Mater dolorosa bestes Pressefoto

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foto: samuel aranda/new york times/ap/dapd

Eine Aufnahme aus dem blutigen Machtkampf im Jemen ist am Freitag zum besten Pressefoto des vergangenen Jahres gekürt wurden. Das mit dem World Press Photo Award 2011 ausgezeichnete Foto des Spaniers Samuel Aranda zeigt eine Frau in schwarzem Vollschleier und weißen Handschuhen, die in ihren Armen einen verletzten Verwandten hält. Es wurde im Oktober vergangenen Jahres in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa in einer Moschee aufgenommen, in der Gegner von Präsident Ali Abdallah Saleh ein Feldlazarett einrichteten.

"Das Foto steht für die gesamte Region"

"Das Foto steht für die gesamte Region", begründete Jurymitglied Koyo Kouoh in Amsterdam die Auszeichnung im wichtigsten Fotowettbewerb der Welt. "Es präsentiert den Jemen, Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien - einfach alles, was während des Arabischen Frühlings geschah." Das Besondere an dem Foto sei, dass es in einer bedeutenden Entwicklung "eine private, intime Seite" zeige. Aranda war im Auftrag der "New York Times" im Jemen.

>>> Eine Auswahl der besten Pressefotos 2011.

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