der Mord eines Tiroler an seinem aus Ostösterreich angereisten Bruder im Alkoholrauchsch, ist unter Beachtung der staatlichen Schuld aufzurollen

was machte Ihn, den Bruder so zu hassen ?

Er galt als dement. Es kann sein, dass der Bruder einen Besachwalterung des Tirolers angestrengt hatte, mit dem gerichtlichen Beschluss der Meinung gewesen war: nun geht alles mit rechten Dingen zu, der Besachwalterte dagegen damit gequält war und unaufhörlich zum Hass gegen den Bruder angestiftet

- der sich entlud -

wie gesagt: man kann noch einiges untersuchen

Schuld von 183 ist nicht zu vernachlässigen, auch wenn Sie Mehrheitsbeschlüsse fällen

Mit Gruß
Georg

Kunstloses Brot
00
12.2.2012, 10:09
Bei Todesfällen ist das Forum geschlossen. Zum Austausch von Erinnerungen haben wir ein Kondolenzbuch eingerichtet.

Einmal abgesehen vom Kondolenzbuch - warum ist das Forum offen?

Adyingwish
02
12.2.2012, 08:44

Was ist bitte mit euch los ?
Findet hier gerade eine Exkursion des Krone Forums statt ! ?

Ein Menschenleben ist ein Menschenleben!

Wenn wir hier anfangen Leben abzuwerten wo soll das hin führen !

der gärtner
01
11.2.2012, 18:24

nichts ungewöhnliches.

kanvier
11
11.2.2012, 16:08

Jeder Mensch hat ein recht zu leben und hoffentlich auch den Mut seine Schuld zu ertragen. Ich denke wenn sich jeder der sich Schuldig macht wüsste was es für Ihn bedeutet, könnte man sich viel Leid ersparen. Den Menschen vor allen man es weis gehört geholfen, Verachtung hilft niemanden, mit seiner Schuld leben zu können!

aufgeklärtbisheiter
13
12.2.2012, 11:59

Sie haben vollkommen Recht. Jeder Mensch hat ein Recht zu Leben.
Ich bin allerdings nicht der Meinung, daß jeder Mensch auch die Pflicht hat zu Leben.

Marlon62
02
12.2.2012, 08:18
Ich glaube,

dass ein Suizid mehr Mut erfordert, als das Ertragen der Schuld.

suedsee insulaner
 
55
11.2.2012, 13:52
Bitte ich bin nicht pietaetlos...

Aber besser ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende. Ausserdem hat jeder das recht mit seinem leider " verpfuschten " leben zu machen was er will.

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