WKNÖ-Präsidentin Zwazl zum Sparpaket: Für Wirtschaft noch verkraftbar

11. Februar 2012, 09:54

Vorsichtige Zustimmung zum Sparpaket gibt es von der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). "Im Großen und Ganzen handelt es sich um ein ausgewogenes Paket. Ganz wichtig ist es, dass alle ihren Beitrag leisten und dass keine gesellschaftliche Gruppe von den Belastungen ausgenommen worden ist", betont WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. Froh zeigt sich die WKNÖ-Chefin darüber, dass die gröbsten wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen vermieden werden konnten, wie etwa die Kürzung der Basisförderung für Lehrlinge oder eine Wiedereinführung der Erbschaftsteuer, die sich besonders negativ auf die Betriebsübernahmen ausgewirkt hätte. Maßnahmen, wie die Reduzierung des Gewinnfreibetrages und die Anhebung der Arbeitgeber-Sozialversicherungsbeiträge würden die Betriebe natürlich spüren, so Zwazl, insgesamt sei das Paket aber aus Sicht der Wirtschaft noch verkraftbar.

Mit Blickrichtung Umsetzungsphase kommt allerdings eine deutliche Warnung von der Präsidentin: "Hier lauern noch einige Fallstricke. Die Wirtschaftskammer wird in der Gesetzesbegutachtung sehr genau darauf aufpassen, dass nicht noch übers Hintertürl wirtschaftsfeindliche Grauslichkeiten eingeschleust werden!" Das Paket sei, so wie es sich jetzt darstellt, zwar aktzeptabel, aber nur wenn es nicht mehr aufgeschnürt werde.

Rückfragehinweis: Arnold Stivanello Wirtschaftskammer Niederösterreich M 0676/8283-14100 E arnold.stivanello@wknoe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/239/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0016 2012-02-11/09:54

    Kommentar posten
    Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

    Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.