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Wien - Zehn Wiener Museen und Ausstellungshäuser legen anlässlich des Klimt-Jubiläumsjahres zum 150. Geburtstag von Gustav Klimt (1862-1918) einen "Pass zum Jubiläum" auf. Der Klimt-Pass bietet in allen Wiener Ausstellungen zum Klimt-Jahr jeweils eine Ermäßigung in der Höhe von einem Euro auf den Vollpreis. Wer zehn Stempel gesammelt hat, bekommt ein Geschenk. Ab dem fünften Stempel kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen, dessen Hauptpreise Wochenend-Aufenthalte am Attersee sind, wo im Sommer ein neues Klimt-Zentrum eröffnet wird.
Der Klimt-Pass wird vom Kunsthistorischen Museum, dem Leopold Museum, dem Belvedere, der Secession, der Albertina, dem MAK, dem Österreichischen Theatermuseum, dem Wien Museum, dem Künstlerhaus sowie dem Museum für Volkskunde gemeinsam aufgelegt. (APA)
Fazit zum Ende des Gedenkjahrs: Etwas kritischere Perspektiven hätte Gustav Klimt schon vertragen
Die Klimtomania ist nur der letzte Höhepunkt in einer permanenten Kraftanstrengung, alles, aber auch alles dem Tourismus unterzuordnen
Noch bis 7. Oktober kann die Ausstellung zu Gustav Klimts Werken im Wien Museum besucht werden
"Gustav Klimt - das Musical" ist im Wiener Künstlerhaus zu erleben
Trotz eines Fundaments an 30 Meisterwerken bleibt die große Belvedere-Ausstellung flach und offenbart den wahren - touristischen - Charakter des Jubeljahrs
Werk soll in Garage aufgetaucht sein - Experte ordnet "schlechte Dekorationsmalerei" Klimts Bruder Ernst zu
Belvedere zeigt 30 Werke des Jubilars kontextualisiert in neuer Ausstellungsarchitektur
Die Ausstellung "ohne Klimt" weicht Klischees über die Kontrahenten Künstlerhaus und Secession auf
Um nur ein Bild und ein Buch rankt sich die Schau "Gegen Klimt" im Theatermuseum. Das Wien Museum zeigt hingegen seine ganze Klimt-Sammlung
Was bleibt vom Klimt-Jahr als ein volles Bücherregal, das sich unter der Last unterschiedlicher Zugänge biegt?
Ende September wird die revitalisierte Klimtvilla, das letzte Atelier Gustav Klimts, feierlich eröffnet. Geplant ist eine Rekonstruktion. Museumsfachleute und Denkmalschützer äußern sich kritisch zu dieser Idee
"Die 'Nuda Veritas' und ihr Verteidiger Hermann Bahr"
Es werde ein perfekter Rahmen für zeitgemäße Präsentation verschiedenster Kunstrichtungen geboten
Der vierte Streich im Klimt-Jahr führt in die Albertina: Dort präsentiert man Zeichnungen des Meisters aus allen Werkperioden - Ein blasser Abriss, da man auf Abbildungen der Originalgemälde verzichtet
Agnes Husslein präsentiert ein lang gehütetes Geheimnis: Ein verstorbener Sammler hat dem Belvedere, und damit der österreichischen Bevölkerung, zwei Klimt-Gemälde vererbt
Ein Fundstück: "Gustav Klimt und Wien: Spaziergänge zu den Orten seines Wirkens"
Neun Händler feiern den Jugendstil-Jubilar mit eigenen Präsentationen
Ambitioniert und detailverliebt ist die Ausstellung "Klimt persönlich" im Leopold-Museum geraten
Im Kunsthistorischen Museum ermöglicht eine Brücke erstmals Nahsicht auf Gustav Klimts Zwickelbilder
Die epochale Bedeutung von Klimt und der "Kunst um 1900" ermisst nur, wer die Vorbedingungen der Gründerzeit zur Kenntnis nimmt
Restitutionen heizten die posthume Marktentwicklung Gustav Klimts an wie bei keinem anderen Künstler je zuvor. Seit 1998 setzten seine Werke Benchmarks, auch für zeitgenössische Künstler
Das Klimt-Merchandising treibt skurrile Blüten, ist aber ein lukratives Geschäft
Projekt mit Dokumentationszentrum, Shop und Kaffeehaus: Eröffnung im Juli
Für das Belvedere ist das Klimt-Jubiläum 2012 und die jetzige Ausstellung über die "Pioniere der Moderne" Josef Hoffmann und Gustav Klimt nur ein Anfang seiner künstlerischen Forschung
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