Experten über das Sparpaket

Ambitioniert, aber grundlegende Probleme nicht gelöst

10. Februar 2012, 14:13
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    foto: apa/pfarrhofer

Fiedler über Beamte: "Es wird sie überproportional treffen" - Marin: "Großer Fehler", dass Frauenpension nicht früher angeglichen wird - Plasser: Durch kleineres Parlament "Demokratiequalität nicht gemindert"

Das Sparpaket wird knapp 27 Milliarden Euro schwer sein. Neue Steuern und Einsparungen bei Pensionen, Beamten, im Gesundheitsbereich und in den Ländern gelten als fix. Nach Ansicht des Wirtschaftsforschers Bernhard Felderer vom Institut für Höhere Studien (IHS) bringt das Paket grundsätzlich die erwünschten Einsparungen. Im Gespräch mit dem Ö1-Mittagsjournal meint er jedoch, es sei fraglich, ob das alles durchsetzbar sein werde, etwa die Strukturänderungen im öffentlichen Dienst. Was sagen sonstige Experten zu den Teilbereichen des Sparpakets? derStandard.at hat vor der offiziellen Präsentation des Pakets einen ersten Rundruf gemacht.

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Pensionen

"Ambitioniert, bemessen daran, womit man als gelernter Österreicher hat rechnen können, weniger ambitioniert, bemessen an dem, was notwendig gewesen wäre oder in anderen EU- und OECD-Ländern geschieht": So beurteilt Experte Bernd Marin das Sparpaket der Regierung im Bereich der Pensionen im Interview mit der "Tiroler Tageszeitung". Es handle sich bei den Maßnahmen noch nicht um eine längerfristige Absicherung des Pensionssystems, aber um eine "sehr eindrucksvolle Trendumkehr", sollte bis 2020 das faktische Pensionsantrittsalter tatsächlich um vier Jahre angehoben werden. Marin bezeichnet es allerdings als "großen Fehler", dass das Pensionsantrittalter der Frauen nicht früher als 2034 an jenes der Männer angeglichen wird. Seine Zielvorstellung hat er im Interview mit der "Kleinen Zeitung" schon am Donnerstag deponiert: Bis 2050 sollte das Pensionsalter auf 70 Jahre hinaufgeschraubt werden. Davon sind die Regierungspläne weit entfernt.

Beamte

"Wenn man sagt, der Staat muss sparen, dann bleibt das den Beamten nicht erspart", sagt Franz Fiedler, ehemaliger Präsident des Rechnungshofs. Immerhin seien die Beamten die "Bediensteten des Staates". Die kolportierten 2,7 Milliarden Euro bedeuteten "einen schmerzlichen Einschnitt". Derzeit werden drei Varianten genannt, wie die Einsparungen umgesetzt werden können. Zum einen könnte auf die öffentlich Bediensteten die Streichung eines Biennalsprungs (automatische Gehaltserhöhung alle zwei Jahre) zukommen oder es gibt zwei Nulllohnrunden. Eine weitere Variante wäre die Einführung eines Arbeitsplatzsicherungsbeitrags. Letzterer träfe jedoch nicht die Vertragsbediensteten, sondern nur pragmatisierte Beamte, so Fiedler. Zudem würde Fiedler es begrüßen, wenn diese Maßnahme befristet wäre. Zur Diskussion stand eine Abgabe in der Höhe von drei Prozent des Bruttogehalts.

Generell würde Fiedler temporäre Einnahmen begrüßen. Dadurch gäbe man den Betroffenen eine Perspektive, dass sie wieder Leistungen zurückbekommen, wenn der Haushalt saniert ist. "Außerdem setzt sich die Regierung damit eine Frist, innerhalb der sie das Sparziel erreichen will." Zu Streikdrohungen, die mittlerweile im Raum stehen, sagt Fiedler: "Dass es die Beamte selber nicht treffen wird, das glauben sie selbst nicht mehr. Es wird sie überproportional treffen."

Fiedler kritisiert am Sparpaket, dass kaum strukturelle Maßnahmen getroffen wurden - etwa in den Bereichen Gesundheit, Schule und öffentliche Verwaltung. Es seien Einzelbereiche herausgegriffen worden, wo es zu Einsparungen und neuen Steuern komme. Er befürchtet, dass sich die Regierung damit nun zufrieden gibt und lang anstehende Reformen auf der Strecke bleiben. "Man hätte das Sparpaket nutzen können, um Strukturreformen zu machen." Die grundlegenden Probleme sieht Fiedler nicht gelöst.

Gesundheit

Die Regierung plant im Gesundheitsbereich, bis zum Jahr 2016 1,8 Milliarden Euro einzusparen. Das wären pro Jahr 360 Millionen Euro. "Das wird sicher drinnen sein", sagt der Gesundheitsökonom Christian Köck. "Das Geld wird nicht sofort schlagend, es ist nicht wie bei der Einführung von Steuern plötzlich mehr Geld da", gibt er zu bedenken.

Wichtig sei vor allem eine Effizienzsteigerung durch die Verlagerung der Patientenströme weg von den Krankenhäusern hin zu den niedergelassenen Ärzten. "Es gibt zu viele kleine Krankenhäuser, zu viele Betten. Auch Schnittstellenverluste muss man vermeiden", sagt Köck. Das alles sei aber schon seit Jahrzehnten bekannt. "Es ist nicht nichts passiert, weil das niemand wusste oder weil es falsch ist, sondern weil es politisch schwer durchzusetzen ist", sagt der Mediziner.

Er prognostiziert Verteilungskämpfe in den Ländern. Das sei eine "heiße Geschichte", denn wenn man bei den Krankenhäusern einspare, würden die niedergelassenen Ärzte teurer. Grundsätzlich ist Köck überrascht, dass die SPÖ mit ihrer Forderung nach vermögensbezogenen Steuern nicht mehr durchgesetzt hat und es nicht einmal eine Erhöhung der Grundsteuer geben wird.

Föderalismus

Auch die Länder werden sich mit kolportierten 5,2 Milliarden Euro am Sparpaket beteiligen. "Ich halte das, was vereinbart wurde, für die Länder für machbar", sagt der Leiter des Instituts für Föderalismus, Peter Bußjäger, über die Einsparungen. "In der gegenwärtigen Situation müssen sich alle anstrengen." Bußjäger betont, dass bei der Erstellung des Sparpakets "viele Dinge auf dem Verhandlungsweg auf Augenhöhe zwischen dem Bund und den Ländern ausdiskutiert" wurden. "Vor allem in der Gesundheitsreform ist es wichtig, dass dies auf dem Vereinbarungsweg festgelegt wird." Auch dass die Länder selbst entscheiden können, in welchen Bereichen sie ihre Sparaktivitäten setzen, bewertet Bußjäger positiv.

Kritisch sieht Bußjäger hingegen die geplante Förder-Pyramide, bei der bis zu einem gewissen Betrag die Länder für die Förderung zuständig sind, darüber der Bund: "Dass man ab einem bestimmten Betrag von Seiten des Landes keine Projekte fördern darf und nur mehr der Bund fördern soll, das finde ich schon einen kritischen Eingriff." Sinnvoller wäre es laut Bußjäger gewesen, wenn sich Bund und Länder auf einen gewissen Prozentsatz geeinigt hätten, den sie bei den Förderungen einsparen. "Es sollte Sache der Gebietskörperschaft sein, wie sie das machen will."

Verkleinerung von Nationalrat und Bundesrat

Auch der Bundesrat soll verkleinert werden. "Aus einem Einsparungseffekt mag man das als sinnvoll erachten", sagt Bußjäger. "Eine wirkliche Lösung ist das nicht. Egal wie groß der Bundesrat sein wird, das Strukturproblem bleibt." Der Föderalismus-Experte hielte es für sinnvoller, den Bundesrat zu reformieren und Landtagsabgeordnete in den Bundesrat zu schicken. "Man sollte den Gesamtkomplex diskutieren und nicht nur, ob mehr oder weniger Abgeordnete im Bundesrat sind."

Fritz Plasser, Dekan der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie an der Uni Innsbruck, sieht die Demokratiequalität durch weniger Abgeordnete nicht gemindert. "Die Kräfteverhältnisse im Nationalrat werden dadurch nicht verzerrt", sagt Plasser. Auf die Abgeordneten könne jedoch ein Zeitproblem zukommen: "Der Arbeitsaufwand für einzelne Abgeordnete würde erhöht", da für die gleichen parlamentarischen Ausschüsse etwa weniger MandatarInnen zur Verfügung stünden. Plasser hätte sich weniger Abgeordnete als Teil einer grundlegenden Wahlrechtsreform durchaus vorstellen können. Mit der angekündigten Mandatsreduktion allein sei aber "eher eine Chance vergeben worden, die Qualität der Demokratie zu steigern".

Abschaffung der Spekulationsfrist

Durch steuerliche Maßnahmen sollen etwa 7,7 Milliarden Euro erzielt werden, der größte Brocken soll dabei auf die Immobilien-Spekulationssteuer entfallen. Bislang können Immobilien nach zehn Jahren Besitz steuerfrei verkauft werden. Das soll sich nun ändern. "Die Abschaffung der Spekulationsfrist kann ich nachvollziehen", sagt der Finanzrechtsexperte Werner Doralt. Die Vermögenszuwachssteuer würde jedoch nicht sofort budgetwirksam werden. "Aus der Vermögenszuwachssteuer wird nicht von heute auf morgen das große Geld für den Fiskus fließen können", warnt Doralt. Es betreffe nur die Wertzuwächse, die "bereits realisiert sind durch Verkäufe". Der Steuerexperte plädiert außerdem für eine langsame Einschleifregelung, um Panikverkäufe zu verhindern. "Das kann es ja nicht sein, dass derjenige, der heuer verkauft, noch zur Gänze steuerfrei verkauft und der, der nächstes Jahr verkauft, dann zur Gänze steuerpflichtig verkauft", erklärt Doralt.

Ohne eine entsprechende Einschleifregelung würden indirekt rückwirkend die alten Wertzuwächse in voller Höhe besteuert, die vor Inkrafttreten des Gesetzes bestanden haben. "Diese indirekte Rückwirkung wäre vermutlich auch verfassungswidrig", so Doralt. Der Finanzrechtsexperte empfiehlt eine aliquote Einschleifregelung. "Man schaut, wie viel des Wertzuwachses auf die steuerfreie Zeit und wie viel auf die steuerpflichtige entfällt." Am Beispiel der Aliquotierung sehe man gut, dass die Vermögenszuwachssteuer nur allmählich budgetwirksam werden könne.

Die Berücksichtigung der Inflation bei der Berechnung des Veräußerungsgewinns, die etwa die Wirtschaftskammer vehement einfordert, hält der Steuerberater Gunther Lang von TPA Horwath zwar durchaus für wünschenswert - aber auch für wenig realistisch. Für eine derartige Indexanpassung gebe es kein Beispiel, eher im Gegenteil: Wird aus dem Veräußerungsgewinn die Inflation nicht herausgerechnet, sei dies gut vergleichbar mit der berühmt-berüchtigten "kalten Progression" bei der Einkommenssteuer (die versteckte Steuererhöhung wegen nicht indexangepasster Einkommenssteuersätze, Anm.). "Auch bei Wertpapierverkäufen wird bekanntlich die Inflation nicht berücksichtigt", so der Experte, der allerdings auch meint: "Man könnte das natürlich jetzt neu einführen, das wäre gar nicht so schlecht."

Umwidmung

Bei der Umwidmungsabgabe kann Doralt nicht nachvollziehen, dass man bei den Bauern Umwidmungsgewinne mit demselben Steuersatz besteuert wie bei Privaten. "Denn bei den Bauern ergibt sich der Umwidmungsgewinn bloß aus einem öffentlich-rechtlichen Akt", erklärt der Steuerexperte. "Der Private hingegen hat das Grundstück mit Eigenmitteln finanziert und die Wertzuwächse treten bloß aufgrund der Marktsituation ein. Und der zahlt dasselbe." Laut Doralt sei es nicht richtig, dass die Bauern für ein Geschenk des Staates dasselbe wie Privatpersonen zahlen. "Der Bauer muss gar nichts investieren. Außer dass er irgendwann einmal ganz billig den Acker gekauft hat. Hier stimmt für mich die Ausgeglichenheit nicht."

Finanztransaktionssteuer

"Die Finanztransaktionssteuer steht noch in den Sternen", betont Doralt. "Die anderen Steuern sind alle konkret und müssen in zwei Wochen dem Ministerrat vorgelegt werden."

Solidarbeitrag für Vermögende

Am Donnerstagabend wurden aus Koalitionskreisen zwei Varianten bekannt, nämlich Steuerzuschläge auf das Jahreseinkommen (SPÖ-Wunsch) oder auf das 13. und 14. Gehalt (ÖVP-Wunsch). Das ÖVP-Modell umfasst somit nur die Angestellten, setzt sich die SPÖ durch sind auch Selbstständige von der Regelung betroffen. Wer sich tatsächlich durchgesetzt hat, blieb vorerst offen. "Das Modell der ÖVP ist insoweit  'ehrlicher', als sie von vornherein einräumen, dass sie sich das Geld bei den Angestellten holen", erklärt Doralt. Das SPÖ-Modell sei hingegen nicht umsetzbar. "Sie legen dabei nicht offen, dass die Selbstständigen ihren Gewerbebetrieb oft in eine Kapitalgesellschaft einbringen und die Gewinne dann nicht ausgeschüttet werden müssen", so der Finanzexperte. Man warte lediglich "die schlechte Zeit des erhöhten Einkommensteuersatzes ab und schüttet dann erst später aus". So könne der Solidarbeitrag elegant umgangen werden. Dies erwecke dann den Eindruck, dass die Spitzenbesteuerung für alle eingehoben wird.

Änderungen in der Gruppenbesteuerung

Mit der Reform der Gruppenbesteuerung soll der Gestaltungsspielraum für das Gegenverrechnen von Verlusten im Ausland mit Gewinnen im Inland eingeschränkt werden. "Der entscheidende Punkt ist aber, wie", betont Doralt. "Ich habe vorgeschlagen, dass man sich in der Mitte einigt und die Auslandsverluste nur mehr zur Hälfte anerkennt." Abgesehen von dieser Konzernbesteuerung sei vom Sparpaket "der Unternehmensbereich de facto ausgegliedert worden", erklärt Doralt. Als reformbedürftig sieht er auch die sogenannte Firmenwertabschreibung. "Die Einführung war ein schwerer politischer Fehler. Da hat man einfach der Industriellenvereinigung einen Wunsch erfüllt." Doralt hofft, dass die Firmenwertabschreibung beseitigt wird, warnt jedoch davor, dass sich auch diese Abschaffung nur langsam auf das Budget auswirken würde.

ÖBB und Tunnelprojekte

Das "Downsizing" der ÖBB-Infrastrukturprojekte sieht Elmar Fürst vom Institut für Transportwirtschaft und Logistik der WU Wien kritisch: "Da wäre es klüger zu überlegen, ob wir ein Projekt als Ganzes überhaupt brauchen, und dafür die anderen ordentlich auszuführen." Einzig den Semmeringtunnel sieht der Verkehrswissenschafter als notwendig an, "Brenner- und Koralmtunnel brauchen wir definitiv nicht". Bei einem langsameren Bau, der ja für die Erreichung der Einsparungen bei den Infrastrukturprojekten im Gespräch ist, würde auch der kalkulierte Nutzen später eintreten. Sonst ließe sich bei Tunnelprojekten hauptsächlich durch weniger Röhren oder Gleise Geld einsparen. Dabei ist für Fürst zweifelhaft, ob mit dieser verringerten Kapazität der enorme finanzielle Aufwand noch gerechtfertigt ist. (lis, sab, rasch, rwh, seb, wik, derStandard.at, 10.2.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 192
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alpha centauri
00
10.2.2012, 19:32
Bemerkung

Ich muss schon sagen, wenn es um Politik geht schert sich der Teufel darum, aber kaum sind Tierschützer übelster Art am Werk, dann scharen sich alle um ein Thema. Gruß

denkreal
01
10.2.2012, 19:18
Experten

Sie haben Expertenwissen. Das ist gut - im jeweiligen Bereich. Aber: Je mehr Experte, desto mehr Tunnel - ein Naturgesetz. Expertenwissen zu einem harmonischen Ganzen zusammenzuführen, die Krisenursachen zu analysieren, ohne sichtbehindernde Klassenkämpfe, verursacht durch die Nebelschwaden des Neids und der Gier, wär der eigentliche, hochqualifizierte Job der Politiker!

alpha centauri
00
10.2.2012, 19:21
Wie geht der Text....?

Söhne und Töchter .....

good night austria
23
10.2.2012, 18:51
der entscheidende aspekt kommt von marin

und noch ein wenig präziser:
jedes verständnis für kompensation für kindererziehungsleistungen von müttern.
ABER: kein mensch kann heutzutage erklären warum kinderlose frauen (keine doppelbelastung - außer selbst verschuldet wenn sie ihrem schatzi den deppen macht - , kein karriereknick, keine karenz/fehlzeiten etc etc) weiterhin in DEM ausmaß früher in pension gehen.
auch innerhalb der frauen ist die ungerechtigkeit dieses system kaum mehr überbietbar:
wo steht eine kinderlose vollerwerbs-akademikerin in vergleich zu einer akademikerin die bspw 3 kinder großgezogen hat, und damit ihre zeit und energie in 3 künftige penisionszahler investiert hat?
dieses wertesystem kann nur mehr als ausdruck einer kranken gesellschaft bezeichnet werd

Pavlovs Gong
12
10.2.2012, 18:50
Gesundheitsbereich, bis zum Jahr 2016 1,8 Milliarden Euro

Naja, solange wir diese Milliarden dann brav an die 4% Superreichen und Ihre Bankster überweisen, ist die Welt ja in Ordnung.

Griechenland ist nur ein Vorgeschmack, von dem was da noch kommt!!!!

Flann O'Brien.
02
10.2.2012, 18:47

Und die 40 Mio jährlich, die die Absetzbarkeit der Kirchensteuer kostet, werden wieder liegengelassen. Und das bei einem "Sparpaket". Jämmerlich.

alpha centauri
00
10.2.2012, 18:49
Schamgefühl

Ich habe dies nie in Anspruch genommen. Bin so depad!!

Un veistu
03
10.2.2012, 18:42
Sparen bei Parteienförderung?

Bekanntlich fördert kein Land der Welt seine polt. Parteien so großzügig wie Ö.
Bekanntlich schaut kein Land so konsequent bei illegaler Parteiensubventionierung weg wie Ö.
Wir sparen bei Unis, bei Schulen, beim Gesundheitswesen, aber nicht bei den Parteien!
Trotz Sparpaket für alle!

Stbo
 
00
10.2.2012, 19:57

Sie schreiben: Wir!
Es sind die Regierungsparteien gewesen, die sich diese Gelder genehmigt haben und ganz Österreich hat zugesehen. Gut, damals ist es uns noch besser gegangen, aber jetzt wäre es an der Zeit, dass auch diese Leute sparen.

Takeshi Kovacs
01
10.2.2012, 18:35
ambitioniert?

Marin scheint schon völlig gaga zu sein...

Stbo
 
00
10.2.2012, 19:59

Der ist maßlos von sich eingenommen.

alpha centauri
04
10.2.2012, 18:25
Schande

Die Regierung hat es nicht fertiggebracht strukturelle Reformen durchzuführen. Dafür loben Sie sich gegenseitig in den höchsten Wolken. Es ist kein großer Wurf sondern ein tiefer Fall der Österreich nicht retten wird. Es beweist sich dass unsere Poltiker nicht fähig sind ein Land wie unseres zu regieren, denn sie hätten seit Ihrem Antriit beweisen können zu was sie fähig wären. Außer einem neuen Text der Bundeshymne haben wir denen nichts zu verdanken. Schande über unsere Politiker!!!

Verbal Kint
00
10.2.2012, 18:15
Wie ist das jetzt,

wenn man eine Wohnung erbt?
Werden die 25% auf den gesamten Verkaufspreis fällig?
Dann gäbe es gerade eine Erbscahftssteuer für Immobilien ganz ohne Freibetrag.

allkarl
00
10.2.2012, 18:23
wenn sie diese verkaufen

werden von Unterschiedsbetrag Verkaufspreis minus
früherer Kaufpreis 25 % Enteignungssteuer fällig.
Vor allem, wenn es sich um eine ältere Wohnung handelt können da schon 20.000-50.000 Euro zusammenkommen.

LightCurves
43
10.2.2012, 18:07

Die "Leistungsträger" mit ihrem arbeitslosen Kapitaleinkommen bleiben weiter ungeschoren! Danke ÖVP!

Galileo
14
10.2.2012, 18:06
Geschnatter über Symptome - lasst uns über Ursachen sprechen ... Kreditgeldsystem – Geld ist Kredit - ohne Schulden kein Geld –(die über den Köpfen schwingende Peitsche ...)

Ein guter Arzt wird nicht nur die Symptome sondern auch die Krankheitsursachen bekämpfen. Ein Staat der das Privileg der Geldschöpfung – Giral/Buchgeld - an Private abgibt gibt damit auch seine Politische Handlungshoheit an diese ab – Die Demokratie/Wirtschaft/Politik unterwirft sich den vom Kredit-Geldsystem ausgehenden Sachzwängen. Wachstumszwänge!
Folge: "Demokratie - eine Java-Applikation für das Volk, ohne Zugriff auf das Betriebssystem der Welt." Demokratie verdient/braucht ein Geldsystem welches ihr erlaubt Demokratie zu sein (F. Aigner)

www.monetative.de
www.positivemoney.org.uk

“Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.” (Henry Ford)

Pavlovs Gong
00
10.2.2012, 18:53
Das verrückte beim Thema Geld ist...

dass es die grosse Masse nicht versteht und auch nicht einmal verstehen will!!!!!!

werthers leiden
01
10.2.2012, 18:03

Warum erinnert mich das irgendwie an die Ansagen zum Kyoto-Protokoll?

Galileo
02
10.2.2012, 17:58
Nutzmenschenhaltung ist so einfach - Kreditgeldsystem und so ab und an ein wenig Schockstrategie

... es gibt nichts schöneres als ein Kreditgeldsystem (Geld ist Kredit ist Schulden) sagen die Systemgewinner - die mit der Lizenz zum Giral/Buchgeld aus Kreditvergabe zu "Schaffen"...
-
www.monetative.de
www.monetative.ch

Die Nutzmenschenhalter haben Angst vor diesen Alternativen - daher werden sie Tod geschwiegen .....

Felix Österreicher
12
10.2.2012, 17:57
Wenn die Generation unter 50 bis 70 arbeiten muss, dann müssen

die jetzigen Pensionisten auf jedenfall einen Beitrag in form von Erhöhungsverzicht per anno u Reduzierung um 15% mindestens leisten.

Ansonsten ist der Generationenvertrag ein stinknormaler Betrug (was dieser wahrscheinlich sowieso ist!!!).

http://www.zpa.at
10
10.2.2012, 17:54
von den drei Kernproblemen unseres Staates

wird mit dem Sparpaket eines, die ausufernde Neuverschuldung zur Hälfte gelöst,

zwei weitere werden einfach verdrängt: die tatsächlichen Arbeislosenzahlen und die Geburtenzahlen der Österreicherinnen.

Bumo1
01
10.2.2012, 17:31
also mit 2 Nulllohnrunden kann ich als Vertragsbediensteter leben ...

denn die 30 € jährlich mehr oder weniger sind bei meinem nichtigen Gehalt auch schon wurscht!
(bin ich halt dann nicht 1000 € / Monat unterbezahlt sonder 1060 € ... eben egal)

Stbo
 
00
10.2.2012, 20:08

Sehen Sie, Sie haben ein kleines Gehalt und sind bereit, etwas davon abzugeben. Aber hören wir uns in Kürze die Großverdiener an, wie die um die Wette heulen werden, als ob sie nur mehr von Wasser und Brot leben müssten.

DoktorLecter
02
10.2.2012, 17:30

Jetzt beginnen wieder die üblichen gesellschaftlichen Rollenspiele, je nach politischer Einstellung und wirtschaftlicher bzw. wissenschaftlicher Bildung. Die Opposition wird das Sparpaket zerpflücken, die Linken werden massenhaft Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Allerärmsten der Armen orten, während die Rechten das in rauen Mengen ungenutzte Sparpotential anprangern... und den Wissenschaftlern gehen die Maßnahmen nicht weit genug.

Alles wie gehabt.

aktuelle Epoche: DesInformationszeitalter
13
10.2.2012, 17:30
Wo zahlen die Banken?

Die erhöhen unser Risiko, dadurch Zinsen und Staatsverschuldung.

Die Banken müssen endlich für ihre Versicherung durch das Volk bezahlen!

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