Nach Rückrufaktion in USA

BMW zahlt drei Millionen Dollar Strafe

11. Februar 2012, 08:35

Washington - Der Autokonzern BMW muss in den USA drei Millionen Dollar Strafe zahlen, weil er die Behörden nicht rasch genug über Rückrufaktionen und technische Probleme bei Fahrzeugen informiert hatte. Das teilte die US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (NHTSA) am Freitag mit. Der Autokonzern habe der Entscheidung zugestimmt. Bei der Überprüfung von Rückrufaktionen durch BMW Nordamerika im Jahr 2010 habe sich gezeigt, dass der Konzern in mehreren Fällen Sicherheitsmängel und Rückrufe von Fahrzeugen nicht vorschriftsgemäß gemeldet habe. Betroffen waren mehr als 338.000 Pkw und Motorräder.

Die NHTSA muss innerhalb von fünf Werktagen über Sicherheitsmängel bei in den USA verkauften Fahrzeugen informiert werden. (Reuters)

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22 Postings
MichaelMoore
00
12.2.2012, 07:28
das zahlt BMW aus der Portokasse

Contra
22
12.2.2012, 00:22
hat je ein amerikanisches unternehmen ...

... eine solche strafe ausgefasst? denke nicht. es sind immer die ausländischen unternehmen, die angeschüttet werden.

my thoughts...
00
12.2.2012, 16:28

Die Strafe wurden aufgrund des TREAD Acts (http://en.wikipedia.org/wiki/Tran... ation_Act) ausgesprochen, ein US Gesetz das wegen eines Recall von Firestone und Ford beschlossen wurde.

Seitdem müssen Hersteller, deren Autos auch in den USA landen, alle behaupteten (!) Fälle von Tod oder Körperverletzung aufgrund defekter Autos und auch Recalls in anderen Ländern melden.

Das ist eine unangenehme und sehr weitgehende Gesetzgebung, wenn man sich aber den Firestone-Ford-Fall mal durchliest, auch nicht unverständlich: Es gab damals schon tausende Fälle, wo sich Autos überschlagen hatten und in mehreren Ländern bereits Rückrufe.

Mork vom Ork
02
12.2.2012, 10:22

Eine Frage stellen, zugeben, dass man die Antwort nicht weiss und auf dieser Grundlage ein Vorurteil bilden - sie haben gerade beeindruckend gezeigt wie sich Vorurteile entwickeln.

Eine echte Chuzpe.

btw, 2 sekunden googeln:

http://www.spiegel.de/wirtschaf... 42,00.html

major grubert
00
12.2.2012, 12:12
in dem urteil

geht es aber doch um etwas anderes, naemlich dem schadenersatz nach einem unfall mit folgen die aus sicherheitsmaengel von denen man bescheid wusste entstanden sind, und nicht um das langsame handeln wenn man etwas von maengel weiss.

_spike_
00
12.2.2012, 11:51

Das ist allerdings juristisch nicht das selbe. Bei dem Artikel den sie posten, handelt es sich bereit um ein gerichtliches Zivilverfahren zwischen 2 US-amerikanischen Parteien.

Bei BMW ist es hingegen eine Verwaltungsstrafe. Da ist, soweit man das aus dem Artikel herauslesen kann, kein Humanschaden passiert.

Was war nochmal mein Nick?
01
11.2.2012, 10:20

entspricht einer 20 euro-strafe für falschparken für otto normalverbraucher.

Mike Webman
95
11.2.2012, 09:16
Neuere BMWs...

... sind im Falle eines Softwarecrashes oft nicht mehr manöverierbar und echte Todesfallen für Insassen.
BMW tut alles, um diese (Todes-)Fälle zu vertuschen
damit die lebensgefährlichen "i-drive" Vehikel weiter an betuchte Kundschaften verkauft werden können.

Gory
00
12.2.2012, 21:55

Hatte ich auch in einem VW welcher vor 10 Jahren gebaut wurde. Ein defekter Lenkwinkelsensor führte zu einem falschen Verhalten des ESP mit dem Effekt das der Wagen auf schnurgerader Strecke ausbrach (und danach ging die Esp Defekt meldung an). War aber sehr langsam unterwegs und konnte ihn einfangen.

Passieren kann immer was, aber letztendlich gibt es doch noch recht gut funktionierende "mechanische" Notfallsysteme die schlimmes verhindern.

leaping frog
01
12.2.2012, 17:44
geniale geschäftsidee

alle kunden mit den eigenen produkte töten.

genau das hat BMW vor.

;-P

optimist70
00
12.2.2012, 18:30
Ihre Idee ist gut

dann können gefrustete Kunden nicht mehr zur Konkurrenz überlaufen

leaping frog
00
13.2.2012, 13:33
das wirklich ein motiv.

wir können millionen machen wenn wir diese idee verkaufen.

major grubert
00
12.2.2012, 12:18
jaja

und das ist nur bei den bayern so?
ich denke, jedes moderne auto hat dieses manko und man kann froh sein wenn es nur in einen notfallmodus kippt. meiner hat mich damit schon ein paarmal ueberrascht. dank seiner leistung hat das dann doch noch gereicht um aus brenzligen situationen herauszukommen.

(°)(°)
04
12.2.2012, 12:08

Die Einführung der Hydraulik war schon der erste Fehler!

WER vertraut denn einer Bremse die mit einem Schlauch angesteuert wird?

emma48
00
12.2.2012, 05:26
spielt das eine Rolle ob es BMW ist?

nahezu 95% aller Käufer heutzutage sind sich nicht im klaren darüber das sie ein drive-by-wire KFZ besitzen/gekauft haben. Es scheint allen ernstes günstiger zu sein einen Elektromotor einzubauen als einen Bouwdenzug mit Seil!

Mork vom Ork
00
12.2.2012, 10:23

ein seil, das nie reißen kann ...

emma48
00
12.2.2012, 13:18
mir ist es persönlich lieber die Kutsche bleibt stehen als

das der Sensor auf Vollgas stellt ohne mein Zutun. Ein Seil kann ein mittelmäßig talentierter selbst tauschen hingegen der eMotor. Können sie das selber machen?

cantanto
01
11.2.2012, 17:34
Troll!

Anton D.
01
11.2.2012, 13:55
Und welche Automarke verkaufen Sie?

supermike
02
11.2.2012, 09:11
Ja Ja - deutsche Wertarbeit. Die kochen halt alle nur mit warmen Wasser...

murdoch block, for a truer internet
00
12.2.2012, 11:24
naja

ob man bmw die ganze schuld zuschieben kann.

in manchen sparten investiert man schon zuviel zeit und geld um um patente rundherum zu entwickeln.

dass da fehler passieren können, weil man nicht mehr anständig testen kann, ist nachvollziehbar.

da steht dann die frage in raum, ob nun lizenzen oder möglichkeiten von rückrufen + strafen billiger sind.

walter helfmann
00
13.2.2012, 00:56
naja früher

haben die firmeb autos nicht nur zusammengebaut, sondern den großteil selbst produziert. vom entwurf bis zum endprodukt war alles in einer hand. lediglich zubehör - reifen, batterien, lampen, radios, sicherungen .... wurden zugekauft.

jetzt werden einzelteile für die endfertigung von vertragspartnern zeitgerecht angeliefert und montiert.

dass die qualität darunter leidet = kismet. die rückrufaktionen von vw oder bmw zur fehlerbehebung sind offensichtlich günstiger als eine qualitätskontrolle.

verabsäumt wurde lediglich die us-meldefrist.

sicher n i c h t absichtlich.

odr?

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