Pizarro-Sperre als Chance für Arnautovic

10. Februar 2012, 18:07
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Österreicher könnte gegen Hoffen­heim in Bremens Startformation rutschen - Heynckes setzt auf Alaba - Stranzl und Ivanschitz nach Verletzungen vor Comebacks

Bremen - Aufgrund der Sperre von Torgarant Claudio Pizarro winkt Marko Arnautovic erstmals seit 3. Dezember ein Platz in der Startelf von Werder Bremen. Die Norddeutschen empfangen in der 21. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga am Samstag Hoffenheim, neben Arnautovic dürfte bei den Bremern auch Zlatko Junuzovic neuerlich von Anpfiff weg zum Einsatz kommen.

Pizarro ist mit 15 Treffern der mit Abstand erfolgreichste Torschütze der Werderaner in der laufenden Meisterschaft, sein Fehlen sollen Arnautovic und Markus Rosenberg vergessen machen. Eine schwierige Aufgabe. Arnautovic hatte in den vergangenen Wochen mit körperlichen Problemen (Kehlkopfentzündung, Bauchmuskeln) zu kämpfen. Sebastian Prödl ist aufgrund seiner Gesichtsverletzung weiterhin außer Gefecht.

Bei Hoffenheim sitzt nach der Entlassung von Holger Stanislawski erstmals Markus Babbel auf der Trainerbank. Einmal mehr fehlen wird Andreas Ibertsberger. Der Salzburger plagt sich weiterhin mit Rückenschmerzen herum.

Verfolgerduell

Im Aufeinandertreffen zwischen dem Vierten Mönchengladbach und dem Dritten Schalke könnte bei den Hausherren Martin Stranzl nach überstandener Grippe in den Kader zurückkehren. Bei den Schalkern wird Christian Fuchs einmal mehr die linke Abwehrseite verteidigen, der Niederösterreicher möchte aber wie gewohnt auch für Offensivakzente sorgen, bis dato hat er vier Treffer vorbereitet. 

Sieben von neun Punkten lassen die Fans beider Teams im neuen Jahr von der Champions League und sogar dem Titel träumen. Eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten wäre da ein erster, aber eben auch kräftiger Dämpfer. "Nach dem Spiel in Mönchengladbach wissen wir, wohin die Reise geht", sagt Schalkes Joel Matip. Von den "Wochen der Wahrheit" ist in Gelsenkirchen bereits die Rede, da die Schalker ihr nächstes Auswärtsspiel zu Rekordmeister Bayern München führt.

Alaba in, Robben bleibt Bankdrücker

Meister und Tabellenführer Dortmund hat gegen Leverkusen Heimvorteil. Der Tabellenzweite Bayern München, bei dem David Alaba nach dem Außenbandriss von Bastian Schweinsteiger einen Platz in der Anfangsformation bekommt, strebt zu Hause gegen Kaiserslautern einen Pflichtsieg an. Es dürfe keine Frage sein, dass ein Kapazunder wie Bayern einen Schweinsteiger "adäquat ersetzen" können muss, sagte Trainer Jupp Heynckes. "Ich erhoffe mir das jetzt von David Alaba", fügte er an. Neben dem Österreicher wird erneut Luiz Gustavo auflaufen.

Toni Kroos wird wieder als Spielmacher aufgeboten, Arjen Robben wohl erneut auf der Reservebank Platz nehmen. Den Verzicht auf den Niederländer wollte Heynckes aber nicht als Degradierung verstanden wissen. "In dieser Kategorie gibt es für mich keine Reservespieler. Das kann morgen wieder einen anderen treffen. Im internationalen Fußball ist das gang und gäbe, deswegen sollte man da nicht so viel Lärm drum machen." Wenn Arjen seine Topform hat, sei er ein "Weltklassespieler".

Für den VfB Stuttgart (mit Martin Harnik, Raphael Holzhauser auf der Bank) ist daheim gegen Hertha BSC der erste Sieg seit 20. November 2011 beinahe Pflicht. Bei Mainz wird Andreas Ivanschitz erstmals seit seiner Innenbanddehnung im linken Knie im Aufgebot stehen, der Burgenländer dürfte gegen Hannover (Emanuel Pogatetz gesperrt, Daniel Royer und Samuel Radlinger auf der Bank) aber genauso wie Julian Baumgartlinger erst einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen. (APA/sid/red)

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    Zlatko und Marko spielen Fußball.

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