Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Moskau/Wien - Der russische Gasexport-Monopolist Gazprom will zur Verbesserung der Versorgungssicherheit seine Gasvorräte in Europa verdoppeln. Bis 2015 soll die Kapazität auf etwa 5 Milliarden Kubikmeter ausgebaut werden, bekräftigte Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew.
Europäische Firmen hatten den Energiegiganten wegen der Kältewelle darum gebeten, seine Lieferungen hochzufahren. Gazprom erklärte jedoch, aus seinen unterirdischen Speichern in Europa bereits pro Tag 38 Millionen Kubikmeter zu entnehmen und damit die höchstmögliche Menge.
Der Konzern könne deshalb nicht alle Zusatzanfragen bedienen. Gazprom liefert etwa ein Viertel des in Europa verbrauchten Gases.
In Österreich betreibt Gazprom den unterirdischen Speichers Haidach in der Nähe von Salzburg, der zweitgrößte Speicher Europas mit einer Kapazität von 2,4 Mrd. Kubikmeter Gas. An Haidach sind die Russen direkt mit einem Drittel beteiligt, neben der EVN-Tochter RAG und dem deutschen Gashändler Wingas, der wiederum zur Hälfte der Gazprom gehört. (APA/Reuters)
Der Stromverbrauch sank 2012 im Vergleich zu 2008 um 5,2 Prozent, Haushaltsgroßgeräte bleiben die bedeutendsten Stromverbraucher
Demokratische Republik Kongo und Südafrika wollen ab Oktober 2015 bauen
Energieexperte Hubertus Bardt plädiert für mehr Transparenz und Förderdeckel beim Umbau des Energiesystems
Die EU-Kommission gab grünes Licht für hohe Sonderzölle im bisher größten Anti-Dumping-Verfahren der EU
Politiker und Behörden haben immer wieder den Verdacht geäußert, der Ölmarkt werde manipuliert. Es gibt viel Grau
Das fossile Zeitalter geht in die Verlängerung. Trotz Klimaerwärmung, zu der Kohlenstoff beiträgt, wird weiter nach Öl-, Gas- und Kohlevorräten gebohrt
In den USA wird mittels Fracking immer mehr Rohöl gefördert, die Ablöse Saudi-Arabiens als weltgrößter Ölproduzent steht an
Ein von der Entwicklungsbank mitfinanziertes Afrika-Projekt kam in den Geruch von Land-Grabbing. Die Bank weist die Kritik zurück, man sei nur indirekt mit dabei
BP, Shell und Statoil bestätigten Untersuchungen - OMV dem Vernehmen nach nicht betroffen
Die Partei will sich die nötig Zustimmung für eine Verfassungsmehrheit teuer abkaufen lassen
Preis für Verschmutzungsrechte der Industriebetriebe sinkt immer mehr, Österreichs Firmen bekommen sie gratis
Gerald Grohmann, Chef von Schoeller-Bleckmann, sieht keinen Weg an Öl und Gas vorbei, um den Lebensstandard abzusichern
Die Europäische Investitionsbank stellt zur Finanzierung von Windparks Darlehen von insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung
Brüssel will den Einsatz von Agrosprit begrenzen Die Pläne sorgen für mächtigen Ärger am deutschen Sektor
Christof Rühl vergleicht den Ölsektor mit der Raumfahrt. Der BP-Vizepräsident über Fracking und die Folgen für Ölpreis und Umwelt
Weil die BIG den Energieverbrauch nicht senken muss, gibt es dicke Luft zwischen Regierung und Opposition
Während in Schweden 46,8 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen kommen, sind es in Österreich gut ein Drittel
Dass der Goldpreis in Krisenzeiten steigt, sieht Rohstoffexperte Markus Bachmann ebenso wenig wie einen Bärenmarkt
Während es im vergangenen Jahr 72 Standorte weniger als 2011 gibt, nimmt die Zahl der Automaten-Tankstellen um ein Viertel zu
Manche Firmen scheuen nicht vor Tricks zurück, abspenstigen Kunden den Wechsel zu einem anderen Anbieter zu vermiesen
Die heimischen Energieversorger stecken Millionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, kräftig unterstützt durch staatliche Fördermittel
Was ist daher mit europäischen Firmen gemeint? Sind das russische Firmen z.B. in Moskau?
Und die europäischen Gasspeicher sind die bis auf den einen in Salzburg alle in Russland?
Vielleicht wäre es sinnvoll, weitere Gasspeicher ausserhalb von Russland, z.B. in der EU anzulegen.
Tipp: Europa ist nicht gleich EU!
"Wir können die LIEFER-Kapazitäten nicht mehr erweitern. Besten Falls können wir im Sommer noch ein paar Reserven bilden, damit ihr über den Winter kommt.
Den weiteren Rückgang der Nordseegasproduktion können WIR hingegen NICHT mehr ausgleichen.
Auch beim laufenden Umstieg des Energiemix weg von Öl, Kohle und Uran hin zu Erdgas können WIR NICHT mehr helfen."
Die Antwort sollte lauten:
- Umstellung der Wohnbauförderung auf eine radikale Energiesparförderung
- Erhöhung der Besteuerung von Öl- und Gasheizungen zur Finanzierung der Energiesparförderung
Nur bei Raumwärme sind wir technologisch in der Lage, kostenneutral Energie zu sparen. Die Umstellung dauert aber ca 50 Jahre und bringt ca 35% des heutigen Energiebedarfs.
Daher: ANFANGEN!!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.