Sammeln und klagen gegen PIP

10. Februar 2012, 12:56
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Der österreichische Verein für KonsumentInneninformation prüft eine Sammelklage - 20 Frauen sind bereits an Bord

Wien (APA) - Im Skandal um minderwertige Brustimplantate überprüft der Verein für KonsumentInneninformation (VKI) im Auftrag des KonsumentInnenschutzministeriums die Möglichkeit einer Sammelintervention, gegebenenfalls auch eine Sammelklage von Betroffenen. Bisher haben sich bereits 20 Frauen mit Implantaten des französischen Herstellers beim VKI gemeldet, sagte der Leiter der Rechtsabteilung, Peter Kolba.

Weitere Betroffenen können sich unter www.verbraucherrecht.at über die rechtlichen Möglichkeiten informieren. Auch Geschädigte, die Eingriffe im Ausland durchführen ließen, sollen sich beim Verein melden. Frauen, die von dem fehlerhaften Produkt betroffen sind, können sich über einen Online-Fragebogen einmelden. "Insgesamt wurde der Fragebogen bereits von 40 Frauen aufgerufen, 20 davon haben ihn vollständig ausgefüllt", sagte Kolba. (APA)

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