Kostenbeschränkung von 60 Euro für mobile Datendienste ab Mai

10. Februar 2012, 14:44
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Bei Überschreitung des Datenlimits um 60 Euro kann eine automatisch Sperre in Kraft treten

Mit 1. Mai ist die Zeit der "Horrorrechnungen" beim Internetsurfen mit dem Handy oder dem Laptop vorbei. Wie die Telekom-Regulierungsbehörde RTR am Freitag mitteilte, dürfen die Netzbetreiber dann nur noch maximal 60 Euro pro Abrechnungsperiode (Monat) verlangen, wenn User über ihrem Datenlimit liegen. Ob sie danach die Leitung sperren, verlangsamen oder den Kunden anbieten, ein Zusatzpaket zu kaufen, bleibt den Betreibern überlassen.

Durchschnittlich 650 Euro

Die RTR ortete in den letzten Monaten ein erhöhtes "Schutzbedürfnis" bei mobilen Datendiensten. Der Streitwert der bei der RTR eingebrachten Streitschlichtungsverfahren betrug dabei durchschnittlich 650 Euro. Die Kostenbeschränkung wird ab Mai sowohl für neue als auch für alte Mobilfunkverträge gelten. 

Doch nicht 90 Euro

Damit haben sich letztendlich die Konsumentenschützer und Infrastrukturministerin Doris Bures durchgesetzt, die Betreiber wollten ursprünglich die Grenze bei 90 Euro einziehen. (APA/red)

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    Versurft man sich mit dem Smartphone, tritt ab 1. Mai bei einem Überzugslimit von 60 Euro eine automatische Sperre in Kraft.

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