Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Karas will erreichen, dass gewisse europäische Ziele in Österreich außer Streit gestellt werden.
Brüssel - Der neue Vizepräsident des Europaparlaments, Othmar Karas, will die Öffentlichkeitsarbeit der Europäischen Union und der EU-Volksvertretung verstärken. "Abgeordnete müssen zu Botschaftern der Institution werden, auch ehemalige Abgeordnete, nicht nur Vertreter von sich selbst, des Wahlkreises oder der Partei sein", sagte Karas gegenüber Journalisten am Freitag in Brüssel.
Netzwerk geplant
Karas - einer von 14 Vizepräsidenten des EU-Parlaments - will sich dafür einsetzen, dass Erfolge des Parlaments gegenüber den Bürgern besser verkauft werden. Dazu will er unter anderem ein Netzwerk "Freunde des Europäischen Parlaments" ins Leben rufen. Ins Boot holen will der ÖVP-Europaabgeordnete Journalisten, Besucher und Abgeordnete verschiedener Parlamente. Bisher habe das Europaparlament rund eine Millionen Besucher verzeichnet. Im Jahr 2011 hätten etwa 2.000 Journalisten an Seminaren in Brüssel teilgenommen. Das EU-Parlament habe überdies 330.000 Freunde auf Facebook. Würde man die Facebook-Freunde dieser Freunde dazuzählen, käme man auf 60 Millionen, die zweithöchste Zahl hinter dem Weißen Haus, sagte Karas.
"Nationale Wahlkämpfe europäisieren"
In den Kontakten mit Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) will Karas angesichts der gegenwärtigen Finanzkrise die Notwendigkeit der Parlamentarisierung von Entscheidungen in internationaler Zusammenarbeit unterstreichen, wie er sagte. Der für Kommunikation zuständigen Generaldirektion des Europaparlaments gehören etwa 730 Mitarbeiter in den Außenbüros an, sie verfügen über ein Jahresbudget von 92 Millionen Euro. Gerade in Hinblick auf die nächste Europawahl 2014 will Karas "politisieren" und "die nationalen Wahlkämpfe europäisieren". Notwendig sei in der Kommunikation mit dem Bürger zwar ein Gesamtkonzept der EU, dazu gebe es auch eine institutionenübergreifende Arbeitsgruppe. Zusätzlich müsse aber auch die Rolle des EU-Parlaments in der Öffentlichkeit noch stärker positioniert werden.
Termine mit Kanzler und Vizekanzler
Karas sagte, er habe bereits Gespräche mit Bundespräsident Heinz Fischer und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) geführt. Weitere Termine seien mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) geplant. In Österreich wolle er erreichen, dass gewisse europäische Ziele parteipolitisch außer Streit gestellt werden. Dazu zählt Karas ein Bekenntnis zur EU-Gemeinschaftsmethode, die demokratische Legitimierung von Entscheidungen durch das Europaparlament und nicht durch 27 nationale Parlamente sowie ein Bekenntnis zur politischen Union mit gemeinsamer Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik. ÖVP-Delegationsleiter wolle er neben seinen neuen Aufgaben weiter bleiben, sagte Karas. (APA)
Vizekanzler Spindelegger will mehr Demokratie in Union
Staatssekretär Lopatka: Regierung muss mehr Erklärungsarbeit leisten
Parlamentarier aus Brüssel im "Europa Club Uni" in Linz
Neuverteilung nach Beitritt Kroatiens im Ausschuss diskutiert - Schweden will für Österreich 18 statt 19 Sitze
Hans Peter Martin kommt dann wohl vom Atlas (einer der Saturn Monde). Der musste zwar zur Strafe für den Verrat an den Göttern die Weltkugel tragen - Hans Peter Martin wird für den Verrat an den BürgerInnen dann halt Fußfesseln tragen müssen. Die Eisenkugeln die man den Sträflingen früher ans Bein geschmiedet hatte würde hier zwar besser dazu passen - aber man muss halt mit der Zeit gehen......
netzwerk - als ob's das nicht längst gäbe. schade, dass er keine bessere meldung von sich gibt.
wie wär's mit einer nationalen aufwertung der eu-abgeordneten im nationalen parlament und in der europäischen entscheidungsfindung und einer abwertung bzw. auch auflösung diverser debattier-klubs rund um die brüsseler angelegenheiten.
laufen unnötig herum
gehen gerne zu Bällen
sprechen mehrere Sprachen
haben für alles eine Antwort ohne Aussage
und wenn einmal Krieg ist
sind sie auf und davon
Der Karas ist wirklich ein Super Held, der ja eigentlich schon von seiner Invalidenrente leben könnte und von dem was in der Familie Waldheim da ist.
Ein waschechter Bootschafter.
was haben denn die Herren und Damen
EU-Abgeordneten bisher getan?
Ist es nicht Ihre Aufgabe ... die Bürger im europäischen Kontext eines "Parlaments"
zu vertreten und dann die Ergebnisse dieses Gremiums gegenüber den Bürgern zu vertreten ??
Was heißt da also BOTSCHAFTER ?????
und was kostet es zusätzlich?
und was bringt´s ?
man kann auch fürs "seife aufheben" sehr viel geld verdienen ... als vizelobbyistenpräsident von irgendwas - aber in eigener sache.
tja, bei den sowjets war ein vize-zk noch was. in der eu ist so einer ein überbezahlter und trotzdem armer wicht.
er hat mein mitleid, neidig bin ich ihm gar nix:
meine seele hätte ich schon teurer verkaufen können, als er seine.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralkomitee
man solls nicht glauben, das ZK war nie gewählt, aber es wählte den Chef der Veranstaltung.
in der eu ist das ZK gewählt, aber die wählen den chef nicht. den bestimmen andere - von gottes gnaden auserwählte.
von mir aus. macht des auf facebook, gratis bitte.
oh netzwerken heissts, genau. macht nur - wieviel an buffets, wein, weib und gesang kostet uns euer frivoler spass?
wir wollen den bundespräsi abschaffen, dabei gäbs genug hanseln, die uns gar nicht abgehen würden. die haben nicht mal im notfall eine berechtigung ....
und damit gegen die böse EU-Phobie
http://www.tetrahedron.org/articles/... hobia.html
können wir fast täglich erleben. werden dort nicht auch überwiegend "äußerst erfolgreiche politiker" von ihren parteien entsandt? meine achtung vor brüssel - kommission und (!) sich nicht genügend wehrendem parlament hat sich spätestens mit ernennung des exdr gutenberg als internet-berater den momentanen europatemperaturen angepasst!
das EU Parlament wird in Zukunft enorm an Wichtigkeit zunehmen. Deshalb ist es nur Recht, dass Wege gefunden werden, dass sich der Wähler mit seinen Mandataren im EU Parlament identifiziert. Europapolitik spielt sich in Brüssel und nicht (mehr) in Wien ab. Ich halte Herrn Karas für einen ausgezeichneten (EU) Politiker und würde mir wünschen, dass in Zukunft Politiker dieses Kalibers im EU Parlament vertreten sind und diese Abstellgleismentalität ein Ende hat
eine umfrage hat belegt:
dem ösi-tschapperl ist zuerst mal 'sein' bundesland am wichtigsten. dann, mit großem abstand, folgt der staat. und weit weit abgeschlagen: die EU.
oder in anderen worten:
ösi-tschapperl will zuerst fressen, saufen und tv-schauen und erst danach atmen, um seine hirnzellen mit sauerstoff zu versorgen.
Ich war damals dagegen und je länger wir dabei sind, desto mehr werde ich in meiner Meinung bestärkt.
Ohne diese enge Vernetzung div. Branchen (va. Finanz) wäre Österreich dzt. in keiner so schlimmen Lage.
Daß "wir" (bzw. ich) von der Ostöffnung od. vom Euro massiv profitiert hätten, hat mir noch keiner vorgerechnet. Daß irgendwelche Firmen/Konzerne/Banken was davon gehabt haben, mag sein, ich habe nicht das Gefühl, daß es mir in den letzten 10 Jahren massiv besser geht - eher das Gegenteil.
Is' aber wahrscheinlich nur "gefühlt" und wahrscheinlich bin ich auch ein Depp, der das alles nicht erkennt, was da so positiv für mich war.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.