Albert Malli koordiniert vorübergehende Absiedelung

10. Februar 2012, 16:01
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Wrabetz: Hat Umzug von Ö3 geleitet

Die vorübergehende Absiedelung Hunderter ORF-Mitarbeiter aus dem Hauptgebäude des ORF-Zentrums am Wiener Küniglberg wirft ihre Schatten voraus. Wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in einer internen Mitteilung am Freitag bekanntgab, wird der stellvertretende Chef von Ö3, Albert Malli, "als fächer- und ressortübergreifender Projektleiter den nötigen Umzug aus dem Objekt 1 in andere Büroflächen organisieren". Malli habe bereits den Umzug von Ö3 aus dem Funkhaus nach Heiligenstadt geleitet, so Wrabetz in dem Schreiben, das der APA vorliegt.

"Als Programm-Macher und langjähriger Manager im Radio kennt er die Bedürfnisse der vom Umzug betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders gut und kann die vielen Für und Wider bei einem solchen umfangreichen Projekt sachlich und unbefangen abwägen", schreibt Wrabetz. Malli werde ein Büro im ORF-Zentrum zur Verfügung stehen, um für die betroffenen Mitarbeiter gut erreichbar zu sein.

Seine Hauptaufgabe als Projektleiter werde die Koordination aller im Haus befassten Abteilungen sein, so der ORF-Chef. Unterstützung bekomme Malli von Beratern der externen Umzugsfirma teamgnesda. Da die Frage des künftigen Standorts des ORF "zwingende Auswirkungen auf das aktuelle Umzugsprojekt hat, ist Herr Malli auch über die Aktivitäten der Arbeitsgruppen zur Sanierung des ORF-Zentrums sowie zur Standortfrage zu informieren und entsprechend einzubinden", so Wrabetz. Die Abwicklung der notwendigen Übersiedlungen erfolge in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat.

Wie im Jänner bekanntwurde, ist der Sanierungsbedarf in dem von Architekt Roland Rainer errichteten ORF-Zentrum derart groß, dass die Absiedelung von 600 Mitarbeitern aus dem Hauptgebäude nötig ist. Die Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal beginnen, mögliche Ausweichquartiere wurden noch nicht öffentlich gemacht. (APA)

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