Gefrorene Wasserleitung mit Gasbrenner aufgetaut: Brand

10. Februar 2012, 14:14
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Flammen schlugen aus den Fenstern - 66-jähriger Hausbewohner erlitt leichte Rauchgasvergiftung

Eisenstadt - Der Versuch eines Burgenländers, eine eingefrorene Wasserleitung in seinem Blockhaus in Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) mit einem Handgasbrenner aufzutauen, hat am Freitagvormittag mit einem Einsatz der Feuerwehr geendet. Der 66-Jährige wollte den dadurch entstandenen Brand selbst löschen, scheiterte allerdings und schlug Alarm. "Als wir eintrafen, hat es bereits lichterloh aus den Fenstern im Erd- und im Obergeschoß gebrannt", so ein Ermittler.

Die Polizei vermutete zunächst, dass die Dämmwolle hinter der Wasserleitung Feuer gefangen hatte. Genaueres soll in den nächsten Tagen gemeinsam mit dem Besitzer geklärt werden. Das Haus dürfte nicht mehr bewohnbar sein, vermutete ein Beamter.

Leichte Rauchgasvergiftung

Der 66-jährige Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Er wurde an Ort und Stelle von der Rettung versorgt. Die Feuerwehren aus Steinbrunn, Müllendorf und Neufeld an der Leitha rückten mit etwa 30 bis 35 Mann und sechs Fahrzeugen aus.

Die eingefrorene Wasserleitung konnte der Burgenländer im Übrigen nicht auftauen. "Als wäre der Brand nicht schon genug gewesen, ist gegen Ende der Löscharbeiten die Leitung auch noch geplatzt", sagte ein Polizist. (APA)

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