Ehemaliger Radprofi setzt Karriere auf neuem Terrain fort, Triathlon-WM auf Hawaii als Ziel
Panama City - Der siebenfache Tour-de-France-Gewinner
Lance Armstrong setzt seine Sportkarriere als Triathlet fort.
Der 41-Jährige will sich für die Ironman-WM am 13.
Oktober auf Hawaii qualifizieren.
Bereits am Sonntag nimmt Armstrong den 70.3-Triathlon in Panama
Stadt in Angriff. Der ehemalige Radprofi will über die gleiche
Distanz (1,9 km Schwimmen/90 km Radfahren/21,1 km Laufen) auch in
seiner Heimat Texas starten, ebenso in Florida sowie auf Hawaii. Die Premiere auf dem neuen Terrain soll in Nizza stattfinden. Am 24.
Juni wird er dort über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195
km Laufen an den Start gehen. Die anspruchsvolle Radstrecke dürfte
Armstrong dabei entgegen kommen.
Armstrong hatte vor einem Jahr seine Radkarriere beendet.
Anschließend zeigte er im XTerra-Bereich (Cross-Country-Triathlons
über rund 1,5 km Schwimmen, 30 km Mountainbike und 10 km Laufen)
respektable Leistungen, so wurde er Fünfter bei den offen
ausgeschriebenen US-Meisterschaften. Im Oktober 2011 war er bei der
Triathlon-Cross-WM auf Hawaii gestartet und nach einem Sturz mit seinem
Mountainbike kurzzeitig ohne Bewusstsein gewesen. 2006 und
2007 nahm er am New-York-Marathon teil.
Der Texaner will mit seinen
Triathlon-Starts vor allem Geld für seine Stiftung Livestrong für den Kampf
gegen Krebs sammeln. "Ich bin dankbar für diese Partnerschaft, um Geld für Krebspatienten
zu sammeln und gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf
das Thema Krebs zu lenken", sagte Armstrong. Dem Triathlon ist er schon seit seiner Jugendzeit eng verbunden. Bereits mit 13 Jahren hatte
er seinen ersten Dreikampf im Rahmen der IronKids-Serie absolviert. Mit
16 wurde er Profi und war auf dem Sprung, ein Star zu werden. Mit 18
trat er gegen die besten US-Triathleten an: Mark Allen, Dave Scott und
Scott Molina.
Erst später zog es ihn dann zur Spezialdisziplin Radsport. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die US-Staatsanwaltschaft
das Verfahren gegen Armstrong wegen Doping-Vorwürfen eingestellt hat. (APA/sid/red)