Kim Jong-un nicht erschossen

Auf Twitter verbreitet und auch von ernsthaften Medien aufgegriffen

Wien  - Im Internet machen Gerüchte die Runde, wonach der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un erschossen wurde. Die Quelle des Gerüchtes um das Ableben von Kim Jong-un war der Twitter-tähnliche Mikroblogdienst Weibo, dessen Meldungen zum angeblichen Tod des nordkoreanischen Diktators zuerst von der Klatsch-Website Gawker und dann unter anderem von "Forbes" aufgegriffen wurde. Laut Gawker explodierten die Meldungen auf Weibo zu diesem Thema plötzlich regelrecht. Diese besagten, dass Kim Jong-un in der nordkoreanischen Botschaft in Peking einem Attentat zum Opfer gefallen sei.

In den Meldungen hieß es wörtlich: "Laut zuverlässigen Quellen wurde der nordkoreanische Führer Kim Jong-un in Peking um 2 Uhr 45 getötet. Unbekannte Personen brachen in seine Residenz ein, erschossen ihn und wurden dabei selbst von seinem Bodyguard getötet".

Laut Forbes und Gawker könnte es auch sein, dass die Gerüchte um den Tod von Kim Jong-un daher kommen, dass ungewöhnlich viele Fahrzeuge vor der nordkoreanischen Botschaft in Peking standen. Der US-Geheimdienst gibt an, dass es absolut keine Hinweise für einen Tod Kim Jong-uns gebe. (APA/red)

  • Kim Jong-un wird hier nicht etwa in polizeiliche Obhut genommen, er besucht nur seine Armee.
    foto: reuters/kcna

    Kim Jong-un wird hier nicht etwa in polizeiliche Obhut genommen, er besucht nur seine Armee.

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