Bad Aussee bekommt neues Kurbad und zwei Hotelanlagen

10. Februar 2012, 11:55
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38 Mio. Euro werden investiert - Stadthotel anstelle von altem Kurbad, neues Vitalbad mit Ressorthotel bis Ende 2013 am Ortsrand

Graz - In Bad Aussee wird heuer und im kommenden Jahr mit zwei Großbauvorhaben begonnen: Im Zentrum wird das alte Kurbad abgerissen und durch ein Stadthotel ersetzt, auf dem Lerchenfelder Plateau entsteht das neue Kurbad mit einem Ressorthotel. Zusammen werden rund 38 Mio. Euro investiert.

Das alte Kurbad soll im Sommer abgerissen werden - über eine Übergangslösung für Badegäste, zumal die neue, 6.000 m2 Nutzfläche umfassende neue Bad erst Ende 2013 zur Verfügung steht, wird noch verhandelt. Anstelle des alten Kurhotels wird um 11 bis 12 Mio. Euro ein Stadt- und Congresshotel mit 140 Betten, Wellnessbereich und Panoramarestaurant entstehen. Als Errichter fungiert die steirische Mandlbauer AG, eröffnet soll im Frühjahr 2014 werden. Mit Betreibern werde noch verhandelt, man könnte das Haus aber auch selbst betreiben, wie Vorstandsdirektor Jörg Siegel am Freitag gegenüber der APA sagte. Einige Hotels führe man schon selbst, das nächste werde das "Spirodom" in Admont sein: Das 9 Mio. Euro teure 140-Betten-Hotel mit Wellnessbereich und Dachrestaurant in unmittelbarer Nähe des Stifts wird am 23. November d.J. eröffnet.

Gekürt wurde dieser Tage das Siegerprojekt für das neue Ausseer Kurbad plus angeschlossenem Ressorthotel mit 112 Betten. Das Siegerprojekt des Grazer Architekturbüros Marcus Schulz wird am 16. März der Öffentlichkeit im Kurhaus präsentiert. Der Spatenstich ist für August, die Fertigstellung für Ende 2013 vorgesehen, wie Max Taucher, Geschäftsführer der Vitalbad Errichtungs GmbH. mitteilte. Errichtet wird das insgesamt 26 Mio. Euro-Bauvorhaben - das acht Mio. Euro teure Bad wird von der öffentlichen Hand gefördert - von einer Gesellschaft, die mehrheitlich Privaten und der Stadt gehört. Generalunternehmer ist die Porr AG, Betreiber der Anlage, in der Sole- und Heilquellenanwendungen angeboten werden, ist die deutsche Bädermanagement-Firma GMF, die auch das Asia Spa Leoben führt.

"Bisher wurden im Kurbad nur ambulante Behandlungen über die Sozialversicherungsträger durchgeführt, künftig gibt es, neben einem neuen Bad, auch ein weiteres attraktives Bettenangebot", so Taucher. Von Vorteil sei auch, dass künftig verschiedene Gesundheitseinrichtungen - Psychosomatische Klinik, das neue LKH, Seniorenheim und "Vitalbad" - am Ortsrand nahe zueinander versammelt seien. (APA)

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