Falkland-Inseln

Briten weisen Argentiniens Beschwerde zurück

11. Februar 2012, 08:31

London will Inseln notfalls "robust verteidigen"

New York - Großbritannien hat harsch auf Beschwerden Argentiniens bei den Vereinten Nationen im Streit um die Falkland-Inseln reagiert. Der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant sagte am Freitag, sein Land werde die zum Königreich gehörende Inselgruppe vor der argentinischen Küste notfalls "robust verteidigen". Großbritannien bleibe offen für einen Dialog mit der argentinischen Regierung über die Inseln - ausgenommen sei jedoch die Frage ihrer Souveränität. Argentinien schaltete die Vereinten Nationen ein und bat um ihre Hilfe, um die nach argentinischer Lesart stattfindende "Militarisierung des Südatlantiks" durch Großbritannien zu unterbinden.

Lyall Grant versicherte, Großbritannien wolle die Wortgefechte nicht ausweiten. Wenn Argentinien aber Vorteil aus dem 30. Jahrestag des Falkland-Krieges zwischen beiden Ländern schlagen wolle, "dann werden wir unsere Position verteidigen, und wir werden sie robust verteidigen". Den Vorwurf der Militarisierung des Südatlantiks wies er zurück.

Der argentinische Außenminister Hector Timerman war zuvor mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zusammengetroffen. Timerman warf Großbritannien vor, Atomwaffen in den Südatlantik zu bringen und verwies auf Berichte britischer Medien, wonach ein Atom-U-Boot in die Region entsandt wurde. Das verstoße gegen einen Vertrag, der die Präsenz und den Einsatz von Atomwaffen in der Region untersagt. Lyall Grant wollte die Berichte über ein Atom-U-Boot weder bestätigen noch dementieren.

Im Jahr 1982 hatten Großbritannien und Argentinien zehn Wochen lang Krieg um die dünn besiedelten Falkland-Inseln (Islas Malvinas) geführt, nachdem Argentinien dort einmarschiert war. Vor den Inseln wurden große Ölfelder entdeckt, was den Streit um die Staatshoheit der Falkland-Inseln neu entfacht hat. Dass der UN-Sicherheitsrat auf Argentiniens Beschwerde reagiert, ist unwahrscheinlich - Großbritannien hat als ständiges Mitglied in dem Gremium ein Veto-Recht. (APA)

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notsostandard
10
13.2.2012, 06:50
Gross Britanien.....

"wer angiebt hat mehr vom leben ,aber ab und zu macht "er" sich auch laecherlich !"".

El Vez
01
12.2.2012, 14:25

nur verständlich das großbritannien seine präsenz verstärkt. diese wilden werden sich hüten britischen territorium anzugreifen!

JP M
612
11.2.2012, 22:06
Wieder was gelernt...

...der argentinische Aussenminister hat vom Thema 'Atom' gleich wenig Ahnung wie die Oesterreicher (die in dieser Kategorie weltweit an letzter Stelle liegen duerften).

Atom U-Boot...bezeichnet den ANTRIEB des U-Bootes - in diesem Fall ein Atom Reaktor, NICHT aber die Bewaffnung - im britischen Fall konventionelle Raketen.

Dachte immer nur unter den untergebildeten Oesterreichern kann man mit Schlagworten wie ATOM oder GENTECHNIK Panik erzeugen...funktioniert anscheinend auch bei Argentiniern.

Some_Guy
50
12.2.2012, 15:17
Und noch etwas is hierzulande tief verwurzelt

nämlich Rassismus und der kommt ja, wie man wieder einmal sieht, schön zu tragen, wenn es um Menschen anderer Nationalitäten geht.

Wer sich etwas Zeit nimmt zur Recherche (eine kurze Suche bei Google) und vielleicht eine etwas höhere Meinung von den Argentiniern hat - zumindest dass es sich dabei um normale Menschen handelt - wird merken, dass sich die Argentinier nicht auf den Antrieb beziehen.

Heartbreak Hotel
04
12.2.2012, 18:39

Ich war schon mehrere Male in Argentinien, das erste Mal 1990. Die Argentinier sind sehr freundliche Menschen, zu den Touristen jedenfalls. In den Siebzigern aber hat es - ohne Krieg von außen - Mord, Folter und Verschwindenlassen gegeben, und diese Militärjunta hat auch den Krieg mit Großbritannien um die Falklandinseln angefangen. Wenn die Engländer nicht eingegriffen hätten, wer weiss, was mit den englischstämmigen Bewohnern der Falklands passier wäre...

der schwitzbär der schwitzt sehr
21
12.2.2012, 12:45
woher sollen die friedlichen Argentinier

auch die britischen Kanonenboote klassifizieren können ?

JP M
02
12.2.2012, 17:24
Meinen Sie jene friedlichen...

...Argentinier die vor 30 Jahren eine friedliche Inselgruppe ueberfallen und besetzt haben?

so so ....
55
12.2.2012, 06:05

na dann lernen sie weiter !
atom u-boote dieser klasse sind mit tomahawks mit nuklearen sprengköpfen ausgerüstet.

JP M
01
12.2.2012, 17:23
Nein...

...sind sie nicht!

Die Briten haben fuer Ihre Tomahawks nicht den W80 nuklear warhead sondern nur die konventionellen Sprengkoepfe.

Andreas Pieper
22
12.2.2012, 14:34
...mit nuklearen sprengköpfen ausgerüstet.

wer sagt das? die briten nutzen BlockIV tomahawks und für die gibt es bis heute keinen nuklearen sprengkopf.
egal welches sub die briten schicken,es ist immer böse. astute und trafalgar haben tomahawks. nur auf den vanguards ist für sowas kein platz, da steht allerdings alles mit trident raketen voll...

Kowosch
 
22
12.2.2012, 07:41
"sind mit tomahawks mit nuklearen sprengköpfen ausgerüstet"

Woher wollen Sie dieses Wissen denn haben?

Hermine Berg
 
64
12.2.2012, 08:42
ich schaetze mal

die nicht-stellungnahme des britischen un-botschafters ist ein ziemlich eindeutiger hinweis

Andreas Pieper
03
12.2.2012, 19:10

welche nation erteilt denn auskunft darüber wo sich die eigenen SSN/SSBN gerade befinden und vor allem was sie machen?

Kowosch
 
12
12.2.2012, 09:15

"Lyall Grant wollte die Berichte über ein Atom-U-Boot weder bestätigen noch dementieren."

Das bezieht sich wohl eher rein auf den Aufenthaltsort.

Some_Guy
10
12.2.2012, 15:20
äh nein

damit bezieht er sich auf die Existenz des U-Bootes und alles was dazu gehört.

Er hat ja nicht gesagt, "Ich kann das weder bestätigen noch dementieren, aber wenn es eines gäbe, dann hätte es keine Atomwaffen an Bord."

Kowosch
 
01
12.2.2012, 19:12
Hat er nicht. Wurde er das überhaupt gefragt?

Oder gilt es in Fachkreisen eh als ausgemacht, daß die britischen Nuklearwaffen nur noch für ein System existieren, nämlich ballistische Raketen vom Typ "Trident", die zwar auch U-Boot-gestützt untergebracht sind, aber in einer ganz anderen Klasse von Atom-U-Booten? Und bei denen wäre es wegen der Reichweite der Raketen ziemlich egal, ob die nun im Südatlantik oder vor Gibraltar wären.

Die Briten haben aber auch atomar angetrieben Angriffs-U-Boote, die keine solcher Trident-Raekten tragen. Und diese Angriffs-U-Boote sind ja auch viel geeigneter, um etwaige Schiffe mittels konventioneller Flugkörper oder Torpedos zu versenken,wären also vor den Falklands als Abschreckung viel sinnvoller. Vor allem seit der Versenkung der Belgrano 1983...

Mormoloc
00
12.2.2012, 17:48
Gängige Bedeutung des Begriffs:

http://de.wikipedia.org/wiki/Atom-U-Boot

Halbmond
121
11.2.2012, 23:03
Atom U-Boot...bezeichnet den ANTRIEB des U-Bootes?

Nach ihrer meinung ist das Atom U Boot nicht gefährlich,dann soll er doch wenn es nur möglich wäre über die donau einmal vorbei schauen und durch die bundeshauptstadt anker legen!

Da möchte ich nicht wissen wieviele in der Bundeshauptstadt so begeistert sind.

El Vez
04
11.2.2012, 21:32

haha witzig die forumsschwachköpfe in höchstform!

andreas00
235
11.2.2012, 21:09

die imperialistischen Briten sollen die Inseln an Argentinien abgeben.

hansito
314
12.2.2012, 06:23

Die imperialistischen Argentinier sollen Argentinien an die Indigenas zurückgeben.

Heartbreak Hotel
00
12.2.2012, 18:41

Die Indigenas hat der Juan Manuel de Rosas leider ausgerottet

hansito
01
12.2.2012, 21:34

Ja eben, wer sind dann die Argentinier, die Anspruch auf die Falklands erheben?

Heartbreak Hotel
00
13.2.2012, 10:00

Nachkommen der spanischen Conquistadoren und italienische Einwanderer. Aber zumindest beginnen sie jetzt, die Mörder und Folterer zur Rechenschaft zu ziehen.

Mormoloc
00
13.2.2012, 10:12
Die Mörder und Folterer der Indios? Echt?

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